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Marcel Kreidl

Am 02. Mai 2026 stellten sich zwei Gruppen der Feuerwehr Tux der Technischen Leistungsprüfung Form A in Bronze. Nach monatelanger intensiver Vorbereitung war es für die Kameraden soweit: Um 08:00 Uhr begann die Prüfung unter der Leitung von FT Ing. Josef Kometer und seinem Bewerterteam.

In der Form A wird dabei ein standardisierter Ablauf eines Einsatzes abgearbeitet – vom richtigen Absichern der Unfallstelle, über den Aufbau der Beleuchtung und den Brandschutz, bis hin zum korrekten Umgang mit dem hydraulischen Rettungsgerät.Zu Beginn mussten die Feuerwehrmitglieder ihr Wissen im Bereich der Gerätekunde unter Beweis stellen. Dabei galt es, die im Fahrzeug gelagerten Geräte blind zu zeigen – mit einer maximal erlaubten Abweichung von einer Handbreit.

Im Anschluss folgte der praktische Teil der Leistungsprüfung. Beide angetretenen Gruppen konnten die gestellten Aufgaben innerhalb der vorgeschriebenen Sollzeit erfolgreich erfüllen und erhielten somit das begehrte Leistungsabzeichen in Bronze.

Bezirksfeuerwehrkassier Hannes Eberharter, Abschnittskommandant Mayrhofen Gebhart Klotz sowie Bürgermeister Simon Grubauer zeigten sich beeindruckt von der Leistung der Kameraden.

Nach dem erfolgreichen Abschluss konnten die Teilnehmer gemeinsam ein Mittagessen genießen und den Prüfungserfolg anschließend ausgiebig feiern.

Herzliche Gratulation an beide Gruppen der Feuerwehr Tux zur bestandenen Technischen Leistungsprüfung!

Text: BFV Schwaz / Team ÖA Marcel Kammerlander 
Bilder: BFV Schwaz / Team ÖA Marcel Kammerlander & Martin Ludwig  

Am vergangenen Sonntag konnte im Bezirk ein besonderer Höhepunkt gefeiert werden: die feierliche Einweihung und Segnung des neuen Feuerwehrhauses der Freiwilligen Feuerwehr Fügen. In einem würdigen und festlichen Rahmen wurde ein Projekt abgeschlossen, das mit einer Bauzeit von nur 13 Monaten nicht nur organisatorisch, sondern auch kameradschaftlich als herausragende Leistung gewertet werden kann. Der Neubau stellt einen wesentlichen Fortschritt für die Einsatzbereitschaft im gesamten Abschnitt und darüber hinaus dar.

TRADITIONELLER AUFTAKT MIT STARKE M SIGNALWIRKUNG

Bereits in den frühen Morgenstunden wurde der Festtag durch die Böllerschützen der Schützenkompanie Fügen eingeläutet. Punkt 06:00 Uhr kündigten sie mit eindrucksvollen Salven den Beginn der Feierlichkeiten an – abgefeuert vom Dach des neuen Feuerwehrhauses, was den symbolischen Stellenwert dieses Gebäudes zusätzlich unterstrich.

FEIERLICHER FESTAKT UND SEGNUNG

Den offiziellen Auftakt bildeten eine Heilige Messe sowie die Segnung des neuen Hauses durch Feuerwehrkurat Tobias Höck und Kurat i.R. Erwin Gerst. In den Ansprachen wurde die Bedeutung dieses Neubaus für die zukünftige Entwicklung des Feuerwehrwesens hervorgehoben. Das moderne Gebäude schafft optimale Rahmenbedingungen für Einsätze, Ausbildung und Organisation.

Text: FF Fügen Martin Ludwig

Bilder: BFV Schwaz / Team ÖA Marcel Kreidl & FF Fügen Martin Ludwig, Stefan Rengo

BREITE ANERKENNUNG UND HOCHRANGIGE VERTRETUNG

Die große Wertschätzung für das Feuerwehrwesen im Bezirk zeigte sich durch die Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste aus Politik, Feuerwehr und öffentlichem Leben. Neben Vertretern der Landes- und Gemeindepolitik waren auch zahlreiche Führungskräfte des Feuerwehrwesens auf Landes-, Bezirks- und Abschnittsebene vertreten. Ebenso konnten verdiente Ehrenmitglieder sowie langjährige Unterstützer der Feuerwehr begrüßt werden.

