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Marcel Kreidl

Am 24. Oktober 2025 wurde die Feuerwehr Mayrhofen um 15:37 Uhr zu einem Gefahrguteinsatz in einem Gastronomiebetrieb mit Schwimmbadbereich alarmiert. Beim Eintreffen war ein deutlicher Chlorgasgeruch wahrnehmbar. Personen befanden sich keine mehr im Gefahrenbereich, und es wurde niemand verletzt.

Zur Unterstützung wurde die Feuerwehr Jenbach nachalarmiert, um unter Vollschutz die Ursache zu lokalisieren. Der Bereich wurde abgesperrt, Messungen bestätigten erhöhte Chlorgaswerte. Nach Belüftung und Kontrolle konnte Entwarnung gegeben werden.

Im Einsatz standen rund fünfzig Kräfte von Feuerwehr – Mayrhofen und Jenbach, Rettungsdienst und Polizei. Dank des raschen Eingreifens konnte eine Gefährdung von Personen verhindert werden.

Bilder: Marcel Kreidl/BFV Schwaz – ÖA-Team

Text: Magdalena Sporer/BFV Schwaz – ÖA-Team

Am 22. Oktober 2025 fand in Zell am Ziller eine Schulung für die Führungskräfte des Abschnitts Zell statt. Im Mittelpunkt stand das immer wichtiger werdende Thema der Vegetationsbrandbekämpfung.

Eröffnet wurde die Schulung von Kommandant Alexander Stock von der Feuerwehr Zell am Ziller, der die teilnehmenden Führungskräfte herzlich begrüßte und die Bedeutung dieser Fortbildung unterstrich.

Anschließend präsentierte Sachgebietsleiter Gebhart Klotz, verantwortlich für die Vegetationsbrandbekämpfung im Bezirk Schwaz, eine umfassende und praxisorientierte Schulung zu diesem Thema. Dabei wurden aktuelle Taktiken, Einsatzgrundsätze und Sicherheitsaspekte vermittelt – mit dem Ziel, dass die Führungskräfte das erworbene Wissen in ihren Feuerwehren weitergeben und in der Ausbildung vertiefen können.

Gerade in Zeiten zunehmender Trockenperioden und heißer Sommer gewinnt dieses Thema auch in Tirol immer mehr an Bedeutung. Eine gute Vorbereitung und laufende Weiterbildung sind daher essenziell, um im Ernstfall schnell und koordiniert handeln zu können.

Ein herzlicher Dank gilt Sachgebietsleiter Gebhart Klotz für die engagierte und fachlich fundierte Schulung sowie allen teilnehmenden Führungskräften für ihr Interesse und ihre Bereitschaft, ihr Wissen im Bereich Vegetationsbrandbekämpfung zu vertiefen.

Text und Bilder: BFV Schwaz / Team ÖA Marcel Kammerlander

Am Dienstagnachmittag, den 21. Oktober 2025, kam es auf der Neuen Landesstraße (L225) zwischen Terfens und Vomperbach zu einem Verkehrsunfall. Ein 20-jähriger Einheimischer fuhr aus bislang unbekannter Ursache in der sogenannten Lang-Kurve geradeaus, verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und überschlug sich über die Böschung in das darunterliegende Bachbett des Vomperbachs.

Der PKW wurde dabei von Bäumen und einem Baumhaus abgebremst und kam schwer beschädigt zum Stillstand. Der Lenker hatte großes Glück im Unglück: Er erlitt nur leichte Verletzungen und konnte sich selbstständig aus dem Fahrzeug befreien. Aufgrund der anhaltenden Trockenheit führte der Vomperbach an dieser Stelle derzeit kein Wasser, da dieses vollständig für die Stromerzeugung zum Kraftwerk abgeleitet wird – ein Umstand, der Schlimmeres verhinderte.

Das Rote Kreuz brachte den Verunfallten vorsorglich ins Krankenhaus nach Schwaz.

Im Einsatz standen:

  • Feuerwehr Vomperbach mit 2 Fahrzeugen (KLF und TLF), 1 Frau und 11 Mann

  • Polizei, Rotes Kreuz, Wasserrettung

  • sowie ein örtlicher Abschleppdienst

Die Feuerwehr Vomperbach sicherte die Unfallstelle ab, unterstützte bei der Fahrzeugbergung und half beim Abtransport des Unfallwracks. Nach rund einer Stunde konnte der Einsatz erfolgreich beendet werden.

