Neues Feuerwehrhaus der FF Fügen feierlich in Betrieb genommen
Am 13. Dezember 2025 wurde das neue Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Fügen im Beisein zahlreicher Ehrengäste feierlich eröffnet und offiziell in Betrieb genommen. Der Planungsbeginn für dieses zukunftsweisende Projekt erfolgte bereits am 20. Mai 2020, der Spatenstich wurde am 18. November 2024 gesetzt.
Die Feierlichkeiten begannen mit einem Festzug vom alten Feuerwehrhaus zum neuen Standort. Begleitet von der Bundesmusikkapelle Fügen marschierte die Mannschaft der FF Fügen unter Kommandant Stefan Flörl gemeinsam mit den Einsatzfahrzeugen durch den Ort. Kurz vor dem neuen Gebäude formierten sich die Feuerwehren des Abschnittes Fügen (Uderns, Ried, Kaltenbach, Stumm, Hart im Zillertal, Bruck und Schlitters) zu einem eindrucksvollen Fahrzeugspalier.
Bei der offiziellen Begrüßung dankte Kommandant Stefan Flörl allen Beteiligten für die hervorragende Zusammenarbeit und die Unterstützung bei der Realisierung des Neubaus.
Seitens der Politik und des Feuerwehrwesens nahmen unter anderem teil:
- Bürgermeister Ing. Josef Unterweger (Fügenberg)
- Vizebürgermeister Mag.iur Andrä Fankhauser (Fügenberg)
- Bürgermeister Dominik Mainusch (Fügen)
- Vizebürgermeisterin Evi Bielau (Fügen)
- Bezirks-Feuerwehrkommandant Hansjörg Eberharter
- Bezirks-Feuerwehrkommandant-Stv. Herbert Eibl
- Bezirks-Kassier Hannes Eberharter
- Bezirks-Feuerwehrinspektor Stefan Geisler
- Abschnittskommandant Reinhard Haun
Die Segnung des Gebäudes, der Einsatzfahrzeuge und der Mannschaft erfolgte durch Feuerwehrkurat a. D. Erwin Gerst sowie Feuerwehrkurat Tobias Höck.
Nach den Ansprachen der Ehrengäste ließ Kommandant Stefan Flörl die Mannschaft offiziell in das neue Gerätehaus einrücken. Den Abschluss der gelungenen Feier bildete ein kameradschaftlicher Abend bei einer gemeinsamen Grillerei.
Das neue Feuerwehrhaus der FF Fügen verfügt über eine moderne Infrastruktur mit:
- 8 Fahrzeughallen
- Waschhalle und Schlauchwaschanlage
- Atemschutz- und Werkstätten
- Jugend- und Schulungsräumen
- Verwaltungs- und Sozialräumen
- Florianstation
- Kameradschaftsraum mit Terrasse
Mit diesem Neubau wird die Einsatzbereitschaft der FF Fügen nachhaltig gestärkt und ein wichtiger Beitrag zur Sicherheit der Bevölkerung im Bezirk Schwaz geleistet.
Text: BFV Schwaz / Team ÖA Marcel Kreidl
Bilder: FF Fügen / Team ÖA Stefan Rengo
Neuwahlen bei der Feuerwehr Gerlos und Kaltenbach
Sowohl die Freiwillige Feuerwehr Gerlos als auch die Freiwillige Feuerwehr Kaltenbach hielten Ende November ihre Jahreshauptversammlungen ab und nahmen dabei wichtige Neuwahlen vor.
Feuerwehr Gerlos
Am 29. November 2025 blickte die Feuerwehr Gerlos im Hotel Waldhof auf ein intensives Jahr zurück. Neben Einsatz- und Tätigkeitsberichten wurden die Kassen geprüft und die starke Entwicklung der Feuerwehrjugend hervorgehoben.
Kommandant Gerald Dejaco und Kassier Michael Emberger legten nach vielen Jahren ihre Funktionen zurück und wurden feierlich verabschiedet.
