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Marcel Kreidl

Nach intensiven Vorbereitungen seit Jänner stellte sich die Freiwillige Feuerwehr Wiesing am 11.04.2026 der Technischen Leistungsprüfung Form B mit Hebekissen in Bronze und Silber – und das mit Erfolg: Beide Gruppen konnten die Leistungsprüfung erfolgreich absolvieren.

Für das Bestehen dieser Prüfung haben 17 Mitglieder bei insgesamt 11 Übungen, für das Erlernen der Gerätekunde und den Abschluss eines 16-stündigen Erste-Hilfe-Kurses beachtliche 869 Stunden aufgewendet – die Vorbereitung von Unterlagen, Lernhilfen und organisatorische Arbeiten nicht eingerechnet.

So gelang es der Gruppe BRONZE, einen FEHLERFREIEN Durchgang innerhalb der Sollzeit zu absolvieren:

  • Gruppenkommandant 1 – Andreas Singer
  • Maschinist 1 – Jakob Achrainer
  • Angriffstruppführer – Daniel Hackler
  • Angriffstruppmann – Stefan Kerbl
  • Sicherungstruppführer – Florian Gfrei
  • Sicherungstruppmann – Martin Rofner
  • Gruppenkommandant 2 – Thomas Lindenthaler
  • Maschinist 2 – Markus Rofner
  • Rettungstruppführer – Alexander Heim
  • Rettungstruppmann – Franz Flöck
  • Gerätetruppführer – Gerhard Geisler
  • Gerätetruppmann – Johannes Breitenlechner

Die Gruppe SILBER konnte die Leistungsprüfung ebenfalls innerhalb der Sollzeit mit sechs Fehlerpunkten erfolgreich absolvieren:

  • Gruppenkommandant 1 – Andreas Rofner
  • Maschinist 1 – Christian Knapp
  • Angriffstruppführer – Gerhard Geisler
  • Angriffstruppmann – Walter Theuretzbacher
  • Sicherungstruppführer – Franz Flöck
  • Sicherungstruppmann – Florian Gfrei
  • Gruppenkommandant 2 – Dominik Böck
  • Maschinist 2 – Markus Rofner
  • Rettungstruppführer – Johannes Breitenlechner
  • Rettungstruppmann – Daniela Pickl
  • Gerätetruppführer – Alexander Heim
  • Gerätetruppmann – Martin Rofner

Bei der Leistungsprüfung wird ein realistisches Einsatzszenario angenommen: Ein Verkehrsunfall mit einem Kraftfahrzeug, bei dem sich eine Person unter einer Last befindet. Diese ist nicht eingeklemmt, jedoch eingeschlossen, leicht verletzt und sichtlich unter Stress. Zusätzlich besteht durch austretende Betriebsstoffe Brandgefahr, und das Fahrzeug droht seitlich beziehungsweise nach vorne über eine Böschung abzurutschen.

Ziel der Übung ist es, unter möglichst realistischen Bedingungen einen strukturierten und sicheren Einsatzablauf zu zeigen. Dazu gehören unter anderem das richtige Absitzen und Aufstellen der Mannschaft, das Absichern der Einsatzstelle auf einer Bundesstraße – wobei eine Fahrspur frei bleibt – sowie der Aufbau einer Geräteablage, einer ausreichenden Beleuchtung und eines zweifachen Brandschutzes.

Ein wesentlicher Bestandteil ist die Sicherung und Stabilisierung des Fahrzeugs. In weiterer Folge kommt das Hebekissen zum Einsatz, um die Last anzuheben, wobei gleichzeitig mit Unterbaumaterial gearbeitet wird, um die Sicherheit laufend zu gewährleisten. Zusätzlich wird ein Hubzug zur weiteren Sicherung des Fahrzeugs aufgebaut.

Neben der praktischen Durchführung wird auch großer Wert auf die Gerätekunde gelegt. Alle Teilnehmer müssen ihre Kenntnisse über die Lagerung der Geräte im Fahrzeug unter Beweis stellen. Dabei müssen aus über 100 Geräten drei bei geschlossenen Geräteräumen gezeigt werden – nur eine Handbreit darf das jeweilige Gerät verfehlt werden.

In der Stufe Bronze werden die Funktionen innerhalb der Gruppe vorab festgelegt. 
In der Stufe Silber werden die Funktionen der jeweiligen Trupps und der Maschinisten am Tag des Bewerbes gelost. Zusätzlich zu den Gerätekärtchen und Fragen sind erweiterte Sonderaufgaben für die Führungskräfte sowie für einen Maschinisten im Abschnitt „Rettung“ zu bewältigen.

