Großbrand in Strass – 9 Feuerwehren im Einsatz
- Feuerwehr Strass
- Feuerwehr Schlitters
- Feuerwehr Wiesing
- Feuerwehr Jenbach mit Hubrettungsgerät
- BTF LLA Rotholz
- Feuerwehr Bruck
- Feuerwehr Fügen mit Drehleiter
- Feuerwehr Schwaz mit dem Abrollbehälter Atemschutz
- Feuerwehr St. Gertraudi (Bezirk Kufstein)
Großangelegte Atemschutzübung in Schwendau
Am 11.03.2026 um 19:00 Uhr führte die Freiwillige Feuerwehr Schwendau eine großangelegte Atemschutzübung durch. Neben der Feuerwehr Schwendau beteiligten sich auch die Feuerwehren Ramsau, Laimach, Ginzling und Tux an der Übung, zusätzlich unterstützte die Feuerwehr Tux die Übung mit dem Großraumlüfter.
Als Übungsobjekt diente das Gebäude der ehemaligen Tischlerei Steiner in Schwendau. In dem weitläufigen und stark verrauchten Gebäude mussten die Atemschutztrupps insgesamt zehn verletzte Personen sowie eine Gasflasche auffinden und aus dem Gefahrenbereich bergen. Insgesamt kamen zehn Atemschutztrupps zum Einsatz, die unter realitätsnahen Bedingungen das systematische Absuchen von Räumen, die Menschenrettung sowie den sicheren Umgang mit potenziellen Gefahrenquellen trainierten.
Die Übung stellte für die eingesetzten Kräfte eine wertvolle Möglichkeit dar, das Vorgehen unter Atemschutz sowie die Zusammenarbeit mehrerer Feuerwehren zu trainieren und zu festigen.
Eine besondere Gelegenheit bot das Übungsobjekt selbst: Da das Gebäude in nächster Zeit abgerissen wird, konnte die Feuerwehr diese einmalige Möglichkeit nutzen, um eine realitätsnahe Übung in einem größeren Gebäude durchzuführen.
Ein besonderer Dank gilt der Firma Wohnbau Schultz, die das Gebäude der ehemaligen Tischlerei Steiner für diese Übung zur Verfügung gestellt hat.
Insgesamt nahmen rund 50 Feuerwehrkameradinnen und -kameraden an der Übung teil. Solche Übungen sind ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung, um im Ernstfall schnell, sicher und effizient helfen zu können.
Text: BFV Schwaz / Team ÖA Marcel Kammerlander
Fotos: BFV Schwaz / Team ÖA Marcel Kammerlander
Starke Bilanz bei der 129. Jahreshauptversammlung der FF Achenkirch
Am 06.03.2026 fand im Gasthof Fischerwirt in der Jagerei die 129. Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Achenkirch statt. Kommandant Helmut Künig begrüßte zahlreiche Kameradinnen und Kameraden sowie die anwesenden Ehrengäste und eröffnete die Versammlung. Nach einem Gedenken an die verstorbenen Feuerwehrkameraden folgte der Tätigkeitsbericht des Kommandanten.
Rückblick auf das Jahr 2025
Im vergangenen Jahr wurde die Feuerwehr Achenkirch zu 75 Einsätzen alarmiert. Darunter befanden sich unter anderem Brandmeldealarme, technische Hilfeleistungen sowie Bootseinsätze.
Die Gesamtstatistik zeigt den umfangreichen Einsatz der Mannschaft deutlich: Insgesamt wurden 585 Ereignisse – darunter Einsätze, Übungen, Bewerbe und Tätigkeiten – verzeichnet. Dabei waren 2.935 Mitglieder beteiligt, die gemeinsam 9.431 Stunden leisteten.
Mitgliederstand
Mit Stand 31.12.2025 zählt die Feuerwehr Achenkirch 124 Mitglieder, davon 75 aktive Mitglieder, 34 Reservisten und 15 Mitglieder der Feuerwehrjugend. Kommandant Künig bedankte sich bei allen Kameradinnen und Kameraden für ihren engagierten Einsatz und hob besonders die gute Zusammenarbeit mit den Einsatzorganisationen wie Polizei, Rotes Kreuz, Wasserrettung und Bergrettung hervor. Gleichzeitig wünschte er allen ein unfallfreies und erfolgreiches Jahr 2026.