MODERNES EINSATZZENTRUM MIT VORBILDCHARAKTER

Das neue Feuerwehrhaus in Fügen setzt in mehrfacher Hinsicht Maßstäbe:

  • Versorgungssicherheit: Durch Photovoltaikanlage und Notstromversorgung ist ein autarker Betrieb im Einsatzfall gewährleistet.
  • Ausbildungsmöglichkeiten: Mit Übungsturm, Pumpensumpf und Bergeschacht stehen zeitgemäße Trainingsanlagen zur Verfügung.
  • Katastrophenschutz: Ein großzügiges Lager stärkt die Einsatzfähigkeit bei größeren Schadenslagen.

Besonders hervorzuheben ist, dass das Projekt professionell umgesetzt und sogar unter den veranschlagten Kosten realisiert werden konnte.

EHRUNGEN UND PERSONALENTWICKLUNG

Im Rahmen der Feierlichkeiten wurden auch verdiente Mitglieder ausgezeichnet. Besonders gewürdigt wurde Adolf Anker für seine 50-jährige Tätigkeit im Feuerwehrdienst. Darüber hinaus erfolgte die Beförderung von Mathias Haidenhofer zum Hauptverwalter – ein Zeichen für die kontinuierliche Weiterentwicklung innerhalb der Organisation.

FEIERLICHER ABSCHLUSS IN KAMERADSCHAFTLICHER ATMOSPHÄRE

Musikalisch begleitet von der Bundesmusikkapelle Fügen sowie unter Mitwirkung der Schützenkompanie und des Kameradschaftsbundes fand der Festakt einen würdigen Abschluss. Nach der Defilierung klang der Tag in geselliger Runde aus.

Aus Sicht des Bezirksfeuerwehrverbandes stellt dieses neue Feuerwehrhaus einen wichtigen Schritt zur weiteren Stärkung der Sicherheit und Schlagkraft im gesamten Bezirk dar.

Die Freiwillige Feuerwehr Tux feierte auch heuer wieder ihre traditionelle Florianifeier, die einen wichtigen Fixpunkt im Jahresablauf der Feuerwehr darstellt. Sie steht sinnbildlich für Kameradschaft und Zusammenhalt über Generationen hinweg und verdeutlicht das große ehrenamtliche Engagement der Mitglieder für die Sicherheit der Bevölkerung. Gleichzeitig wird dabei das gelebte Traditionsbewusstsein der Feuerwehr sichtbar, das stets mit Offenheit für Fortschritt und Weiterentwicklung verbunden ist. Im Rahmen der Feier fand zudem die Segnung des neuen LFC-A – Löschfahrzeug mit Container und Allrad – sowie einer Tragkraftspritze „FOX 4“ statt.

Gemeinsam mit der Bundesmusikkapelle Tux marschierten die Mitglieder der Feuerwehr sowie die Ehrengäste feierlich zum Veranstaltungsort ein. Die musikalische Umrahmung verlieh der Feier einen würdigen Rahmen.

Unter den Ehrengästen konnten Sicherheitslandesrätin Astrid Mair, Bezirks-Feuerwehrinspektor Stefan Geisler sowie Bürgermeister Simon Grubauer mit den Mitgliedern des Gemeinderates begrüßt werden.

Im Anschluss an den Einmarsch fand die feierliche Messe statt. Danach erfolgte die Segnung des neuen LFC-A – Löschfahrzeug mit Container und Allrad – sowie der Tragkraftspritze „FOX 4“, welche einen besonderen Höhepunkt der diesjährigen Florianifeier darstellte.

Ein weiterer wichtiger Programmpunkt war die Würdigung der Feuerwehrjugend: Die Jugendfeuerwehr erhielt in diesem Rahmen die Abzeichen des Wissenstests in den Stufen Bronze, Silber und Gold. Diese Auszeichnungen unterstreichen das Engagement und den Ausbildungsstand des Feuerwehrnachwuchses und zeigen, wie wichtig die kontinuierliche Jugendarbeit für die Zukunft der Feuerwehr ist.

Im weiteren Verlauf der Feier richteten die Ehrengäste ihre Gruß- und Dankesworte an die angetretenen Mitglieder. Dabei wurde insbesondere das Engagement der Feuerwehr hervorgehoben und die Bedeutung des freiwilligen Einsatzes für die Sicherheit der Bevölkerung betont.