Danksagung

Ein besonderer Dank gilt dem Bewerterteam rund um Hauptbewerter FT Josef Kometer, das durch seine Unterstützung bei mehreren Übungen sowie durch die professionelle Vorbereitung und die faire, objektive Bewertung maßgeblich zum Erfolg dieser Leistungsprüfung beigetragen hat.

Ein weiterer Dank gilt Stefan Rengo vom Team ÖA des BFV Schwaz, der sich am Samstagnachmittag Zeit nahm und den Bewerb mit seinen professionellen Fotos festhielt.

Der größte Dank gilt jedoch allen Teilnehmern der Freiwilligen Feuerwehr Wiesing für die geopferte Freizeit, die zahlreichen ehrenamtlich geleisteten Stunden sowie für die gelebte Kameradschaft und den starken Zusammenhalt - dadurch wurde dieser Erfolg erst möglich!

Text: Dominik Böck – FF Wiesing

Bilder: BFV Schwaz/Team ÖA Stefan Rengo

Am 10. April 2026 fand im Brettfalltunnel eine großangelegte Einsatzübung mit mehreren Feuerwehren. Ziel der Übung war es, das koordinierte Vorgehen bei einem Tunnelbrand unter möglichst realistischen Bedingungen zu trainieren.

Gegen 19:11 Uhr wurden die Feuerwehren Schlitters, Strass im Zillertal, Wiesing, Jenbach, Fügen und Uderns sowie die Bezirkszentrale zu einem Fahrzeugbrand im Brettfalltunnel alarmiert. Bereits bei der Anfahrt war eine massive Rauchentwicklung erkennbar, die insbesondere am Nordportal in Wiesing deutlich sichtbar war. Aufgrund des starken Verkehrs befanden sich mehrere Fahrzeuge im Tunnel, deren Insassen durch die Situation zum Anhalten gezwungen wurden.

Einsatzleiter, Kommandant der Feuerwehr Schlitters Fabian Unterweger, ließ umgehend alle eingesetzten Kräfte mit Sauerstoffschutzgeräten (SSG) ausrüsten. Mehrere Trupps rückten daraufhin zur Brandbekämpfung sowie zur Menschenrettung in den Tunnel vor. Trotz der schwierigen Bedingungen – insbesondere durch die starke Rauchentwicklung und die eingeschränkte Sicht – konnten die eingeschlossenen Personen rasch lokalisiert und in weiterer Folge gerettet werden.
Auch Bezirksfeuerwehrkommandant Hansjörg Eberharter, sein Stellvertreter Herbert Eibl, Bezirksfeuerwehrinspektor Stefan Geisler sowie die Abschnittskommandanten der Abschnitte Fügen und Jenbach waren vor Ort, um sich ein Bild der Lage zu machen und die Übung zu begleiten.

Die Einsatzleitung wurde auf mehrere Bereiche aufgeteilt: Am Nordportal wurde die Bezirkszentrale zur Lageführung eingerichtet. Für die Lageführung der Gesamt-Einsatzleitung war die Feuerwehr Uderns am Südportal zuständig. Eine weitere Lageführungseinheit wurde beim Fluchtstollen positioniert, um eine bestmögliche Koordination aller eingesetzten Kräfte sicherzustellen.
Im Verlauf der Übung konnten alle verletzten Personen erfolgreich gerettet sowie das in Brand geratene Fahrzeug gelöscht werden. Abschließend wurde der Tunnel umfassend belüftet, um ihn wieder rauchfrei zu bekommen. Die Übung wurde gegen 20:22 Uhr erfolgreich beendet.

Insgesamt standen 17 Fahrzeuge mit 103 Feuerwehrmitgliedern im Einsatz. Seitens der Polizei waren 2 Fahrzeuge mit 6 Beamten beteiligt. Zudem war die Gemeindeeinsatzleitung mit einer Person vertreten sowie der Rettungsdienst mit einem Einsatzleiter vor Ort.

Die Übung zeigte eindrucksvoll die hohe Einsatzbereitschaft sowie die professionelle Zusammenarbeit der eingesetzten Organisationen und unterstreicht die Bedeutung regelmäßiger und praxisnaher Übungen im Tunnelbereich.