Ausbildung und Bewerbe
Kommandant-Stellvertreter Stefan Rupprechter berichtete über die umfangreichen Ausbildungs- und Übungstätigkeiten des vergangenen Jahres. Insgesamt wurden 124 Übungen mit 1.043 Teilnehmern durchgeführt, wobei 2.506 Stunden aufgewendet wurden. Zusätzlich absolvierten Mitglieder 38 Online- sowie Präsenzkurse an der Landesfeuerwehrschule, um ihr Fachwissen weiter zu vertiefen.
Auch bei Bewerben war die Feuerwehr Achenkirch erfolgreich vertreten. Zwei Gruppen stellten sich dem Technischen Leistungsabzeichen in Silber und Gold und absolvierten dieses erfolgreich. Zudem nahmen zwei Trupps am Atemschutzbewerb teil und konnten das silberne Abzeichen erringen. Darüber hinaus beteiligte sich die Mannschaft mit zwei Gruppen an Nassleistungsbewerben.
Kassabericht und Anschaffungen
Im Anschluss präsentierte Kassier Johannes Wieser den Kassabericht und informierte die Versammlung über die Einnahmen und Ausgaben des vergangenen Jahres. Die Kassaführung wurde von der Versammlung entlastet.
Ein besonderer Dank galt den zahlreichen Gönnerinnen und Gönnern, die die Feuerwehr Achenkirch im Laufe des Jahres unterstützen. Durch diese Unterstützung konnten unter anderem ein Notfallrucksack für die Erstversorgung bei Wasserdiensteinsätzen sowie zwei neue Zelte für Einsätze und Veranstaltungen angeschafft werden.
Berichte und Neuwahl
Unter Tagesordnungspunkt sechs berichteten die Bereichsleiter über ihre Tätigkeiten sowie über Neuerungen in ihren jeweiligen Bereichen.
Da Christian Huber sein Amt als Schriftführer nach 13 Jahren niederlegte, wurde unter Tagesordnungspunkt sieben eine Neuwahl durchgeführt. Dabei wurde Martin Knapp einstimmig zum neuen Schriftführer gewählt. Die Feuerwehr Achenkirch bedankte sich noch einmal bei Christian Huber für seine langjährigen Dienste.
Angelobungen, Beförderungen und Ehrungen
Im Rahmen der Versammlung wurden mehrere Kameraden angelobt, befördert und geehrt.
Angelobung und Beförderung zum Feuerwehrmann (FM):
Michael Müller
Beförderung zum Hauptfeuerwehrmann (HFM):
Marco Lechner
Beförderung zum Löschmeister (LM):
Lukas Stoffaneller
Stefan Künig
Fabian Adler
40-jährige Ehrung als Dank und Anerkennung im Dienste der Feuerwehr:
Franz Unterberger
Stefan Messner
Abschluss
Nach den Ansprachen der Ehrengäste sowie dem Punkt „Allfälliges“ beendete Kommandant Helmut Künig die Versammlung mit den Worten:
„Gott zur Ehr – dem Nächsten zur Wehr.“
Die Feuerwehr Achenkirch bedankt sich bei allen erschienenen Kameradinnen und Kameraden sowie bei den Ehrengästen für ihre Teilnahme und gratuliert allen Angelobten, Beförderten und Geehrten herzlich.
Ein weiterer Dank gilt Kamerad Martin Knapp für die zur Verfügung gestellten Bilder sowie dem Fischerwirt-Team für die ausgezeichnete Verköstigung.
Text: FF Achenkirch / ÖA Theresa Künig
Bilder: FF Achenkirch Martin Knapp
Waldbrandeinsatz in Jenbach - 5 Feuerwehren im Einsatz
Am 10.03.2026 wurden gegen 15:15 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Jenbach, die Betriebsfeuerwehr INNIO Jenbacher sowie die Freiwillige Feuerwehr Buch, die Freiwillige Feuerwehr Wiesing und die Freiwillige Feuerwehr Schwaz mit dem Abrollbehälter Tank 7000 Liter zu einem Waldbrand entlang der Trasse der Achenseebahn in Jenbach alarmiert.