Bericht: BFV Schwaz / Team ÖA Marcel Kreidl

Bilder: FF Terfens

Nach intensiven Vorbereitungsmonaten konnte Daniel Sporer, Kommandant der Betriebsfeuerwehr Verbund Hydro Power Mayrhofen, am Freitag, dem 17. Oktober 2025, das Feuerwehrleistungsabzeichen in Gold erfolgreich erwerben.

In sieben anspruchsvollen Disziplinen stellte Daniel sein umfangreiches Wissen und Können unter Beweis:

  • Ausbildung in der Feuerwehr
  • Berechnen – Ermitteln – Entscheiden
  • Brandschutzplan
  • Formulieren und Geben von Befehlen
  • Fragen aus dem Feuerwehrwesen
  • Führungsverfahren
  • Verhalten vor der Gruppe

Bei der feierlichen Schlussveranstaltung an der Landesfeuerwehrschule in Telfs wurden die Abzeichen durch Landes-Feuerwehrinspektor Rene Staudacher, LFK-Stv. Hannes Mayr und Sicherheitslandesrätin Astrid Mair überreicht.
Stellvertretend für den Bezirks-Feuerwehrverband gratulierte Bezirks-Kommandant-Stv. Herbert Eibl Daniel persönlich zu dieser hervorragenden Leistung.

Hintergrund: Die „Feuerwehr-Matura“

Die in Feuerwehrkreisen bekannte „Feuerwehr-Matura“ gilt als eine der höchsten Auszeichnungen im Feuerwehrwesen. Sie verlangt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowohl fundiertes theoretisches Wissen als auch praktisches Können ab.

Beim 30. Bewerb um das Feuerwehrleistungsabzeichen in Gold stellten sich heuer 59 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Tirol und Südtirol dieser Herausforderung – und alle konnten die Prüfung erfolgreich abschließen.

Wir gratulieren Daniel Sporer auf diesem Wege nochmals herzlich zu dieser beeindruckenden Leistung und wünschen weiterhin viel Erfolg im Dienst der Feuerwehr!

Bilder: LFV Tirol Anton Wegscheider, Manuel Würtenberger und Lukas Lintner

Text: BFV Schwaz / Team ÖA Marcel Kreidl

Am 20.10.2025 um 11:17 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Wiesing mittels Pager zu einem Brand im Freien im Bereich des Gipfelkreuzes Kirchenspitze unterhalb des Ebner Jochs alarmiert. Laut Meldung waren dort Glutnester in unmittelbarer Nähe zum Gipfelkreuz erkennbar.

Nach telefonischer Rücksprache mit der Melderin konnte Einsatzleiter OBI Andreas Rofner, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Wiesing die Lage genauer einschätzen und entschied, zur Unterstützung die Libelle Tirol (Hubschrauber des BMI) sowie die Flughelfer der Freiwilligen Feuerwehr Schwaz nachzualarmieren. An ein Erreichen des Einsatzortes zu Fuß war aufgrund eines ca. 1 1/2 Stündigen Fußmarsches nicht zu denken.

Die Freiwillige Feuerwehr Wiesing rückte in weiterer Folge mit TLFA 3000/100 und LFA-B in Richtung Altersheim Eben am Achensee aus, um dort gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Eben am Achensee, die ebenfalls nachalarmiert wurde, einen geeigneten Landeplatz in deren Gemeindegebiet für den Hubschrauber vorzubereiten.

Schnell war ein passender Platz gefunden, dieser wurde eingerichtet und für den Hubschrauberbetrieb abgesichert. Zwei Flughelfer der Freiwilligen Feuerwehr Schwaz wurden direkt beim Gerätehaus Schwaz aufgenommen und führten sofort einen Erkundungsflug über das Einsatzgebiet durch.

Währenddessen bereiteten die Einsatzkräfte am Landeplatz Schanzwerkzeug, Löschrucksäcke, Motorsägen und weiteres Gerät vor. Auch eine Löschwasserleitung wurde von der Freiwilligen Feuerwehr Eben aufgebaut, um das Bambi Bucket – Löschbehälter für den Flugeinsatz befüllen zu können.