Die Neuwahlen ergaben:
- Kommandant: Patrick Rieder
- Stellvertreter: Stephan Kellauer
- Schriftführer: Marcel Kammerlander
- Kassier: Conny Rieder
Die Versammlung endete mit Dankesworten und einem kameradschaftlichen Ausklang.
Feuerwehr Kaltenbach
Am 27. November 2025 fand die 123. Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Kaltenbach im Gerätehaus statt. Der Jahresbericht zeigte 22 Einsätze, zahlreiche Übungen sowie über 3.200 Tätigkeitsstunden. Die Jugendgruppe umfasst derzeit 11 Mitglieder.
Im Mittelpunkt stand die Wahl des neuen Kommandant-Stellvertreters. Mit großer Mehrheit wurde Fabian Wildauer gewählt.
Zudem wurden mehrere Beförderungen ausgesprochen und Matthias Greiderer für seine langjährigen Dienste als Kommandant-Stellvertreter mit dem Verdienstzeichen in Gold des Bezirks-Feuerwehrverbandes Schwaz geehrt.
Gemeinsamer Ausblick
Sowohl die Feuerwehr Gerlos als auch die Feuerwehr Kaltenbach gehen mit motivierten Führungsteams und engagierten Mitgliedern in das neue Jahr. Die Neuwahlen markieren einen wichtigen Schritt für die Weiterentwicklung der beiden Wehren, die weiterhin maßgeblich zur Sicherheit in ihren Gemeinden beitragen.
Bilder: BFV Schwaz/Team ÖA Marcel Kammerlander und Stefan Schwaiger
Text: Zusammenfassung, BFV Schwaz/Team ÖA Marcel Kreidl
Ausstellung "130 Jahre Feuerwehr Wiesing" am 14.-16.11.2025
Anlässlich des 130-jährigen Bestehens der Freiwilligen Feuerwehr Wiesing hat sich das Chronistenteam der Gemeinde mit großem Engagement der Aufarbeitung der Feuerwehrgeschichte gewidmet. Über viele Monate hinweg wurden Dokumente gesichtet, Fotografien gesammelt und Zeitzeugenberichte ausgewertet, um die Entwicklung unserer Feuerwehr umfassend darzustellen.
Noch bevor die Ausstellung der breiten Öffentlichkeit zugänglich war, wurde sie am 14.11.2025 im feierlichen Rahmen mit geladenen Gästen eröffnet. Der Einladung des Chronistenteams folgten unter anderem Pfarrer Xavier Sebastian, Bürgermeister-Stellvertreter Andreas Singer, der Ausschuss der Feuerwehr Wiesing, Vertreter des Bezirks-Feuerwehrverbandes Schwaz sowie einzelne Vertreter umliegender Feuerwehren.
In diesem Rahmen wurde auch das Buch „130 Jahre Feuerwehr Wiesing“ präsentiert. Es bildet ein weiteres Herzstück der Jubiläumsarbeiten und wurde vom Chronistenteam unter der Federführung von Silvia Brunner verfasst. Das Werk stellt eine wertvolle Dokumentation der Geschichte der Feuerwehr Wiesing dar und trägt wesentlich dazu bei, das Wirken und die Tradition unserer Feuerwehr für kommende Generationen zu bewahren. Andreas Rofner, Kommandant der FF Wiesing, und Bürgermeister-Stellvertreter Andreas Singer konnten von Silvia Brunner und Walter Theuretzbacher ein Exemplar der Chronik dankend entgegennehmen.
Im Anschluss an die Eröffnung konnten Besucherinnen und Besucher ein ganzes Wochenende lang im Gemeindesaal Wiesing eine eindrucksvolle Jubiläumsausstellung erleben. Sie gewährte tiefe Einblicke in den Werdegang unserer Feuerwehr – von den ersten handbetriebenen Pumpen bis hin zum modernen Tanklöschfahrzeug. Zahlreiche historische Fotos, Ausrüstungsgegenstände und Erinnerungsstücke ließen die Entwicklung, die technische Weiterentwicklung und den unermüdlichen Einsatz unserer Feuerwehr seit ihrer Gründung im Jahr 1895 lebendig werden.