Ausführlicher Bericht auf der Homepage der Freiwilligen Feuerwehr Jenbach:
https://ffjenbach.at/nr-024-10-03-2026-waldbrand-bahntrasse-achenseebahn/
Zur Brandbekämpfung kamen unter anderem Feuerpatschen, Löschrucksäcke sowie mehrere Löschleitungen zum Einsatz. Auch die Achenseebahn unterstützte die Löscharbeiten mit einer Lokomotive.
Um eine ausreichende Löschwasserversorgung sicherzustellen, wurde das Tanklöschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Wiesing über den Abrollbehälter Tank 7000 der Freiwilligen Feuerwehr Schwaz als Pufferspeicher gespeist.
Nach rund drei Stunden konnte der Einsatz beendet werden. Die Nachsicht dauerte bis in die Nachtstunden.
Im Einsatz standen:
- Freiwillige Feuerwehr Jenbach
- Freiwillige Feuerwehr Wiesing
- Freiwillige Feuerwehr Buch
- Freiwillige Feuerwehr Schwaz mit AB Tank 7000
- Betriebsfeuerwehr INNIO Jenbacher
- Polizei mit Drohne
Text: FF-Wiesing und BFV Schwaz/Team ÖA Florian Galler
Bilder: FF-Buch / Stefan Hauser und FF-Wiesing / Dominik Böck
114. Jahreshauptversammlung der FF Aschau im Zillertal
Im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Aschau im Zillertal am 7.März 2026 nahmen 64 Mitglieder teil und zahlreiche Ehrengäste konnten begrüßt werden. Unter ihnen befanden sich Pfarrer Mag. Piotr Patyk, Abschnittskommandant ABI Siegfried Geisler, Bezirks-Feuerwehrinspektor OBR Stefan Geisler, Bürgermeister Andreas Egger sowie Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Geisler.
Am Anfang wurden in eindrucksvollen und interessanten Berichten die vielfältigen Tätigkeiten des vergangenen Jahres präsentiert. Neben den Einsätzen im Brand- und technischen Dienst wurde auch über zahlreiche Übungen, Schulungen, die Feuerwehrjugend und der Bewerbsgruppe berichtet.
Ein Programmpunkt der Versammlung waren die Beförderungen diverser Mitglieder sowie die Verleihung der Feuerwehr Ehrenzeichen und Verdienstzeichen des Bezirksfeuerwehrverbandes.
Der besonderste Moment der Versammlung war die Amtsübergabe des Kommandant-Stellvertreters. Nach mehreren Jahren engagierter und verantwortungsvoller Tätigkeit legte Brandinspektor Johann Schweiberer seine Funktion als Kommandant-Stellvertreter zurück.
Im Zuge der Neuwahl wurde Martin Hinterberger zu seinem Nachfolger gewählt. Die Feuerwehr bedankt sich bei Johann Schweiberer für seinen langjährigen, verlässlichen Einsatz und seine wertvolle Arbeit in der Feuerwehr. Mit großem Engagement und Verantwortungsbewusstsein hat er in seiner Funktion wesentlich zur positiven Entwicklung der Wehr beigetragen.
Dem neu gewählten Kommandant-Stellvertreter Martin Hinterberger wurden die besten Wünsche für seine neue Aufgabe übermittelt. Die Kameraden wünschen ihm viel Erfolg und eine gute Zusammenarbeit zum Wohle der Feuerwehr.
Den Abend ließen die Mitglieder und die Ehrengäste bei einem gemeinsamen Abendessen im Gasthof zum Löwen gemütlich ausklingen.
Text: FF Aschau - Kimberly Höllwarth
Bilder: FF Aschau & Archiv BFV Schwaz
Funk-Leistungsprüfung 2026 – Erfolgreiche Teilnahme aus dem Bezirk Schwaz
Am 20. und 21. Februar 2026 wurde an der Landes-Feuerwehrschule Tirol in Telfs die diesjährige Funk-Leistungsprüfung (FULA) des Landesfeuerwehrverband Tirol durchgeführt. Auch zahlreiche Feuerwehrmitglieder aus dem Bezirk Schwaz stellten sich dieser anspruchsvollen Leistungsüberprüfung und unterstrichen damit einmal mehr den hohen Ausbildungsstand im Bereich der Einsatzkommunikation.