Text: BFV Schwaz / Team ÖA Marcel Kammerlander
Fotos: BFV Schwaz / Team ÖA Marcel Kammerlander & Stefan Schwaiger

Am 08. April 2026 wurde im Harpfnerwandtunnel eine Einsatzübung unter Beteiligung mehrerer Feuerwehren durchgeführt. An der Übung nahmen die Freiwilligen Feuerwehren Finkenberg, Ginzling und Mayrhofen sowie die Betriebsfeuerwehr Verbund Mayrhofen teil.

Als Übungsszenario wurde ein Brandereignis im Tunnel mit mehreren vermissten bzw. eingeschlossenen Personen angenommen. Ziel der Übung war es, die Einsatzabläufe bei einem Tunnelbrand zu trainieren, insbesondere die Personenrettung unter erschwerten Bedingungen sowie die Koordination zwischen den eingesetzten Kräften.

Nach der Alarmierung rückten die beteiligten Feuerwehren zum Übungsobjekt aus. Nach dem Eintreffen erfolgte eine Lageerkundung durch die Einsatzleitung. In weiterer Folge wurden mehrere Atemschutztrupps zur Menschenrettung und Brandbekämpfung in den Tunnel entsandt.

Die eingesetzten Trupps arbeiteten unter Verwendung von SSG-Geräten und führten die systematische Suche nach Personen im Tunnel durch. Die aufgefundenen Personen wurden aus dem Gefahrenbereich verbracht und den vorgesehenen Sammelstellen übergeben.

Parallel zur Personenrettung wurde die Brandbekämpfung im Tunnel durchgeführt. Dabei lag ein Schwerpunkt auf der Abstimmung der eingesetzten Kräfte sowie der Kommunikation unter den beteiligten Einheiten.

Im Zuge der Übung wurden die Abläufe eines Tunneleinsatzes sowie die Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren überprüft und gefestigt.

Abschließend gab es noch eine Übungsnachbesprechung. 

Text: BFV Schwaz/Team ÖA Magdalena Sporer

Bilder: BFV Schwaz/Team ÖA Stefan Schwaiger

Am 03.04.2026 gegen 13:00 Uhr kam es in Kaltenbach, im Bereich Emberg, zu einem Brand eines Wirtschaftsgebäudes.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand bereits etwa die Hälfte des Gebäudes in Vollbrand. Die enorme Hitzeentwicklung und die rasche Brandausbreitung stellten die Einsatzkräfte vor große Herausforderungen. Durch einen gezielten Innenangriff unter Atemschutz konnte die weitere Ausbreitung der Flammen auf den restlichen Gebäudeteil erfolgreich gestoppt werden. Gleichzeitig gelang es, ein unmittelbar angrenzendes Nachbargebäude zu schützen.

Aufgrund der Lage am Berg sowie der einspurigen Zufahrtsstraßen gestaltete sich die Anfahrt schwierig, zusätzlich herrschten beengte Platzverhältnisse im Einsatzbereich.

Die Wasserversorgung wurde durch die Errichtung von Schlauchleitungen vom nahegelegenen Bach sowie über einen Hydranten, der an die Beschneiungsanlage angeschlossen ist, sichergestellt. Zur Unterstützung der Löschmaßnahmen kam unter anderem Netzmittel zum Einsatz.

Alle Tiere, darunter Schweine, Hühner und Hasen, konnten aus dem Gefahrenbereich gerettet werden. Es gab keine verletzten Personen.

Im Einsatz standen rund 120 Einsatzkräfte mit 15 Fahrzeugen von insgesamt 6 Feuerwehren:

  • FF Kaltenbach 
  • FF Ried 
  • FF Stumm 
  • FF Uderns 
  • FF Aschau 
  • FF Schwaz (mit Atemschutz-Abrollcontainer) 

Neben den Feuerwehren standen auch die Polizei sowie das Rote Kreuz im Einsatz. Die Brandursache ist derzeit Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Der Einsatz konnte mit Nachlöscharbeiten um ca. 17:00 Uhr beendet werden.

Text und Bilder: BFV Schwaz / Team ÖA Florian Galler 

Am 31. März 2026 fand in Wiesing eine Vorbereitungsschulung für die am 10. April 2026 geplante Übung im Brettfalltunnel statt. Im Zentrum der Schulung stand die Tunneltaktik, insbesondere das richtige Vorgehen von Atemschutztrupps bei Einsätzen im Tunnel.

Kommandant Fabian Unterweger (FF Schlitters) informierte die rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Feuerwehren Jenbach, Strass im Zillertal, Schlitters und Wiesing sowie die Lageteams der Bezirkszentrale Schwaz und der Feuerwehr Uderns über die örtlichen Gegebenheiten des Brettfalltunnels und erläuterte den bestehenden Brandschutzplan.