Die Libelle Tirol flog vier Mann der FF Wiesing in das Einsatzgebiet auf den Berg, um die Flughelfer bei den Löscharbeiten zu unterstützen. Vor Ort wurden die betroffenen Flächen umgegraben, Latschen entfernt und der Bereich mittels insgesamt zehn Wassertransportflügen vollständig abgelöscht.

Nach rund drei Stunden intensiver Arbeit konnte schließlich „Brand aus“ gegeben werden. Die eingesetzten Kräfte kehrten daraufhin in ihre Gerätehäuser zurück und stellten die Einsatzbereitschaft wieder her.

Im Einsatz standen:

  • FF Wiesing mit TLFA 3000/100 und LFA-B
  • FF Eben am Achensee mit MTFA, TLFA 3000/100, LFA und LAST
  • FF Schwaz mit WLF Fliege Tirol, LAST 2 und Flughelfern
  • Berufsfeuerwehr Innsbruck mit dem Hubschrauberbetankungsfahrzeug
  • Libelle Tirol
  • Polizei
  • AK Jenbach – Walter Theuretzbacher

Besonders hervorzuheben ist bei diesem Einsatz die hervorragende Zusammenarbeit und Koordination zwischen den beteiligten Feuerwehren Wiesing, Eben am Achensee und Schwaz sowie der professionellen Unterstützung durch die Libelle Tirol.

Durch das rasche und abgestimmte Vorgehen konnte eine weitere Brandausbreitung erfolgreich verhindert werden.

Bilder: BFV Schwaz / Team ÖA Marcel Kreidl und Dominik Böck

Text: BFV Schwaz / Team ÖA Dominik Böck

Am 19. Oktober 2025 wurden die Feuerwehren Uderns und Fügen um 01:32 Uhr zu einem Dachstuhlbrand eines Ferienhauses alarmiert. Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte standen Teile des Daches in Flammen, weshalb umgehend weitere Feuerwehren nachalarmiert wurden.

Zur Unterstützung bei den Löscharbeiten sowie zur Bereitstellung zusätzlicher Atemschutztrupps wurden die Feuerwehren Hart im Zillertal, Ried im Zillertal, Bruck am Ziller, Schlitters sowie Schwaz (mit Atemschutzcontainer) nach Uderns nachalarmiert.

Der Dachstuhl wurde nach den Löscharbeiten zur Kontrolle und Bekämpfung von Glutnestern geöffnet und mit Wärmebildkameras überprüft. Insgesamt waren sieben Atemschutztrupps im Einsatz. Die Drehleiter der Feuerwehr Fügen unterstützte bei den Löscharbeiten am Dach.

Die Wasserversorgung wurde über eine Tragkraftspritze aus dem Finsingbach sichergestellt. Ebenfalls vor Ort waren Rettungsdienst und Polizei.

Gegen 04:30 Uhr konnte „Brand aus“ seitens Einsatzleiter Kommandant Reinhard Gruber (FF Uderns) gemeldet werden. Die Aufräum- und Nachlöscharbeiten dauerten noch bis in die Morgenstunden an.

Insgesamt standen 108 Einsatzkräfte von sieben Feuerwehren mit 14 Fahrzeugen im Einsatz. 

Die Brandursache ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

Bilder und Text: BFV Schwaz / Team ÖA Florian Galler 

Viele Feuerwehren im Bezirk Schwaz haben in den vergangenen Wochen an der Baumpflanz-Challenge teilgenommen – einer Aktion, die nicht nur für Unterhaltung sorgt, sondern auch den Zusammenhalt innerhalb der Feuerwehren stärkt.

Bei dieser Challenge wird auf kreative und kameradschaftliche Weise ein Baum gepflanzt und im Anschluss eine oder mehrere weitere Organisationen oder Vereine nominiert, die ebenfalls mitmachen sollen.

Feuerwehr Gallzein mit besonderer Idee

Etwas ganz Besonderes haben sich dabei die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Gallzein einfallen lassen:
Anstatt einen Baum zu pflanzen, pflanzten sie 100 Bäume und spendeten 300 Euro an den Kameradschaftsunterstützungsfonds des Bezirksfeuerwehrverbandes Schwaz.