Der professionelle und sichere Umgang mit dem Digitalfunk ist im modernen Feuerwehrwesen unverzichtbar. Eine klar strukturierte, präzise und regelkonforme Kommunikation bildet die Grundlage für eine funktionierende Einsatzführung – insbesondere bei größeren Schadenslagen oder bezirksübergreifenden Einsätzen.
Im Zuge der Leistungsprüfung waren mehrere Stationen zu absolvieren, bei denen sowohl theoretisches Fachwissen als auch praktische Fertigkeiten unter Beweis gestellt werden mussten. Gefordert wurden unter anderem:
-
Gerätekunde und sicherer Umgang mit den Funkgeräten
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korrekt abgewickelte Funkgespräche nach Tiroler Funkordnung
-
Übermittlung und Aufnahme von Einsatzaufträgen
-
strukturiertes Arbeiten unter Zeitdruck
Besonderes Augenmerk wurde auf eine exakte Ausdrucksweise, konsequente Einhaltung der Funkordnung sowie eine rasche und möglichst fehlerfreie Arbeitsweise gelegt. Die Prüfung wurde am Freitag in der Stufe Bronze und am Samstag in der Stufe Silber durchgeführt. Nach erfolgreichem Absolvieren aller Stationen und Erreichen der erforderlichen Punktezahl wurde das Funkleistungsabzeichen in Bronze beziehungsweise Silber verliehen – ein sichtbares Zeichen für Fachwissen, Disziplin und intensive Vorbereitung.
Die erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Bezirk Schwaz bestätigten mit ihren Leistungen die kontinuierliche und qualitätsvolle Ausbildungsarbeit in den Feuerwehren des Bezirkes. Eine verlässliche Einsatzkommunikation ist ein entscheidender Faktor für die Sicherheit der Einsatzkräfte und den Einsatzerfolg.
Ein besonderer Dank gilt neben den engagierten Ausbilderinnen und Ausbildern auch den Bewertern aus dem Bezirk Schwaz, die im Rahmen der Leistungsprüfung Verantwortung übernommen und mit ihrer fachlichen Kompetenz zu einem objektiven und professionellen Ablauf des Bewerbes beigetragen haben. Ihr Einsatz stellt einen wichtigen Beitrag zur Qualitätssicherung in der Ausbildung dar.
Der Bezirks-Feuerwehrverband Schwaz gratuliert allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern herzlich zur erfolgreich bestandenen Funk-Leistungsprüfung 2026 und bedankt sich bei allen Mitwirkenden – insbesondere bei den Bewertern und Ausbildern – für ihr Engagement im Dienste der Feuerwehr und der Bevölkerung.
Text: BFV Schwaz / Team ÖA Marcel Kreidl
Bilder: Lukas Lintner & Marco Plattner
Zweiter nächtlicher Großeinsatz im Zillertal – Wohnhäuser in Vollbrand
Ried im Zillertal, 15. Februar 2026
In den frühen Morgenstunden des 15. Februar 2026 wurden die umliegenden Feuerwehren im mittleren Zillertal zu einem Großbrand nach Ried alarmiert. Gegen 03:30 Uhr stand beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte ein Wohnhaus bereits in Vollbrand. Aufgrund der massiven Hitzeentwicklung und der raschen Brandausbreitung griffen die Flammen kurze Zeit später auf ein direkt angrenzendes zweites Wohnhaus über. Glücklicherweise wurden bei diesem Ereignis keine Personen verletzt.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte befand sich das erste Gebäude bereits in einem weit fortgeschrittenen Brandstadium. Aufgrund der enormen Hitzeentwicklung und der bereits stark beschädigten Gebäudestruktur war ein Innenangriff unter schwerem Atemschutz nicht mehr möglich. Die Brandbekämpfung musste daher ausschließlich von außen durchgeführt werden.
Die Löschwasserversorgung wurde durch das örtliche Hydrantennetz sowie zusätzlich über einen nahegelegenen Bach sichergestellt. Mittels Tragkraftspritzen wurde das Wasser über längere Wegstrecken zur Einsatzstelle gefördert. Durch das koordinierte und professionelle Zusammenwirken aller eingesetzten Feuerwehren konnte eine weitere Ausbreitung des Brandes verhindert werden.