Im Anschluss vermittelten Kommandant Andreas Rofner und Zugskommandant Andreas Singer (beide FF Wiesing) die grundlegenden taktischen Maßnahmen bei Einsätzen in Straßentunneln. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auf dem effizienten Schlauchmanagement sowie dem gezielten Einsatz von Markierungsleuchten zur besseren Orientierung unter erschwerten Sicht- und Einsatzbedingungen.

Die Schulung bildete eine wichtige Grundlage für die bevorstehende Einsatzübung und trug wesentlich zur einheitlichen Vorgangsweise der beteiligten Einsatzkräfte bei.

Text und Bilder: BFV Schwaz / Team ÖA Florian Galler

Am Nachmittag des 28.03.2026 fand die Winterübung der Feuerwehr Achenkirch auf der Christlum statt. Übungsannahme war ein Brand im Bereich der Hochalmlifte, konkret bei der Schlosserei der Bergstation des 4er-Sessellifts, wobei mehrere Personen als vermisst galten.

Die Alarmierung erfolgte um 15:02 Uhr. Direkt nach Übungsalarmierung erfolgte eine telefonische Abstimmung zwischen Einsatzleiter und Betriebsleiter, wodurch die benötigten Transportmittel frühzeitig organisiert werden konnten. Beim Eintreffen unseres Tanklöschfahrzeugs standen aufgrund der vorangegangenen Abstimmung bereits zwei Pistenraupen – darunter eine Transportmaschine – sowie drei Skidoos bei der Talstation bereit. Dadurch konnten der erste Atemschutztrupp sowie der Einsatzleiter rasch zur Bergstation transportiert werden.

Da der 4er-Sessellift (aufgrund des Brandes) nicht in Betrieb genommen werden konnte, erfolgte der Transport über die Piste.

Bereits um 15:24 Uhr konnte die erste vermisste Person gerettet werden – unter den gegebenen Umständen eine bemerkenswerte Leistung. In weiterer Folge wurden zusätzliche Einsatzkräfte sowie Gerätschaften mittels Transportmaschine und Skidoos zur Einsatzstelle gebracht. Vor Ort wurde eine Löschleitung gelegt und drei weitere Personen erfolgreich geborgen.

Die Kommunikation zwischen dem Einsatzleiter Tal und dem Einsatzleiter Berg funktionierte einwandfrei, wodurch die Übung insgesamt zügig und effizient abgearbeitet werden konnte

Text: BFV Schwaz / Team ÖA Theresa Künig

Bilder: FF Achenkirch Martin Knapp & BFV Schwaz / Team ÖA Theresa Künig

Am 25. März 2026 fand im Gerätehaus der FF Zell am Ziller eine umfassende Führungskräfteschulung zum Thema Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung für den Abschnitt Zell statt. Bereits im Herbst 2025 wurde im Rahmen eines ersten Theorieblocks das notwendige Grundlagenwissen vermittelt, auf dem die heutige Schulung gezielt aufbauen konnte.

Im Mittelpunkt des zweiten Teils standen die praktische Vorstellung der im Bezirk verfügbaren Waldbrandmaterialien sowie die detaillierte Erklärung der Abläufe bei einer Alarmierung zu Vegetationsbränden. Den teilnehmenden Führungskräften wurde dabei ein fundierter Überblick über Einsatzmöglichkeiten, Taktik und Organisation gegeben, um im Ernstfall rasch und effizient handeln zu können.

Die speziellen Waldbrandwerkzeuge sind für den Bezirk Schwaz zentral bei der FF Schwaz stationiert und können im Bedarfsfall von den Feuerwehren unkompliziert angefordert werden. Dieses System gewährleistet eine gezielte und schlagkräftige Unterstützung bei Einsätzen größeren Ausmaßes.

Die Schulung wurde vom Sachgebietsleiter des Flugdienstes, OBM Stefan Rinnergschwentner, gemeinsam mit der Arbeitsgruppe Zell für Vegetationsbrandbekämpfung durchgeführt. Insgesamt nahmen 49 Führungskräfte aus den Feuerwehren des Abschnitts Zell an der Veranstaltung teil.

Ein besonderer Dank gilt abschließend Oberbrandmeister Stefan Rinnergschwentner für die fachkundige Durchführung der Schulung sowie sein großes Engagement im Bereich der Vegetationsbrandbekämpfung.