Die Freiwillige Feuerwehr Wiesing möchte sich auf diesem Weg nochmals recht herzlich beim gesamten Team der Chronisten Wiesing für die engagierte Arbeit, die sorgfältige Recherche und die beeindruckende Aufbereitung unserer Feuerwehrgeschichte bedanken!
Text und Bilder: Dominik Böck – FF Wiesing
Jugendbetreuersitzung Bezirk Schwaz
Am 24. November 2025 fand in der Festhalle in Schlitters die Jugendbetreuersitzung des Bezirksfeuerwehrverbandes Schwaz statt. Zahlreiche Jugendbetreuerinnen und Jugendbetreuer sowie Kommandanten der örtlichen Feuerwehren aus dem Bezirk Schwaz folgten der Einladung, um sich über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen in der Feuerwehrjugendarbeit auszutauschen.
Bezirksfeuerwehrkommandant Hansjörg Eberharter eröffnete die Sitzung und begrüßte die anwesenden Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Anschließend präsentierte die Bezirkssachgebietsleiterin für Feuerwehrjugend, Magdalena Hauser, die Tagesordnung und gab einen Rückblick auf die Aktivitäten des vergangenen Jahres. Besondere Höhepunkte waren dabei unter anderem der Wissenstest, mehrere überregionale Veranstaltungen sowie das erfolgreiche Zeltlager in Aschau.Darüber hinaus gab Hauser einen Ausblick auf die bevorstehenden Projekte und Termine im Jahr 2026.
Ein weiterer Programmpunkt war ein Fachvortrag zum Thema Suchtprävention ein Vortag von Jonas Huser vom Verein Kontakt & CO sowie ein Einblick in die Arbeit des ehemaligen Caritas Direktor Georg Schärmer.
Zum Abschluss sprach die Bezirkssachgebietsleiterin allen Jugendbetreuerinnen und Jugendbetreuern Dank und Anerkennung für ihr Engagement aus. Die erfolgreiche Jugendarbeit im Bezirk sei nur durch die vielen ehrenamtlichen Stunden und den persönlichen Einsatz jedes Einzelnen möglich.
Bilder und Text: BFV Schwaz/Team ÖA Marcel Kammerlander
Schwerer Skibusunfall mit zahlreichen Verletzten – Einsatzkräfte übten für den Ernstfall
Am Samstag, den 22. November 2025, fand in Zell am Ziller eine groß angelegte Einsatzübung mit rund 75 Einsatzkräften statt. Mit Blick auf die bevorstehende Wintersaison zeigen die Einsatzkräfte im hinteren Zillertal einmal mehr, dass sie auf die besonderen Herausforderungen einer touristisch geprägten Region bestens vorbereitet sind.
Um 13:00 Uhr wurde die Feuerwehr Zell am Ziller zu einem schweren Verkehrsunfall alarmiert – ein Skibus war von der Straße abgekommen und über eine Böschung abgestürzt. Die ersteintreffenden Kräfte fanden ein herausforderndes Szenario vor: Zahlreiche verletzte Personen, einige davon waren im Bus sowie in beteiligten Fahrzeugen eingeklemmt und konnten sich nicht mehr selbst befreien.
Der Einsatzleiter ließ daraufhin umgehend die Feuerwehren aus Mayrhofen, Gerlos und Tux mit zusätzlichen hydraulischen Rettungsgeräten sowie die Berufsfeuerwehr Innsbruck mit dem Kranfahrzeug zur Unterstützung nachalarmieren. Parallel dazu rückte ein Großaufgebot des Rettungsdienstes an, um die medizinische Versorgung sicherzustellen. Im Fokus der Einsatzübung standen sowohl die übergreifende Zusammenarbeit aller Einsatzorganisationen als auch die technische Rettung der verletzten Personen.