Die Florianifeier klang in kameradschaftlicher Atmosphäre mit einem gemütlichen Beisammensein aus.

Die Freiwillige Feuerwehr Tux bedankt sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie bei der Bevölkerung für die zahlreiche Teilnahme.

Text: BFV Schwaz / Team ÖA Marcel Kreidl

Bilder: BFV Schwaz / Team ÖA Marcel Kammerlander & Marcel Kreidl

Eine umfangreiche Suchübung der österreichischen Rettungshundebrigade Landesgruppe Tirol fand am Freitagabend des 24. April 2026 im Vomperbacher Föhrenwald von Terfens statt. Gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Vomperbach, der BZ-Zentrale des BFV Schwaz sowie dem Drohnenteam Kufstein wurde ein realitätsnahes Einsatzszenario geprobt: die Suche nach sechs vermissten Kindern in unwegsamem Waldgebiet.

Auf einer rund 30 Hektar großen Fläche im Föhrenwald wurde das Gelände in acht Suchabschnitte unterteilt. Insgesamt fünf Suchtrupps – bestehend aus ortskundigen Feuerwehrkräften und mehreren Hundestaffeln – durchkämmten systematisch das Gebiet. Unterstützt wurden sie dabei von zwei hochmodernen Drohnen, die eine effiziente Koordination und rasche Lagebeurteilung aus der Luft ermöglichten.

Die Einsatzleitung erfolgte über die Bezirkszentrale des BFV Schwaz, die erstmals durch leistungsfähiges Satelliteninternet verstärkt wurde. Dadurch konnten Livebilder der Drohnen in Echtzeit verfolgt und unmittelbar in die Einsatzkoordination eingebunden werden. Die eingesetzten Drohnen verfügen über Wärmebildtechnik zur Erkennung selbst geringster Temperaturunterschiede sowie über integrierte Scheinwerfer und Lautsprecher, um mit aufgefundenen Personen direkt kommunizieren zu können.

Das Drohnenteam Kufstein brachte umfangreiche Erfahrung aus bis zu 150 absolvierten Einsätzen ein, darunter auch zahlreiche Sucheinsätze. Besonders hervorgehoben wurde die Bedeutung einer zeitgleichen Alarmierung von Drohneneinheiten und Rettungshundestaffeln über die Leitstelle Tirol. Da sich vermisste Personen häufig im Umkreis von etwa 500 Metern ihres letzten bekannten Aufenthaltsortes befinden, ist ein koordiniertes und frühzeitiges Vorgehen entscheidend. Bereits durchsuchte Gebiete können die Arbeit der Suchhunde erheblich erschweren, da Geruchsspuren verfälscht werden.

Der Erfolg der Übung bestätigte eindrucksvoll den Wert moderner Technologie in Kombination mit eingespielter Teamarbeit. Durch präzise Kommunikation und abgestimmte Einsatzstrategien konnten alle vermissten Personen rasch lokalisiert werden. Auch taktische Aspekte wie die Suche gegen die Windrichtung spielten insbesondere für die Hundestaffeln eine wesentliche Rolle.

Beteiligte Einsatzkräfte:

  • Feuerwehr Vomperbach unter Kommandant Marco Plattner mit 17 Feuerwehrmitgliedern sowie 6 Mitgliedern der Feuerwehrjugend 
  • Landesgruppe Tirol der österreichischen Rettungshundebrigade unter Landesleiter Michael Heller, Landeseinsatzleiter Michael Stockhammer und Landesausbildungsreferent Johannes Mann mit 17 Mitgliedern und 11 Hunden 
  • Bezirkszentrale BFV Schwaz mit vier Einsatzkräften aus den Feuerwehren Schwaz, Jenbach, Eben am Achensee und Schlitters 
  • Drohnenteam Kufstein vom Stützpunkt Brixlegg mit zwei Drohnen und vier Einsatzkräften 

Die Übung bot allen beteiligten Organisationen wertvolle Erkenntnisse für zukünftige Einsätze und unterstrich einmal mehr die Bedeutung moderner Technologien sowie reibungsloser Zusammenarbeit im Ernstfall.

