Schwerer Verkehrsunfall mit Fahrzeugbrand zwischen Stans und Jenbach
Am Nachmittag des 20. September ereignete sich auf der Landesstraße zwischen Stans und Jenbach ein schwerer Verkehrsunfall. In einer Kurve kollidierten aus bislang ungeklärter Ursache ein PKW mit Anhänger und ein Motorrad.
Der Motorradfahrer wurde in den Straßengraben geschleudert und unbestimmten Grades verletzt. Der Lenker des PKW blieb unverletzt. Durch die Wucht des Zusammenstoßes gerieten beide Fahrzeuge in Brand. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatte sich das Feuer bereits stark ausgebreitet, weshalb umgehend ein Tanklöschfahrzeug (TLF) der Feuerwehr Jenbach nachalarmiert wurde.
Vor Ort wurden die Aufgaben aufgeteilt: Während ein Atemschutztrupp den Fahrzeugbrand mittels C-Rohr rasch unter Kontrolle bringen konnte, wurde die Erstversorgung des Motorradfahrers von Passanten und der Feuerwehr durchgeführt, in weiterer Folge übernahm der Rettungsdienst. Dieser wurde nach der Erstversorgung mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.
Nach Abschluss der Löscharbeiten wurden die Unfallfahrzeuge abtransportiert, die Fahrbahn von Rückständen gereinigt und mit Warntafeln abgesichert. Beide Fahrzeuge sowie die Straße erlitten erhebliche Schäden.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen beteiligten Einsatzkräften für die hervorragende Zusammenarbeit. Dem verletzten Motorradfahrer wünschen wir eine schnelle und vollständige Genesung.
Text und Bilder FF Stans
Neues Einsatzfahrzeug für die Feuerwehr Hainzenberg gesegnet
Am Samstag, den 13. September 2025, fand bei der Feuerwehr Hainzenberg die feierliche Segnung des neuen LAST A (Lastfahrzeug mit Allrad) statt. „Mit diesem Fahrzeug konnten wir unseren Ausrüstungsstand und damit auch die Einsatzfähigkeit maßgeblich erhöhen“, betonte Feuerwehrkommandant Stefan Binder in seiner Ansprache.
Die Segnung des neuen Einsatzfahrzeuges wurde von Dekan Dr. Ignaz Steinwender vorgenommen. Zahlreiche Ehrengäste wohnten der Feier bei, darunter Landesrätin Astrid Mair, Bezirksfeuerwehrinspektor Stefan Geisler, Abschnittskommandant Siegfried Geisler, Abteilungsinspektor Gerhard Daxer Polizei Zell am Ziller, Bürgermeister Hansjörg Kreidl mit Gemeinderäten sowie Fahnenabordnungen aus dem gesamten Abschnitt Zell am Ziller. Besonders erfreulich war der große Zuspruch der Bevölkerung, die in großer Zahl der Einladung folgte.
Beim neuen LAST A handelt es sich um einen Mercedes Sprinter mit Allradantrieb und Aluminiumaufbau der Firma Empl. Durch ein modernes Containersystem kann das Fahrzeug in kürzester Zeit mit unterschiedlichen Modulen beladen werden – so steht für jede Einsatzsituation die passende Ausrüstung zur Verfügung.
Fahrzeugpatin des neuen Feuerwehrfahrzeuges ist Elisabeth Leitner.
Für ihren unermüdlichen Einsatz erhielt Alina Riffnaller als einzige Feuerwehrfrau der Feuerwehr Hainzenberg eine besondere Anerkennung. Sie bringt sich mit voller Hingabe und großem Engagement in das Feuerwehrwesen ein und ist eine äußerst zuverlässige Kameradin, die immer dann zur Stelle ist, wenn sie gebraucht wird. Als Symbol des Dankes und der Anerkennung überreichte ihr Kommandant Stefan Binder einen Blumenstrauß.