Die gesamte Übung – von der Alarmierung bis zum Ende – wurde durch einen Disponenten der Leitstelle Tirol begleitet und realitätsnah koordiniert. Insgesamt konnten durch die eingespielten Abläufe rund 23 verletzte Personen innerhalb kürzester Zeit aus dem Bus und den Fahrzeugen befreit und versorgt werden. Der Einsatzleiter Andreas Penatzer zeigte sich sehr zufrieden mit dem Ablauf: „Diese Übung bestätigt eindrucksvoll, wie wichtig eine fundierte Ausbildung und abgestimmte Einsatztaktiken sind. Die Zusammenarbeit aller Organisationen hat hervorragend funktioniert - genau diese Professionalität brauchen wir in einer Region wie dem Zillertal, wo wir im Winter mit hohem Verkehrsaufkommen und vielen Gästen rechnen müssen.“
Nach Abschluss der Übung fand eine kurze Nachbesprechung über die gewonnenen Erkenntnisse statt, um die Abläufe bei einer solch komplexen Einsatzsituation weiter zu optimieren. Den Abschluss bildete eine gemeinsame Jause mit kameradschaftlichem Austausch. Ein besonderer Dank gilt der Berufsfeuerwehr Innsbruck für die Unterstützung sowie der Firma Huber Autoreisen für die Bereitstellung des Skibusses.
Text: BFV Schwaz / Team ÖA Daniel Allesch
Fotos: BFV Schwaz / Team ÖA Marcel Kammerlander, Stefan Rengo, Stefan Schwaiger
Brandalarm im Hotel – Feuerwehren trainieren komplexes Szenario
Am 14. November 2025 um kurz nach 19:00 Uhr wurde durch die automatische Brandmeldeanlage des Hotels Explorer in Kaltenbach ein Einsatz ausgelöst. Die Leitstelle Tirol alarmierte daraufhin gemäß Alarmplan die Feuerwehr Kaltenbach.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte der Einsatzleiter über das Feuerwehrbedienfeld mehrere ausgelöste Brandmelder in der Tiefgarage fest. Ein Atemschutztrupp begann umgehend mit der Erkundung. Bereits nach kurzer Zeit zeigte sich ein umfangreiches Einsatzszenario: In der Tiefgarage war ein Fahrzeugbrand ausgebrochen. Während eines Fluchtversuchs mit seinem Auto erfasste ein Arbeiter eine weitere Person – diese war unter dem Fahrzeug eingeklemmt. Parallel breitete sich dichter Brandrauch über die Lüftungs- und Fluchtwege in das Hotel aus.
Dank des professionellen Handelns des Hotelbetreibers, der bereits bei Eintreffen der Feuerwehr eine vollständige Gästeliste übergab, konnte schnell festgestellt werden, dass zehn Personen vermisst wurden. Der Brandschutzbeauftragte Hans Steinberger meldete der Einsatzleitung zusätzlich, dass mehrere Hotelgäste in ihren Zimmern eingeschlossen waren und den Gefahrenbereich nicht mehr selbstständig verlassen konnten. Eine Person befand sich in akuter Absturzgefahr, da sie sich aus Panik aus einem Fenster flüchtete und sich nur noch am Rahmen festhalten konnte.
Aufgrund der Lage erhöhte der Einsatzleiter die Alarmstufe und veranlasste die Nachalarmierung weiterer Einsatzmittel:
Feuerwehr Ried im Zillertal mit zusätzlichen Atemschutztrupps
Feuerwehr Uderns zur Lageführung
Feuerwehr Stumm mit der Drehleiter zur Personenrettung
Feuerwehr Schwaz mit dem Atemschutzcontainer
Zusätzlich wurden das Rote Kreuz mit Notarzt sowie die Polizei über die Leitstelle Tirol alarmiert. Durch das effiziente Zusammenspiel aller eingesetzten Kräfte konnten sämtliche vermisste und verletzte Personen binnen kurzer Zeit lokalisiert, gerettet und an den Rettungsdienst übergeben werden.
Die Feuerwehr Kaltenbach bedankt sich herzlich beim Hotel Explorer sowie der Familie Empl für das Bereitstellen des Übungsobjektes und die Unterstützung bei der Durchführung der Übung.