Bericht: Stefan Erhart 

Bilder: BFV Schwaz / Team ÖA Stefan Erhart & Marcel Kammerlander

Am 19. April 2026 fand in der Gemeinde Stumm die traditionelle Florianifeier der Freiwilligen Feuerwehr Stumm statt. Im Rahmen dieser Feier wurde auch die neu angeschaffte Drehleiter mit Korb (DLKA) feierlich gesegnet.
Zu Beginn versammelten sich die Feuerwehrmitglieder, die Bundesmusikkapelle Stumm, die Schützenkompanie Stumm sowie zahlreiche Ehrengäste beim Rüsthaus der Feuerwehr. Gemeinsam marschierten sie zum Pavillon der Gemeinde Stumm, wo die Feierlichkeiten stattfanden.


Kommandant Rene Sporer begrüßte die anwesenden Ehrengäste und Teilnehmer herzlich.
Unter ihnen befanden sich unter anderem Pfarrer Hans Peter Proßegger, Pfarrer Ludwig sowie Diakon Toni, Landesrätin Astrid Mair, die Bürgermeister der Gemeinden Stumm, Stummerberg, Kaltenbach, Ried und Aschau, Vertreter des Landes- und Bezirksfeuerwehrverbandes, zahlreiche Funktionäre der Feuerwehr sowie Abordnungen der Polizei, der Musikkapelle und der Schützenkompanie. Ebenso konnten mehrere Ehrenmitglieder, Fahrzeugpatinnen sowie zahlreiche Feuerwehrmitglieder willkommen geheißen werden.


Die Florianimesse wurde von Pfarrer Hans Peter Proßegger zelebriert. Im Rahmen des Gottesdienstes erfolgte die Segnung der neuen Drehleiter. An der Segnung nahmen Kommandant Rene Sporer sowie die Fahrzeugpatin der DLKA, Marianne Kolb, teil.
Im Anschluss gab Kommandant Sporer einen kurzen Rückblick auf die Beschaffung des neuen Einsatzfahrzeuges und bedankte sich insbesondere bei Landesrätin Astrid Mair, dem Landesfeuerwehrverband sowie den beteiligten Gemeinden für die tatkräftige Unterstützung und die reibungslose Abwicklung.


Ein weiterer Höhepunkt der Veranstaltung war die Überreichung der Abzeichen an die Mitglieder der Jugendfeuerwehr für den kürzlich erfolgreich absolvierten Wissenstest. Insgesamt wurden 6 Abzeichen in Bronze, 3 in Silber und 6 in Gold verliehen.


Im Zuge der Feier wurde zudem Alexander Bernardi vom Probefeuerwehrmann zum Feuerwehrmann befördert.


Für besondere Verdienste wurden folgende Mitglieder ausgezeichnet:


• HV Jaqueline Eberl erhielt das Verdienstzeichen in Gold (verliehen durch den Bezirksfeuerwehrverband)
• OLM Alexander Wurm erhielt das Verdienstzeichen in Bronze (verliehen durch den Bezirksfeuerwehrverband)
• OBI Alexander Tausch erhielt das Verdienstzeichen 3. Stufe (verliehen durch den Österreichischen Bundesfeuerwehrverband)


Im Anschluss an die Ehrungen richteten die anwesenden Ehrengäste ihre Grußworte an die Festgemeinschaft.
Den feierlichen Abschluss bildete die Defilierung am Stummer Dorfplatz. Danach klang die Veranstaltung bei einer gemeinsamen Verköstigung im Gasthof Pinzger in kameradschaftlicher Atmosphäre aus.

Bericht & Bilder: BFV Schwaz / Team ÖA Stefan Rengo

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung kam es zu außerordentlichen Neuwahlen der Feuerwehrführung, nachdem Kommandant Steindl Markus seinen Rücktritt bekannt gegeben hatte. Dieser Schritt wurde vor der Versammlung sowie gegenüber den Ehrengästen ausführlich begründet.

In weiterer Folge wurde ein Wahlvorschlag präsentiert. Zur Wahl standen:

  • Kommandant: Mariacher Stefan
  • Kommandant-Stellvertreter: Huber Renaldo
  • Schriftführerin: Kern Natalie
  • Kassier: Hannes Klausner (im Amt verbleibend)

Das Ergebnis der Abstimmung führte zur Neubesetzung der Führungsfunktionen:

  • Kommandant: Stefan Mariacher
  • Kommandant-Stellvertreter: Renaldo Huber
  • Schriftführerin: Natalie Kern

Damit wurde Stefan Mariacher im Zuge der außerordentlichen Neuwahlen zum neuen Kommandanten der Feuerwehr Ginzling-Dornauberg gewählt.