Dieser Fonds wurde ins Leben gerufen, um im Ernstfall schnell und unbürokratisch helfen zu können – etwa dann, wenn ein Feuerwehrkamerad oder eine Feuerwehrkameradin im Bezirk Schwaz von einem Schicksalsschlag betroffen ist.

Bezirksfeuerwehrkommandant Hansjörg Eberharter zeigt sich beeindruckt von dieser besonderen Geste und bedankt sich bei den Kameraden:

„Die Feuerwehr Gallzein hat mit ihrer Idee ein starkes Zeichen gesetzt. Kameradschaft bedeutet nicht nur gemeinsames Üben oder Ausrücken – sie zeigt sich vor allem dann, wenn man füreinander da ist. Solche Aktionen helfen, im Notfall rasch und unkompliziert unterstützen zu können.“

Text: BFV Schwaz / Team ÖA Marcel Kammerlander

Bild: BFV Schwaz

Montag, 06 Oktober 2025 15:39

Brand im Brettfalltunnel

Am 06. Oktober 2025 um 12:49 Uhr wurden die Feuerwehren Strass im Zillertal, Wiesing, Jenbach und Schlitters zu einem Brand im Brettfalltunnel alarmiert.

Der Brettfalltunnel ist derzeit aufgrund von Bauarbeiten im Zeitraum von 06.10.2025 bis 16.11.2025 für sechs Wochen in beiden Fahrtrichtungen vollständig gesperrt. Der Verkehr wird in dieser Zeit sowohl taleinwärts als auch talauswärts über das Ortsgebiet Strass im Zillertal umgeleitet.

Aus bislang ungeklärter Ursache gerieten im Tunnel Baumaterialien in Brand. Der Brand konnte noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte durch anwesende Bauarbeiter mittels Feuerlöscher gelöscht werden.

Die Feuerwehren Wiesing und Jenbach übernahmen die Bereitstellung und Kontrolle am Nordportal, die Feuerwehr Schlitters sicherte das Südportal, und die Feuerwehr Strass im Zillertal stellte die Erkundung und Kontrolle über den Rettungsstollen sicher, der etwa in der Tunnelmitte in Richtung Strass verläuft.

Durch die Tunnellüftung konnte der betroffene Bereich rasch rauchfrei gemeldet werden, so konnten die Einsatzkräfte ungehindert in den Tunnel einfahren.
Verletzte Personen wurden keine gemeldet. Nach einer umfassenden Kontrolle des Tunnels sowie des Fluchtstollens konnte der Einsatz gegen 13:30 Uhr beendet werden.

Im Einsatz standen:

  • 4 Feuerwehren mit 8 Fahrzeugen und 53 Einsatzkräften
  • FF Strass im Zillertal mit TLF
  • FF Wiesing mit TLF und LFB
  • FF Jenbach mit KDO, TLF und KÖF
  • FF Schlitters mit LF und TLF
  • Rettungsdienst
  • Polizei

Text: BFV Schwaz / Team ÖA Florian Galler
Bilder: FF Strass und PI Strass

Donnerstag, 25 September 2025 19:36

Vegetationsbrand - Märzengrund, Hart im Zillertal

Am Dienstag, den 23.09.2025, wurde die Freiwillige Feuerwehr Hart zu einem Vegetationsbrand im Märzengrund alarmiert.

Gegen 14:00 Uhr heulten in Hart die Sirenen. Mit dem Stichwort „Brand Wald“ rückte die Feuerwehr Hart mit drei Fahrzeugen zum Einsatzort aus. Dieser lag sehr abgelegen im Märzengrund (Gemeindegebiet Hart), wobei die Zufahrt ausschließlich über Stumm möglich war. Aus diesem Grund wurde parallel auch die Feuerwehr Stumm alarmiert.

Nach einer Anfahrtszeit von rund 45 Minuten trafen die ersten Einsatzfahrzeuge ein. Vor Ort stellte sich heraus, dass eine Wiesenfläche von etwa 200 m² in Brand geraten war. Aufgrund der schwierigen Löschwasserversorgung wurde zusätzlich ein Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Kaltenbach angefordert. Das Löschwasser wurde aus einem Bach angesaugt und mittels Relaisleitung zum Brandherd gefördert. Ergänzend bekämpften die Einsatzkräfte die Flammen mit Löschrucksäcken und Hacken.