Im Zuge der Fahrzeugsegnung konnten zudem fünf Kameraden offiziell in den Aktivstand der Feuerwehr Hainzenberg überstellt werden:
- Luca Kreidl
- Mathias Fankhauser
- Julian Huber
- Samuel Riffnaller
- Simon Kröll
Ein besonderer Dank gilt der Gemeinde Hainzenberg, dem Bezirks- und Landesfeuerwehrverband sowie dem Land Tirol – allen voran Landesrätin Astrid Mair – für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung bei dieser wichtigen Investition.
Im Anschluss an die offiziellen Feierlichkeiten lud die Feuerwehr Hainzenberg noch ins Hotel Dörflwirt ein, wo die Fahrzeugsegnung in einem geselligen Rahmen ausklang.
Text und Bilder: BFV Schwaz / Team ÖA Marcel Kammerlander
Großangelegte Vegetationsbrand-Übung im „Märzengrund“ im Zillertal
Am Samstag, den 13. September 2025, fand im „Märzengrund“ im Zillertal eine großangelegte Vegetationsbrand-Übung statt. Insgesamt 142 Einsatzkräfte aus dem Bezirk Schwaz sowie weitere Blaulichtorganisationen trainierten den Ernstfall, um für künftige Herausforderungen bestmöglich vorbereitet zu sein.
Besonderheiten von Vegetationsbränden
Vegetationsbrände nehmen in den heißen und trockenen Sommermonaten zu. Sie unterscheiden sich von klassischen Bränden, da sich das Feuer schnell fortbewegt und Faktoren wie Wind und Trockenheit die Intensität und Geschwindigkeit massiv beeinflussen.
Beteiligt an der Übung waren:
- Feuerwehren aus dem Bezirk Schwaz
- Bergrettung
- Rotes Kreuz Schwaz
- Polizei
- der Hubschrauber Libelle Tirol
- das Drohnenteam des Bezirks-Feuerwehrverbands Kufstein
Ablauf der Übung
Bereits um 06:30 Uhr erfolgte die Alarmierung der ersten Kräfte über die Leitstelle Tirol.
Übungsschwerpunkte waren:
- Bekämpfung von vier Brandplätzen im steilen Gelände
- Koordination der Gesamteinsatzleitung und der fliegerischen Einsatzleitung
- Versorgung mit Löschwasser durch Pendelverkehr und gezielte Wasserabwürfe aus der Luft
- Transport von Material und Mannschaften an schwer zugängliche Stellen
Sachgebietsleiter Flugdienst Stefan Rinnergschwentner
Besondere Unterstützung lieferte die Drohne des Bezirks-Feuerwehrverbandes Kufstein. Mit der Drohne konnte man nicht nur die Lage überblicken, sondern auch Glutnester mit der Wärmebildkamera detektieren und den Einsatzleiter unterstützen.
Erfolgreicher Abschluss
Sichtlich begeistert von dieser großen Übung zeigten sich auch die anwesenden Bürgermeister der Gemeinden Hart im Zillertal, Stummerberg und Stumm.
Bürgermeister Hart im Zillertal - Daniel Schweinberger
Gegen 12:00 Uhr konnte die Übung erfolgreich beendet werden. Die gewonnenen Erkenntnisse stellen eine wertvolle Grundlage für den Ernstfall dar.
Beim anschließenden gemeinsamen Mittagessen stärkten sich die Einsatzkräfte und ließen den intensiven Übungstag in kameradschaftlicher Runde ausklingen.