Bericht und Bilder: FF Ginzling

RIED I. Z. – Am 17.04.2026 wurde der Bahnübergang beim Fußballplatz in Ried Schauplatz der diesjährigen Abschnittsübung des Abschnitts Fügen. Eine hochkomplexe Schadenslage mit einem brennenden Personenzug, verunfallten Fahrzeugen und brennenden Gasflaschen forderte das gesamte taktische Geschick der neun beteiligten Feuerwehren sowie des Roten Kreuzes.

Gegen 20:00 Uhr wurde der Alarm für die Einsatzkräfte ausgelöst. Das Szenario, welches von der Übungsleitung akribisch vorbereitet wurde, simulierte eine Verkettung unglücklicher Umstände: Ein Brand in der Bahnschaltanlage führte zum Ausfall der Schrankenanlage. Ein vollbeladener Rundholz-LKW passierte daraufhin den Übergang und kollidierte aufgrund der massiven Rauchentwicklung mit einem herannahenden Zug der Zillertalbahn.

Der Zusammenstoß löste eine Kettenreaktion aus, die die Einsatzkräfte an mehreren Fronten gleichzeitig forderte:

  1. Brand im Zug: In den Waggons, die mit 70 Personen besetzt waren, brach ein Feuer aus.
  2. Schwere technische Hilfeleistung: Der LKW verlor seine Ladung. Ein PKW wurde unter den Rundhölzern begraben (zwei Schwerverletzte), während ein weiteres Fahrzeug auf der gegenüberliegenden Gleisseite nach einem Überschlag auf dem Dach landete.
  3. Gefahrgut-Sicherung: Auf einer angrenzenden Baustelle gerieten Gasflaschen in Brand und mussten unter Deckung gekühlt werden.

Einsatzleiter Brandinspektor Christian Ortner (FF Ried im Zillertal) koordinierte die umfassenden Maßnahmen im Abschnitt. Ein wesentlicher Baustein für den Einsatzerfolg war das Zusammenspiel in der Führungsebene - Koordination der Funkgespräche, Dokumentation und Kräfteeinteilung.

Die Evakuierung der 70 Statisten (darunter zahlreiche Mitglieder der Feuerwehrjugend Ried und benachbarter Wehren des Abschnitts) erfolgte unter schwerem Atemschutz. Die Verletzten wurden zur weiteren Versorgung an das Rote Kreuz Schwaz übergeben, das mit 17 Einsatzkräften, 7 Rettungstransportwagen (RTW) und einem Notarzt die medizinische Komponente der Übung leitete.

Insgesamt demonstrierten 9 Feuerwehren mit 11 Fahrzeugen ihre Schlagkraft:

  • FF Ried im Zillertal: Einsatzleitung - TLF, LFB & MTF
  • FF Kaltenbach: RF & TLF
  • FF Fügen: TLF
  • FF Uderns: Lageführung
  • FF Schlitters: LF
  • FF Bruck am Ziller: KLF
  • FF Hart im Zillertal: LFB
  • FF Stumm: DLK 30 & TLF
  • FF Mayrhofen: SRF (Unterstützung mit schwerem Rüstfahrzeug)

Zusätzlich sicherte die Polizei die Unfallstelle ab. Für eine täuschend echte Übungskulisse sorgte der Pyrotechniker der FF Arzl sowie die Firma dreamfire.at, deren Spezialeffekte den Stressfaktor für die Trupps realistisch erhöhten.

Die Übung im Abschnitt Fügen wurde von hochrangigen Beobachtern verfolgt: Bezirksfeuerwehrinspektor OBR Stefan Geisler, Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Hansjörg Eberharter, BFK-Stellvertreter BR Herbert Eibl sowie Abschnittskommandant ABI Reinhard Haun.

In der abschließenden Besprechung zeigten sich die Beobachter beeindruckt vom hohen Ausbildungsstand und der reibungslosen Kommunikation zwischen den Feuerwehren des Abschnitts und dem Rettungsdienst. "Diese Übung hat einmal mehr bewiesen, dass die Zusammenarbeit im Abschnitt Fügen über die Gemeindegrenzen hinweg perfekt funktioniert", resümierte Bezirksfeuerwehrkommandant Hansjörg Eberharter.