Gegen 16:00 Uhr konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden, und um 18:15 Uhr war der Einsatz vollständig beendet.

Bemerkenswert: Nur zehn Tage zuvor, am 13.09.2025, wurde in unmittelbarer Nähe eine großangelegte Übung mehrerer Feuerwehren durchgeführt – exakt mit diesem Szenario als Schwerpunkt. Diese Erfahrung erleichterte die Einsatztaktik, insbesondere bei der Fahrzeugpositionierung, erheblich.

Im Einsatz standen:

  • FF Hart im Zillertal mit drei Fahrzeugen (TLF-A, KLF-A, MTF)
  • FF Stumm mit zwei Fahrzeugen
  • FF Kaltenbach mit einem Fahrzeug
  • eine Polizeistreife

Bericht und Bilder: FF Hart im Zillertal

Mittwoch, 24 September 2025 06:39

Bezirksgrundlehrgang im Bauhof Jenbach

Am Samstag, den 20.09.2025, fand im Bauhof Jenbach der Bezirksgrundlehrgang des Bezirks Schwaz statt. 42 Teilnehmer*innen aus verschiedenen Feuerwehren des Bezirks absolvierten an diesem sonnigen Spätsommertag ihre eintägige Grundausbildung.

Die Ausbildung gliederte sich in sechs praxisnahe Stationen und wurde durch Ausbilder der Feuerwehren Jenbach, Zell am Ziller und Hart vermittelt. Für die Stationsausbildung standen Einsatzfahrzeuge der Feuerwehren Jenbach, Hart und Zell am Ziller zur Verfügung. Die Lehrgangsteilnehmenden wurden in Gruppen eingeteilt und durchliefen am Vormittag bzw. Nachmittag jeweils unterschiedliche Ausbildungsschwerpunkte.

Praxisorientierte Stationen

Im Mittelpunkt standen grundlegende Tätigkeiten für den Feuerwehrdienst. Dazu zählten unter anderem das richtige Absichern einer Einsatzstelle, der sichere Umgang mit Schiebe- und Steckleitern sowie die Löschgruppe. Hierbei lag der Fokus auf dem Aufbau einer Saugleitung, der Herstellung einer Zubringerleitung sowie den Tätigkeiten des Angriffstrupps.

Gemeinsames Mittagessen

Zur Stärkung trafen sich Teilnehmer*innen und Ausbilder mittags im Gerätehaus Jenbach. Nach einem gemeinsamen Essen starteten die Gruppen motiviert in die zweite Ausbildungsrunde.

Erfolgreicher Abschluss

Am Ende des Lehrgangstages konnten die Teilnehmer*innen auf eine erfolgreiche und lehrreiche Ausbildung zurückblicken. Mit dem Absolvieren des Bezirksgrundlehrgangs haben sie nun die Möglichkeit, ihre Ausbildung an der Landesfeuerwehrschule in Telfs fortzusetzen.

Abschnittskommandant Siegfried Geisler zog ein positives Resümee: 
„Unsere auszubildenden Feuerwehrmitglieder konnten heute wertvolle praktische Erfahrungen sammeln, die sie künftig im Feuerwehrdienst anwenden werden. Es ist nicht selbstverständlich, dass Mitglieder der Feuerwehr an einem so schönen Tag sich Zeit nehmen, um sich weiterzubilden. Dafür bedanke ich mich bei jedem Einzelnen, der diesen Dienst für die Allgemeinheit leistet.“

Der BFV Schwaz bedankt sich bei der Feuerwehr und Gemeinde Jenbach für die Unterstützung und für die Zurverfügungstellung des Bauhofs sowie für die Mithilfe bei der Organisation des Lehrgangs. Auch ein besonderer Dank gilt allen Ausbildern, die sich für die Weiterbildung der Mitglieder einsetzen.

Mit dem Grundlehrgang wird jedes Jahr ein wesentlicher Beitrag zur Vorbereitung der neuen Feuerwehrmitglieder für ihre zukünftigen Übungen und Einsätze in den Ortsfeuerwehren geleistet.

Text und Bilder: BFV Schwaz / Team ÖA Florian Galler

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