Text und Bilder: BFV Schwaz/Team ÖA Marcel Kammerlander
Brandversuch im Brettfalltunnel
Bevor ein Tunnel für den Verkehr freigegeben werden kann, müssen alle sicherheitsrelevanten Systeme wie Brandmeldung, Lüftung und Fluchtwege auf ihre Funktion überprüft werden. Diese Überprüfung erfolgt im Rahmen eines kontrollierten Brandversuchs, der einem realen PKW-Brand nachempfunden ist.
Am 10.11.2025 wurde ein solcher Versuch im Brettfalltunnel durchgeführt. Ziel war es, das Zusammenspiel der Brandmelde- und Lüftungsanlage unter realistischen Bedingungen zu testen.
Nach dem Zünden des Testbrands erkannte die Brandmeldeanlage automatisch die Wärmeentwicklung und leitete die notwendigen Maßnahmen ein: Die Strahlventilatoren wurden aktiviert, um den Rauch gezielt mit der vordefinierten Strömungsgeschwindigkeit zum Tunnelportal abzuleiten und so zu einer sicheren Evakuierung im Tunnel beizutragen.
Vier Feuerwehren nahmen am Brandversuch teil:
- Freiwillige Feuerwehr Schlitters
- Feuerwehr Wiesing
- Feuerwehr Strass im Zillertal
- Feuerwehr Jenbach
Die Feuerwehr Schlitters sicherte den Versuch mit einem TLF und einem Atemschutztrupp ab. Anwesend waren auch Abschnittskommandant Abschnitt Jenbach Walter Theuretzbacher und Bezirksfeuerwehrinspektor Stefan Geisler.
Insgesamt verfolgten rund 70 Personen den Versuch, darunter Vertreter der Tiroler Landesstraßenverwaltung und der ausführenden Firmen der Tunnelsanierung.
Für die Feuerwehren bot dieser Versuch eine seltene Gelegenheit, das Verhalten von Rauch und Hitze in einem Tunnel aus nächster Nähe zu beobachten.
Der Versuch fand im Zuge der laufenden Generalsanierung des Brettfalltunnels statt, der nach fast 30 Jahren Betriebszeit nun umfassend modernisiert wird.
Grund für die Sanierung sind neben dem Tunnelalter auch die hohe Verkehrsbelastung und die eingeschränkte Verfügbarkeit von Ersatzteilen. Das Land Tirol investiert dafür rund 13,5 Millionen Euro, um die Sicherheit, Verfügbarkeit und Leistungsfähigkeit der wichtigen Zillertal-Anbindung langfristig zu gewährleisten.
Die Arbeiten erfolgen in mehreren Phasen über einen Zeitraum von drei Jahren. Während der Vollsperre vom 6. Oktober bis 16. November 2025 werden unter anderem die Löschwasserleitung erneuert, eine LED-Leiteinrichtung am erhöhten Seitenstreifen installiert und alte technische Anlagen demontiert. Gleichzeitig werden alle neuen Systeme in Betrieb genommen und überprüft, die für den automatisierten Betrieb des Tunnels entscheidend sind. Die Generalsanierung wird im Jahr 2026 im Rahmen der dritten Bauphase mit der Montage der Paneele an den Seitenwänden abgeschlossen.
Text und Bilder: BFV Schwaz / Team ÖA Florian Galler
Brand Einfamilienhaus in Schlitters
Am 09.11.2025 wurde die Freiwillige Feuerwehr Schlitters um 15:38 Uhr zu einem vermeintlichen Kaminbrand alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich jedoch heraus, dass es sich nicht um einen Kaminbrand, sondern um eine in Vollbrand stehende Küche handelte.
Bereits von weitem war eine deutliche Rauchsäule über dem Ort sichtbar. Beim Öffnen der Haustür schlug den Einsatzkräften dichter Rauch entgegen.
Umgehend wurde die Feuerwehr Bruck am Ziller nachalarmiert. Unter schwerem Atemschutz konnten der Küchenbereich sowie weitere Teile des Hauses erfolgreich gelöscht werden.
Durch das rasche Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf das Obergeschoss und weitere Gebäudeteile verhindert werden.
Zur Unterstützung wurde außerdem die Freiwillige Feuerwehr Schwaz mit dem Wechselladerfahrzeug und dem Abrollbehälter Atemschutz (AB-Atemschutz) nachalarmiert, um die eingesetzten Atemschutztrupps mit neuen Atemluftflaschen zu versorgen.