Text: BFV Schwaz / Team ÖA Daniel Allesch

Fotos: BFV Schwaz / Team ÖA Marcel Kammerlander

Im Rahmen der 159. Jahreshauptversammlung, am 20.03.2026 durfte die Freiwillige Feuerwehr Schwaz auf ein ereignisreiches und arbeitsintensives Jahr 2025 zurückblicken.

Zu Beginn der Versammlung wurden alle anwesenden Kameradinnen und Kameraden durch den Kommandanten ABI Hilmar Baumann herzlich begrüßt. Ein besonderer Gruß galt unseren geschätzten Ehrengästen, der hohen Geistlichkeit, den Vertretern des Bezirksfeuerwehrkommandos, den Vertretern der Stadtgemeinde Schwaz sowie den Abordnungen unserer Partnerorganisationen – insbesondere der Bundespolizei, dem Roten Kreuz, der Bergrettung und der Wasserrettung. Ihre Anwesenheit unterstreicht die enge und unverzichtbare Zusammenarbeit im Einsatzdienst.

Das vergangene Jahr war von einer hohen Einsatzfrequenz geprägt: Insgesamt wurde die Feuerwehr Schwaz zu 439 Einsätzen alarmiert.

Diese gliederten sich in 86 Brandeinsätze, 271 technische Hilfeleistungen, 17 Brandsicherheitswachen sowie 65 Brandmeldealarme. Die Anzahl an Einsätzen fordert ein hohes Maß an Professionalität und Einsatzbereitschaft der Kameradinnen und Kameraden.

Neben den Einsätzen investierten die Mitglieder auch unzählige Stunden in die Aus- und Weiterbildung. Zahlreiche Übungen und Schulungen wurden durchgeführt, um den stetig steigenden Anforderungen gerecht zu werden und im Ernstfall bestmöglich vorbereitet zu sein.

Ein besonderer Höhepunkt der Jahreshauptversammlung war die Durchführung von Beförderungen verdienter Kameraden.

Michael Gründhammer wurde zum Brandmeister befördert.

Zudem wurden langjährige Mitglieder für ihre Treue und ihren unermüdlichen Einsatz im Dienste der Allgemeinheit mit Langjährigkeitsmedaillen ausgezeichnet.

25 Jahre: Marco Klausner und Simon Danzl

40 Jahre: Stefan Hechenblaickner, Markus Toth, Thomas Steinlechner, Stefan Nikodim

50 Jahre: Hans Weissenhofer

60 Jahre: Hans Kometer

70 Jahre: Franz Knapp, Heinz Woditschka, August Baumann

Diese Ehrungen sind ein sichtbares Zeichen des Dankes und der Anerkennung für viele Jahre engagierter Tätigkeit im Feuerwehrwesen.

Die Ansprachen der anwesenden Ehrengäste rundete das Protokoll gelungen ab. Die Bürgermeisterin der Stadt Schwaz, Victoria Weber MSc, lobte in ihrer Ansprache das Engagement der Feuerwerhrmitglieder, von der Jugend bis zu den Senioren. Die Feuerwehr sei ein wichtiger und unverzichtbarer Teil der Stadt und weit darüber hinaus.

Im Anschluss an den offiziellen Teil der 159. Jahreshauptversammlung konnten sich die Anwesenden am perfekt vorbereiteten Buffet stärken und den Abend im Saal der Wirtschaftskammer genießen.​

Bericht und Bilder: FF Schwaz

Montag, 23 März 2026 06:41

Schulung Bezirkszentrale Schwaz

Am 19.03.2026 fand in der Bezirkszentrale Schwaz (BZ Schwaz) im Gerätehaus der Feuerwehr Schwaz eine interne Schulung für die Mitglieder der BZ Schwaz statt.

Schwerpunkt der Schulung war das Thema ÖBB-Sonderalarmpläne auf der Unterinntaltrasse, insbesondere die Abläufe bei Alarmierungen im Bereich des Terfner Tunnels sowie des Münsterer Tunnels.

Im Zuge der Schulung wurden die Aufgaben der Bezirkszentrale im Einsatzfall besprochen. Dazu zählen insbesondere die Abarbeitung der Sonderalarmpläne, die Organisation der Gegensperren gemeinsam mit den Feuerwehren vor Ort, die Abstimmung mit den zuständigen Stellen der ÖBB sowie das Koordinieren von Maßnahmen wie Spannungsfreischalten und Erden der Bahnanlage.