Bericht: BFV Schwaz / Team ÖA - Martin Ludwig

Fotos: BFV Schwaz / Team ÖA Stefan Rengo & Marcel Kammerlander & Stefan Schwaiger

Beim Wissenstest 2026 in Ramsau im Zillertal stellte der Feuerwehrnachwuchs eindrucksvoll sein Wissen und Engagement unter Beweis. Rund 300 Jugendmitglieder aus dem Bezirk Schwaz sowie zwei Feuerwehrjugendmitglieder aus zwei weiteren Bezirken stellten sich der Herausforderung und konnten ihr gestecktes Ziel in den Stufen Bronze, Silber und Gold erfolgreich erreichen. Besonders erfreulich: Alle Teilnehmer bestanden den Test, sodass stolz die „weiße Flagge“ gehisst werden konnte – ein starkes Zeichen für die ausgezeichnete Ausbildung in der Feuerwehrjugend.

Zahlreiche Ehrengäste folgten der Einladung der Feuerwehr Ramsau im Zillertal, um bei der feierlichen Schlussveranstaltung dabei zu sein. Unter ihnen befanden sich unter anderem Sicherheitslandesrätin Astrid Mair, der Bürgermeister von Ramsau Friedrich Steiner, Bezirks-Feuerwehrkommandant Hansjörg Eberharter mit seinem Stellvertreter Herbert Eibl, Bezirks-Feuerwehrinspektor Stefan Geisler sowie Feuerwehrkurat Dekan Martin Müller. Ebenso nahmen zahlreiche Sachgebietsleiter des Bezirks-Feuerwehrverbandes Schwaz an der Veranstaltung teil.

Neben dem Wissenstest gab es einen weiteren besonderen Anlass zu feiern: Die Feuerwehr Ramsau im Zillertal blickt auf 50 Jahre erfolgreiche Jugendarbeit zurück. Dieses Jubiläum unterstreicht die nachhaltige Bedeutung der Nachwuchsarbeit für die Sicherheit in der Region. Die Feuerwehrjugend ist dabei weit mehr als Ausbildung – sie ist ein starkes Stück Freizeit im Bezirk Schwaz, dass Gemeinschaft, Verantwortung und Kameradschaft fördert.

Im Rahmen der Schlussveranstaltung wurden zudem zwei langgediente Mitglieder der Feuerwehr Ramsau geehrt. Stefan Sporer und Daniel Jäger wurden in Würdigung ihrer Verdienste zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Die Schlussveranstaltung wurde musikalisch umrahmt von der Musikkapelle Ramsau.

Ein besonderer Dank gilt der Gemeinde Ramsau für die Zurverfügungstellung der Räumlichkeiten in der neuen Volksschule, den Bewertern für die Abnahme des Wissenstests, dem Roten Kreuz Schwaz für die Erste Hilfe Station, der Sachgebietsleiterin Feuerwehrjugend Magdalena Hauser sowie der Freiwilligen Feuerwehr Ramsau für die hervorragende Organisation. Ebenso ein herzliches Dankeschön an die Sponsoren Zillertaler Gletscherbahn, Mayrhofner Bergbahnen - Mountopolis und Zeller Bergbahnen - Zillertal Arena für die Sachpreise der Gewinner bei den Spielen im Rahmenprogramm.

Der Wissenstest 2026 zeigte einmal mehr: Die Feuerwehrjugend ist bestens vorbereitet – unsere Zukunft ist in guten Händen.

Text & Bilder: BFV Schwaz / Team ÖA Marcel Kreidl

Zweimal im Jahr findet der Bezirksgrundlehrgang des Bezirk Schwaz im Bauhof Jenbach der statt, diesmal am Samstag, den 11. April 2026. Insgesamt 62 Kameradinnen und Kameraden aus verschiedenen Feuerwehren des Bezirks stellten sich der eintägigen Grundausbildung bei frühsommerlichen Bedingungen.

Praxisnahe Ausbildung in sechs Stationen

Der Lehrgang war in sechs abwechslungsreiche Stationen gegliedert und wurde von 12 erfahrenen Ausbildern der Feuerwehren Jenbach, Hart im Zillertal und Zell am Ziller betreut.