Derzeit dauern die umfangreichen Nachlöscharbeiten noch an, um letzte Glutnester abzulöschen und ein erneutes Aufflammen zu verhindern.
Großeinsatz zahlreicher Einsatzorganisationen
Im Einsatz standen insgesamt acht Feuerwehren mit 20 Fahrzeugen und 145 Feuerwehrmitgliedern:
- Freiwillige Feuerwehr Ried im Zillertal
- Freiwillige Feuerwehr Kaltenbach
- Freiwillige Feuerwehr Stumm
- Freiwillige Feuerwehr Aschau im Zillertal
- Freiwillige Feuerwehr Uderns
- Freiwillige Feuerwehr Fügen
- Freiwillige Feuerwehr Ramsau im Zillertal
- Freiwillige Feuerwehr Schwaz
Seitens des Rettungsdienstes war das Rotes Kreuz Schwaz mit dem Einsatzleiter sowie einem Rettungswagen und dessen Besatzung vor Ort. Ebenso stand eine Polizeistreife mit zwei Einsatzkräften im Einsatz.
Die Einsatzleitung der Feuerwehr wurde durch Bezirks-Feuerwehrkommandant Hansjörg Eberharter, seinen Stellvertreter Herbert Eibl sowie Abschnittskommandant Reinhard Haun unterstützt.
Der Bezirks-Feuerwehrverband Schwaz bedankt sich bei allen eingesetzten Kräften für die hervorragende Zusammenarbeit und den professionellen Einsatz unter schwierigen Bedingungen.
Text und Bilder: BFV Schwaz/Team ÖA Marcel Kreidl
Nächtlicher Großeinsatz: Feuerwehr bringt Wohnhausbrand unter Kontrolle
In den frühen Morgenstunden des 15. Februar wurde die Freiwillige Feuerwehr Mayrhofen um 01:02 Uhr zu einem Brand eines Wohnhauses alarmiert. Unverzüglich rückten zwei Tanklöschfahrzeuge sowie die Drehleiter zum Einsatzort aus.
Zur Unterstützung wurde die Freiwillige Feuerwehr Ramsau im Zillertal mit dem Tanklöschfahrzeug nachalarmiert. Ebenso befanden sich der Bürgermeister der Gemeinde Mayrhofen, die Polizei sowie das Rote Kreuz mit Notarzt am Einsatzort. Insgesamt standen rund 50 Einsatzkräfte im Einsatz. Auch der Bezirksfeuerwehrkommandant machte sich vor Ort ein Bild der Lage.
Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand das Gebäude bereits in Brand. Umgehend wurde ein umfassender Löschangriff unter Atemschutz eingeleitet. Der Angriff erfolgte von beiden Straßenseiten, um eine rasche Brandbekämpfung sicherzustellen. Parallel dazu wurde die Wasserversorgung mittels Hydranten aufgebaut.
Der Löschangriff wurde sowohl im Innenangriff als auch von außen durchgeführt. Zur Entrauchung des Gebäudes kam eine gezielte Belüftung zum Einsatz. Im weiteren Verlauf wurde das Blechdach geöffnet, um versteckte Glutnester effektiv bekämpfen zu können.
Dank des raschen und koordinierten Einsatzes aller beteiligten Organisationen konnte der Brand unter Kontrolle gebracht und schließlich gelöscht werden. Personen kamen durch das Brandereignis glücklicherweise nicht zu Schaden.
Nach Abschluss der Nachlöscharbeiten und Kontrolle des Brandobjekts konnten die Einsatzkräfte wieder in das Gerätehaus einrücken.
Text: BFV Schwaz ÖA-Team/Magdalena Sporer
Feuerwehrfreundliche Arbeitgeber: Starke Partner der Feuerwehren
Tirols Unternehmen setzen ein klares Zeichen für das Ehrenamt
Schwaz / Telfs, 07. Februar 2026 – Die Einsatzbereitschaft der Tiroler Feuerwehren basiert maßgeblich auf dem Engagement tausender freiwilliger Feuerwehrfrauen und -männer. Dass diese ihren Dienst für die Sicherheit der Bevölkerung leisten können, ist in vielen Fällen nur durch das große Entgegenkommen ihrer Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber möglich. Für dieses vorbildliche Engagement wurden kürzlich 15 Tiroler Unternehmen mit dem Prädikat „Feuerwehrfreundlicher Arbeitgeber“ ausgezeichnet.