Bezirks-feuerwehrkommandant Hansjörg Eberharter
Im Einsatz standen die Feuerwehren aus
- Hart
- Stumm
- Kaltenbach
- Aschau im Zillertal
- Ried im Zillertal
- Uderns
- Fügen
- Bruck im Zillertal
- Wiesing
- Buch in Tirol
- Schwaz - Flugdienst des Bezirks-Feuerwehrverband Schwaz
- Flugdienst Bezirks-Feuerwehrverband Kufstein
- Drohnenteam vom Bezirks-Feuerwehrverband Kufstein
- Berufsfeuerwehr Innsbruck – Flugdienst
- Bezirks-Feuerwehrkommando Schwaz
- Bergrettung Kaltenbach
- Rotes Kreuz Schwaz
- Polizeiinspektion Ried im Zillertal und Bezirks-Polizeikommandant Stv. Martin Brunner
- Bürgermeister der Gemeinden Hart im Zillertal, Stummerberg und Stumm
- Team Öffentlichkeitsarbeit des Bezirks-Feuerwehrverbandes Schwaz
Text: BFV Schwaz / Team ÖA Marcel Kreidl
Bilder: BFV Schwaz / Team ÖA Stefan Rengo, Stefan Schwaiger & Marcel Kreidl. FF Schwaz Samuel Klingler. BFV Kufstein / Drohnenteam
Brand in Mayrhofen-Hollenzen: 70 Einsatzkräfte mehrere Stunden im Einsatz
Mayrhofen – Am Freitag, den 12. September 2025, kam es im Ortsteil Hollenzen in Mayrhofen zu einem größeren Brandeinsatz. Um 14:27 Uhr wurden mehrere Feuerwehren alarmiert, nachdem der Dachstuhl eines Einfamilienhauses sowie eine angrenzende Gartenhütte in Brand geraten waren.
Die Bewohner konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen. Auch mehrere Haustiere wurden in Sicherheit gebracht. Personen kamen nicht zu Schaden.
Im Einsatz standen die Feuerwehren Mayrhofen, Schwendau, Ramsau und Uderns. Unterstützt wurden sie vom Bezirks-Feuerwehrkommando Schwaz mit Bezirksfeuerwehrkommandant Hansjörg Eberharter und seinem Stellvertreter. Insgesamt waren rund 70 Einsatzkräfte mit 17 Fahrzeugen vor Ort. Ebenfalls im Einsatz befanden sich die Polizei und der Rettungsdienst mit mehreren Kräften.
Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand der Dachstuhl bereits in Vollbrand. Durch den schnellen und koordinierten Einsatz konnte ein Übergreifen auf Nachbargebäude verhindert werden. Gegen 15:30 Uhr war der Brand unter Kontrolle, vollständig gelöscht wurde er jedoch erst um 18:10 Uhr.
Das betroffene Wohnhaus wurde erheblich beschädigt. Die Brandursache ist derzeit noch unklar und wird von den zuständigen Behörden ermittelt.
Bezirksfeuerwehrkommandant Hansjörg Eberharter erklärte nach dem Einsatz: „Entscheidend war, dass die Bewohner unverletzt blieben und auch die Tiere gerettet werden konnten. Der Einsatz hat gezeigt, wie gut die Zusammenarbeit der Feuerwehren im Zillertal funktioniert.“
Text: BFV Schwaz / Team ÖA Magdalena Sporer
Bilder: BFV Schwaz / Team ÖA Marcel Kreidl
Wirtschaftsgebäudebrand in Hainzenberg – Drei Feuerwehren im nächtlichen Großeinsatz
In den frühen Morgenstunden des 11. September 2025 kam es in Hainzenberg zu einem Brandeinsatz. Um 03:27 Uhr wurden die Feuerwehren Hainzenberg, Zell am Ziller und Ramsau von der Leitstelle Tirol zunächst zu einem gemeldeten Waldbrand am Ramsberg alarmiert. Kurz darauf stellte sich heraus, dass es sich um den Brand eines Feldstalls handelte.
Beim Eintreffen des Einsatzleiters Stefan Binder (FF Hainzenberg) stand das Wirtschaftsgebäude bereits in Vollbrand. In dem Gebäude waren Heuballen sowie zwei Heustöcke gelagert, die innerhalb kürzester Zeit Feuer gefangen hatten.
Da im Bereich der Einsatzstelle keine ausreichende Löschwasserversorgung vorhanden war, wurde umgehend ein Pendelverkehr mit den Tanklöschfahrzeugen aus Zell am Ziller und Ramsau eingerichtet. Über die Strecke Ramsberg – Zell am Ziller konnte so die kontinuierliche Versorgung der Löschmannschaften mit Wasser sichergestellt werden.