Im Fokus standen grundlegende Tätigkeiten für den Feuerwehrdienst – praxisnah, strukturiert und realitätsorientiert:

  • Absichern von Einsatzstellen im Brand- und Technischem Einsatz
  • Arbeiten mit Schiebe- und Steckleitern
  • Aufbau einer Saugleitung
  • Herstellung einer Angriffsleitung
  • Formalexerzieren in der Feuerwehr

Die Teilnehmer wurden in Gruppen eingeteilt und durchliefen im Wechsel die verschiedenen Stationen. Unterstützt wurde die Ausbildung durch Einsatzfahrzeuge der Feuerwehren.

Zum Mittagessen trafen sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeinsam mit den Ausbildern. Danach ging es gestärkt in die zweite Ausbildungsrunde.

Erfolgreicher Abschluss des Ausbildungstages

Am Ende des Tages konnten alle Teilnehmer auf eine intensive und lehrreiche Ausbildung zurückblicken. Der Bezirksgrundlehrgang bildet eine wichtige Grundlage für den Feuerwehrdienst und eröffnet den Absolventinnen und Absolventen den nächsten Schritt zum Truppmann an der Landesfeuerwehrschule in Telfs.

Dank an alle Beteiligten

Ein besonderer Dank gilt Abschnittsbrandinspektor Siegried Geisler, den Ausbildern für ihren unermüdlichen Einsatz sowie der Feuerwehr und der Gemeinde Jenbach für die Bereitstellung der Infrastruktur und die Unterstützung bei der Organisation.

Der Bezirksgrundlehrgang leistet jedes Mal einen wichtigen Beitrag zur Ausbildung neuer Feuerwehrmitglieder und stärkt nachhaltig die Einsatzbereitschaft im Bezirk Schwaz.

Text & Bilder: BFV Schwaz/Team ÖA Stefan Erhart

Am 11.04.2026 um 10:20 Uhr wurde die Feuerwehr Gerlos im Rahmen einer Übung zu einem Brandmeldealarm beim Hotel Sportalm alarmiert. Bereits beim Eintreffen des Einsatzleiters, Kommandant Patrick Rieder, bestätigte die Besitzerin des Hotels einen Brand im Gebäude.
Ab dem dritten Obergeschoss war das Hotel stark verraucht, zudem galten noch acht Personen als vermisst. Unverzüglich wurde die Feuerwehr Hainzenberg mit einem Löschfahrzeug sowie einem weiteren Atemschutztrupp nachalarmiert.

Der Gruppenkommandant des RLF Gerlos (Rüstlöschfahrzeug), Marcel Kammerlander, entsandte umgehend einen Atemschutztrupp in das Gebäude. In weiterer Folge wurde parallel mit dem Aufbau der Löschleitung begonnen. Bereits nach kurzer Zeit konnten durch den Atemschutztrupp „Gerlos 1“ die ersten beiden vermissten Personen über das Stiegenhaus gerettet werden. Der zwischenzeitlich eingetroffene Atemschutztrupp der Feuerwehr Hainzenberg wurde ebenfalls zur Unterstützung in das Gebäude geschickt und konnte rasch weitere vermisste Personen lokalisieren und ins Freie bringen.
Zwei Personen mussten aufgrund der Verletzung - liegend mittels Drehleiter aus dem vierten Obergeschoss gerettet werden.
Alle vermissten Personen konnten in kurzer Zeit erfolgreich gerettet und der Brand konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden.
Im Anschluss wurde noch das Gebäude belüftet damit es wieder Rauchfrei war.

Gegen 11:30 wurde die Übung beendet und die Einsatzkräfte wurden vom Team des Hotels Sportalm zu einem Mittagessen eingeladen. Ein herzliches Dankeschön gilt der Familie Stöckl und dem gesamten Team des Hotels Sportalm für die zu Verfügungstellung des Übungsobjektes sowie für die hervorragende Verpflegung.
Ein weiterer Dank gilt der Feuerwehr Hainzenberg fürs dabei sein und die wie immer gute Zusammenarbeit sowie dem Atemschutzbeauftragten der Feuerwehr Gerlos David Unterberger für die Organisation und Vorbereitung dieser realitätsnahen Übung.

Text: BFV Schwaz/Team ÖA Marcel Kammerlander

Bilder: BFV Schwaz/Team ÖA Stefan Schwaiger

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