In Tirol rücken die freiwilligen Feuerwehren täglich rund 50-mal zu Einsätzen aus – oftmals während der regulären Arbeitszeit. Die Unterstützung durch die heimische Wirtschaft ist daher ein entscheidender Faktor für die Schlagkraft der insgesamt 336 Freiwilligen Feuerwehren im Land.
Wertschätzung für freiwilliges Engagement
Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Foyer der Landes-Feuerwehrschule in Telfs würdigten der Landes-Feuerwehrverband Tirol und das Land Tirol Unternehmen, die ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das Ausrücken zu Einsätzen während der Arbeitszeit ermöglichen und darüber hinaus vielfältige Unterstützung leisten.
Sicherheitslandesrätin Astrid Mair unterstrich die Bedeutung dieses Engagements: Tirols Unternehmen schaffen die notwendigen Rahmenbedingungen, damit freiwilliger Feuerwehrdienst mit dem Berufsalltag vereinbar bleibt. Damit leisten sie einen unverzichtbaren Beitrag zur Sicherheit der Bevölkerung und setzen ein starkes Zeichen für das Ehrenamt im ganzen Land.
Auch Landes-Feuerwehrkommandant Jakob Unterladstätter betonte, dass die Einsatzfähigkeit der Feuerwehren ohne den Rückhalt der Arbeitgeber nicht in diesem Ausmaß möglich wäre. Die Auszeichnung „Feuerwehrfreundlicher Arbeitgeber“ würdige genau diesen wichtigen Beitrag zur Sicherheit Tirols.
Unternehmen übernehmen Verantwortung
Neben der Freistellung im Einsatzfall unterstützen viele Betriebe die Feuerwehren zusätzlich durch Schulungen, die Bereitstellung von Infrastruktur für Übungen, durch vorbeugenden Brandschutz im eigenen Betrieb oder durch finanzielle Beiträge. Landes-Feuerwehrinspektor Ing. Rene Staudacher hob hervor, dass dieses Verantwortungsbewusstsein weit über den Arbeitsplatz hinausgehe und die Sicherheit in den Gemeinden spürbar stärke.
Auch aus Sicht der Wirtschaft ist das Engagement ein Gewinn: WK-Bezirksobfrau Rebecca Kirchbaumer verwies darauf, dass ehrenamtlich engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter häufig über besonders hohe fachliche und soziale Kompetenzen verfügen – Eigenschaften, von denen auch die Unternehmen profitieren.
Auszeichnungen für den Bezirk Schwaz
Besonders erfreulich ist, dass auch zwei Unternehmen aus dem Bezirk Schwaz für ihre Unterstützung der freiwilligen Feuerwehren ausgezeichnet wurden:
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Lagger Maschinenbau GmbH (Achenkirch)
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Verbund Hydro Power
Der Bezirks-Feuerwehrverband Schwaz bedankt sich herzlich bei diesen Betrieben für ihre vorbildliche Haltung gegenüber dem Feuerwehrwesen. Ihr Einsatz ist ein starkes Zeichen der Wertschätzung für unsere freiwilligen Einsatzkräfte und ein wichtiger Beitrag zur Sicherheit im gesamten Bezirk.
Text: BFV Schwaz/Team ÖA Marcel Kreidl
Bilder: LFV Tirol Lukas Lintner
150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Mayrhofen – Einsatz, Gemeinschaft und gelebte Tradition
Die Freiwillige Feuerwehr Mayrhofen feiert im Jahr 2026 ein besonderes Jubiläum: Seit nunmehr 150 Jahren steht sie im Dienst der Sicherheit der Bevölkerung. Gleichzeitig begeht auch die Jugendfeuerwehr Mayrhofen ihr 50-jähriges Bestehen, was das Jubiläumsjahr zu einem doppelten Grund zur Freude macht.Die Freiwillige Feuerwehr Mayrhofen feiert im Jahr 2026 ein besonderes Jubiläum: Seit nunmehr 150 Jahren steht sie im Dienst der Sicherheit der Bevölkerung. Gleichzeitig begeht auch die Jugendfeuerwehr Mayrhofen ihr 50-jähriges Bestehen, was das Jubiläumsjahr zu einem doppelten Grund zur Freude macht.