Ebenso wurde die Zusammenarbeit mit der Einsatzleitung vor Ort sowie mit der Leitstelle Tirol behandelt.

Kommandant Mathias Renn (Feuerwehr Stans), Mitglied der Bezirkszentrale Schwaz, gab Einblicke in den praktischen Ablauf beim Anbringen der Gegensperren im Bereich der Unterinntaltrasse. Dabei wurde unter anderem erläutert, dass die Feuerwehr Stans für das Anbringen der Gegensperren in ihrem Zuständigkeitsbereich vorgesehen ist.

Sachgebietsleiter BZ Schwaz Marco Plattner informierte über die allgemeinen Aufgaben und Abläufe der Bezirkszentrale bei größeren Einsatzlagen sowie über die Zusammenarbeit mit Leitstelle, ÖBB-Einsatzleitung, ÖBB-Notfallkoordinator, Einsatzleitung und Bezirksführungsstab (BFÜST).

An der Schulung nahmen insgesamt 14 Mitglieder der Bezirkszentrale Schwaz teil.

Fotos und Text: BFV Schwaz / Team ÖA Florian Galler

Seit 36 Jahren ist Klaus Höger Mitglied der Feuerwehr Terfens. Seit 2003 war er als Löschmeister und Gruppenkommandant tätig, seit 2023 bekleidet er die Funktionen des Brandmeisters und Zugskommandanten. Über all die Jahre hinweg übernahm er seine Aufgaben stets engagiert und gewissenhaft. So war er unter anderem 18 Jahre lang als Obermaschinist tätig und gleichzeitig fünf Jahre Atemschutzbeauftragter.

Auch auf Bezirksebene brachte sich Klaus Höger ein: 19 Jahre lang war er als Bewerter für die Atemschutzleistungsprüfung im Bezirksfeuerwehrverband aktiv. In Würdigung seiner besonderen Verdienste um das Feuerwehrwesen verlieh ihm der BFV Schwaz am 14. März 2026 im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Terfens das Verdienstzeichen in Gold. Die Auszeichnung wurde durch Bezirksschriftführer Marco Plattner überreicht.

Kommandant Hannes Klingler konnte zur Jahreshauptversammlung im Rathauskeller Terfens insgesamt 69 Kamerad:innen begrüßen, darunter Abschnittsbrandinspektor Hilmar Baumann, den Kommandanten der Feuerwehr Vomperbach Marco Plattner sowie Bürgermeister Florian Gartlacher.

Der aktuelle Mitgliederstand der Feuerwehr Terfens beträgt 120 Kamerad:innen. Davon sind 71 aktiv im Dienst, darunter zwei an diesem Abend aus der Feuerwehrjugend überstellte Mitglieder. Weiters gehören 9 Reservisten, 24 außer Dienst gestellte Mitglieder, 11 Mitglieder der Feuerwehrjugend sowie 5 Patinnen zur Feuerwehr.

Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 4.494 Stunden von 96 Mitgliedern geleistet. Dabei bewältigte die Feuerwehr 10 Einsätze, 14 Ordnungsdienste, 18 Übungen, 143 Tätigkeiten sowie 14 Ausbildungen. Zu den größten Einsätzen zählten das Hagelunwetter im Großraum Schwaz im Juli 2025 sowie der Großbrand des Recyclinghofs in Pill im August 2025.

Für die nahe Zukunft sind Ersatzbeschaffungen geplant: Gemeinsam mit der ÖBB-Infrastruktur wird derzeit der Austausch des veralteten ASF gegen ein LAST-Fahrzeug verhandelt. Zudem befindet sich die Neuanschaffung eines Löschfahrzeugs (LFB), das bald 30 Jahre alt ist, in Abstimmung mit der Gemeinde Terfens.

Im feierlichen Rahmen wurden Manuel Rainer und David Schallhart zum Feuerwehrmann angelobt.

Zum Oberfeuerwehrmann wurde Michael Moser befördert, zum Oberlöschmeister Fabian Hußl.

Für 25 Jahre verdienstvolle Tätigkeit im Feuerwehrwesen wurden Johannes Heim sowie (in Abwesenheit) Thomas Erhart ausgezeichnet.

Für 50 Jahre Tätigkeit wurden Harald Hußl, Hubert Hußl, Herbert Schallhart, Franz Hupfauf, Hansjörg Gollner und Martin Schallhart geehrt.

Wir gratulieren allen Angelobten, Beförderten und Geehrten herzlich.

Bericht & Bilder: BFV Schwaz / Team ÖA Stefan Erhart

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