Der Brand konnte nach rund 30 Minuten unter Kontrolle gebracht werden. Anschließend wurden Möbel und Teile der Kücheneinrichtung aus dem Gebäude entfernt und im Freien nachgelöscht.
Insgesamt waren 50 Einsatzkräfte der Feuerwehren im Einsatz.
Die Brandursache ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.
Im Einsatz standen:
- Freiwillige Feuerwehr Schlitters
- Freiwillige Feuerwehr Bruck am Ziller
- Freiwillige Feuerwehr Schwaz (AB-Atemschutz)
- Einsatzleiter und RTW - Rotes Kreuz Schwaz
- Polizei
- Elektriker der TIWAG
- Kaminkehrer
Der Einsatz konnte nach etwa drei Stunden beendet werden.
Text und Bilder: BFV Schwaz / Team ÖA Florian Galler und FF-Schlitters
Erfolgreiche 25. Atemschutzleistungsprüfung - Bezirks-Feuerwehrverband Schwaz
Am 08. November 2025 fand in Fügen die 25. Atemschutzleistungsprüfung des Bezirks-Feuerwehrverbandes Schwaz statt. Zahlreiche Atemschutztrupps aus dem gesamten Bezirk und darüber hinaus stellten sich dieser anspruchsvollen Leistungsprüfung – und das mit großem Erfolg.
Insgesamt 23 Trupps – 19 aus dem Bezirk Schwaz und 4 Trupps aus dem Bezirk Kufstein, traten in den Stufen Bronze, Silber und Gold an – und alle konnten die Prüfung erfolgreich abschließen. Besonders hervorzuheben sind zwei Teams, die den Bewerb komplett fehlerfrei absolvierten:
- Trupp der FF-Fügen in Gold
- Trupp der FF-Schwaz in Silber
Damit zeigt sich einmal mehr die hohe Ausbildungsqualität und das Engagement der Feuerwehren im Bezirk Schwaz.
Hintergrund zur Atemschutzleistungsprüfung
Die Atemschutzleistungsprüfung (ASLP) dient nicht nur der Leistungsfeststellung, sondern vor allem der Vertiefung und Festigung des Fachwissens im Bereich Atemschutz. Geprüft werden dabei theoretisches Wissen, praktische Fertigkeiten und das sichere, fehlerfreie Arbeiten im Atemschutzeinsatz.
Ein Trupp besteht aus drei Feuerwehrmitgliedern, die gemeinsam verschiedene Stationen absolvieren – von der Geräteaufnahme über das richtige Anlegen der Atemschutzgeräte bis hin zu Einsatzaufgaben unter Zeitdruck. Ziel ist es, die Sicherheit im Ernstfall zu erhöhen und die Teamarbeit im Trupp zu stärken.
Ergebnisse im Überblick
- 7x Bronze
- 10x Silber
- 6x Gold
Diese Zahlen sprechen für sich: Hohe Motivation, fundierte Ausbildung und ein starkes gemeinsames Leistungsniveau im gesamten Bezirk Schwaz.
Bei der Schlussveranstaltung, zu der zahlreiche Ehrengäste – darunter Landesfeuerwehrkommandant Jakob Unterladstätter, die Bürgermeister von Fügen und Fügenberg sowie das Ehrenmitglied des Bezirks-Feuerwehrverbandes Schwaz, Sepp Riedhart – erschienen waren, wurden nicht nur die Trupps für ihre hervorragenden Leistungen ausgezeichnet. Auch zahlreiche Bewerter erhielten für ihr jahrelanges Engagement verdiente Ehrungen.
Bewerterspange in Bronze:
- Benjamin Fleidl
- Gerhard Kogler
- Lukas Gründhammer
- Thomas Speckbacher
Bewerterspange in Silber:
- Oswald Huber
- Rene Eberharter
Dank und Anerkennung gab es auch für Andreas Gerstenbauer und Werner Speckbacher für ihre jahrelangen Dienste als Bewerter.