Die Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Mayrhofen reicht bis ins Jahr 1876 zurück. Auslöser für die Gründung war ein Brand im Krämerladen des Wechselberger-Hauses. Zwar wurde eine Löschspritze angefordert, doch zeigte sich in der entscheidenden Phase ein gravierendes Problem: Es war niemand anwesend, der mit der Handhabung des Gerätes vertraut war. Dieses Ereignis machte deutlich, wie notwendig eine organisierte und geschulte Feuerwehr für den Ort war. Noch im selben Jahr wurde die Gründung beschlossen. Maßgeblich vorangetrieben wurde sie von Forstassistent Robert Fink und Schulleiter Johann Margreiter, die mit Weitsicht und großem Engagement den Grundstein für eine Institution legten, die bis heute fest im Gemeindeleben verankert ist.
Aktuell zählt die Feuerwehr Mayrhofen 128 Mitglieder, davon 91 aktive, 13 Mitglieder der Jugendfeuerwehr, 6 Reservemitglieder, 18 außer Dienst sowie 4 Ehrenmitglieder. Im Jahr 2026 konnten mit Dominik Bliem, Florian Pfister und Andre Rauch drei neue Mitglieder in die Wehr aufgenommen werden. Besonders erfreulich ist die erfolgreiche Nachwuchsarbeit: Aus der Jugendfeuerwehr wurden Julien Gredler, Maximilian Kröll, Georg Eberl und Manuel Schwaiger in den aktiven Dienst überstellt.
Die Einsatzbilanz des vergangenen Feuerwehrjahres unterstreicht eindrucksvoll die Leistungsbereitschaft der Mannschaft. Insgesamt wurden 115 Einsätze mit einem Gesamtaufwand von 977 Stunden bewältigt. Diese gliederten sich in 28 technische Einsätze, 19 Brandeinsätze, 57 Brandmeldealarmierungen sowie 11 Brandsicherheitswachen. Zusätzlich wurden 70 Übungen mit 2.292 Stunden abgehalten und 38 Weiterbildungen an der Landesfeuerwehrschule besucht. Die Einsatzfahrzeuge legten dabei 17.285 Kilometer zurück, und es wurden 131 Atemschutzflaschen benötigt.
Im Jubiläumsjahr sind zahlreiche Veranstaltungen geplant, die das Feuerwehrwesen und die Gemeinschaft in den Mittelpunkt stellen. Den Auftakt bildet die Florianifeier am 1. Mai, gefolgt vom Fest der Vereine am 13. Juni am Waldfestplatz. Ein sportlicher Höhepunkt wird der Bezirksnassbewerb am 4. Juli in Mayrhofen sein. Den sommerlichen Abschluss bildet das Sommerfest der Freiwilligen Feuerwehr Mayrhofen am 2. August. Im Herbst ist zudem eine Chronikausstellung geplant, bei der die bewegte Geschichte der Feuerwehr präsentiert wird – der genaue Termin wird noch bekannt gegeben.
Ein besonderes Augenmerk gilt im Jubiläumsjahr auch der Jugendfeuerwehr Mayrhofen, die 1976 gegründet wurde und zu den ersten Jugendfeuerwehren im Bezirk Schwaz zählt. Seit 50 Jahren leistet sie wertvolle Arbeit in der Ausbildung des Feuerwehrnachwuchses und sichert damit nachhaltig den Fortbestand der Wehr.
Das 150-jährige Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Mayrhofen steht somit nicht nur für eine lange Geschichte, sondern vor allem für gelebten Zusammenhalt, ehrenamtliches Engagement und die stetige Bereitschaft, Verantwortung für die Sicherheit der Bevölkerung zu übernehmen.
Bilder: Archiv FF Mayrhofen & Archiv BFV Schwaz
Text: FF Mayrhofen Magdalena Sporer