Ein besonderer Dank gilt den Bewertern und Organisatoren, die für einen reibungslosen Ablauf und faire Bedingungen sorgten, sowie der FF-Fügen für die hervorragende Ausrichtung dieser Veranstaltung.
Fazit
Die 25. Atemschutzleistungsprüfung des BFV Schwaz war ein eindrucksvoller Beweis für das Können und die Einsatzbereitschaft der Feuerwehrmitglieder im Bezirk. Herzliche Gratulation an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer – ihr habt gezeigt, dass Sicherheit, Wissen und Kameradschaft Hand in Hand gehen!
Text und Bilder: BFV Schwaz / Team ÖA Marcel Kreidl und Marcel Kammerlander
Technische Leistungsprüfung: Feuerwehr Schlitters stellt ihr Können unter Beweis
Am Samstag, den 25. Oktober 2025, stellten sich zwei Gruppen der Freiwilligen Feuerwehr Schlitters der Technischen Leistungsprüfung - Form A in der Stufe Bronze.
Nach intensiver Vorbereitung konnten beide Gruppen den Bewerb mit Erfolg abschließen und ihr technisches Wissen sowie praktisches Können unter Beweis stellen.
Die Technische Leistungsprüfung dient der Vertiefung und Festigung der Kenntnisse im Bereich der technischen Hilfeleistung, insbesondere bei Verkehrsunfällen. In der Form A wird dabei ein standardisierter Ablauf eines Einsatzes abgearbeitet – vom richtigen Absichern der Unfallstelle, über den Aufbau der Beleuchtung und den Brandschutz, bis hin zum korrekten Umgang mit dem hydraulischen Rettungsgerät.
Neben dem praktischen Teil müssen die Teilnehmer auch eine umfassende Gerätekunde sowie Fragen zur taktischen Vorgehensweise beherrschen. Bewertet wird der Bewerb von einem erfahrenen Bewerterteam unter strengen Kriterien – fehlerfreies und sicheres Arbeiten steht dabei im Mittelpunkt.
Beide angetretenen Gruppen konnten die Leistungsprüfung erfolgreich abschließen – jeweils innerhalb des vorgegebenen Zeitrahmens und unter Einhaltung der zulässigen Fehlerpunkte:
- Gruppe 1: fehlerfrei
- Gruppe 2: 2 Fehler
Nach der erfolgreichen Absolvierung des Bewerbs erfolgte die Urkundenübergabe durch
- Bezirks-Feuerwehrkommandant Hansjörg Eberharter,
- Bezirks-Feuerwehrkommandant-Stellvertreter Herbert Eibl und
- Bezirks-Feuerwehrinspektor Stefan Geisler.
Sie überreichten den Teilnehmern die wohlverdienten Leistungsabzeichen in Bronze und gratulierten zu der gezeigten Leistung.
Kommandant der Feuerwehr Schlitters Fabian Unterweger bedankte sich im Rahmen der Übergabe bei allen Beteiligten und zeigte sich stolz auf seine Mannschaft: „Die vielen Übungsstunden der vergangenen Wochen haben sich ausgezahlt – der heutige Erfolg ist der beste Beweis dafür.“
Auch Vizebürgermeister Christoph Dengg gratulierte der Feuerwehr Schlitters vor Ort zur beeindruckenden Leistung und hob das hohe Ausbildungsniveau der Ortsfeuerwehr hervor.
Im Anschluss an die Abzeichenübergabe konnte Bezirksfeuerwehrkommandant Hansjörg Eberharter zwei langjährige Bewerter der Technischen Leistungsprüfung im Namen des Bezirksfeuerwehrverbandes Schwaz mit einer Urkunde für ihren Einsatz ehren:
- Wolfgang Paregger (FF Eben am Achensee)
- Johannes Jäger (FF Schwaz)
Der Bezirks-Feuerwehrverband gratuliert auf diesem Wege nochmals zum Erwerb des Technischen Leistungsabzeichen - Form A in Bronze.
Bilder: BFV Schwaz / Team ÖA Marcel Kreidl
Text: BFV Schwaz / Team ÖA Florian Galler