Im Einsatz standen die Feuerwehren Hainzenberg, Zell am Ziller und Ramsau mit insgesamt 65 Einsatzkräften. Das Rote Kreuz Schwaz sowie die Polizei Zell am Ziller waren ebenfalls vor Ort.
Text: BFV Schwaz / Team ÖA - Marcel Kammerlander
Bilder: BFV Schwaz / Team ÖA - Marcel Kammerlander und FF Ramsau
Brand einer Ferienhütte am Weerberg
Am 07.09.2025 wurde die Feuerwehr Weerberg um 16:38 Uhr zu einem Stallbrand in Innerberg alarmiert.
Beim Eintreffen am Einsatzort – es handelte sich um ein Stallgebäude, das zur Ferienhütte umfunktioniert worden war – wurde zunächst versucht, den Brand mit einem tragbaren Feuerlöscher einzudämmen. Dies blieb jedoch ohne Erfolg, und binnen weniger Minuten stand das Objekt in Vollbrand.
Aufgrund der exponierten Lage gestalteten sich die Löschmaßnahmen besonders herausfordernd. Zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung wurde das Wasser von zwei in der Nähe befindlichen Hydranten entnommen und mittels Tragkraftspritzen zum Brandobjekt gepumpt. Insgesamt kamen fünf Atemschutztrupps zum Einsatz, die sowohl im Innen- als auch im Außenangriff Löschmaßnahmen durchführten.
Unterstützt wurden die Kameraden der Feuerwehr Weerberg von den Feuerwehren Weer und Schwaz. Auch Rettungsdienst und Polizei befanden sich vor Ort.
Gegen 18:45 Uhr konnte „Brand aus“ gegeben werden. Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden.
Text: Zf. von FF Weerberg und Presseaussendung LPD Tirol durch BFV Schwaz/Team ÖA Marcel kreidl
Bilder: FF Weerberg
Besondere Auszeichnung für Bezirks-Feuerwehrkommandant Hansjörg Eberharter Landes-Feuerwehrtag 2025 in Breitenwang
Am Samstag, den 6. September 2025, fand in Breitenwang der 23. Ordentliche Landes-Feuerwehrtag statt. Zahlreiche Delegierte, Ehrengäste sowie Vertreter aus Politik, Verwaltung und befreundeten Organisationen folgten der Einladung, um gemeinsam auf das vergangene Feuerwehrjahr zurückzublicken und über zukünftige Themen zu diskutieren.
Ehrenkreuz Stufe II in Silber
Ein besonderer Höhepunkt der Veranstaltung war die Auszeichnung zahlreicher Persönlichkeiten für ihre Verdienste um das Feuerwehrwesen – darunter auch Bezirks-Feuerwehrkommandant Hansjörg Eberharter (Bezirk Schwaz).
Er erhielt das Ehrenkreuz Stufe II in Silber des Landes-Feuerwehrverbandes Tirol.
Diese hohe Ehrung würdigt:
- seine langjährigen Leistungen als Kommandant, Abschnittskommandant, Sachgebietsleiter und Bezirks-Feuerwehrkommandant,
- seinen unermüdlichen Einsatz für die Ausbildung,
- die Pflege der Kameradschaft sowie
- die kontinuierliche Weiterentwicklung des Feuerwehrwesens im Bezirk Schwaz und darüber hinaus.
Mit der Verleihung dieses Ehrenzeichens wurde einmal mehr deutlich, wie wichtig persönliches Engagement für den Erfolg und die Stärke des Feuerwehrwesens in Tirol ist.
Text: LFV Tirol
Bilder: HV Manuel Würtenberger
Chlorgas-Vergiftung in Uderns
Am 28. August 2025 gegen Mittag kam es in einem Beherbergungsbetrieb in Uderns zu einem Unfall mit Chlorgas. Die Leitstelle Tirol alarmierte um 12:03 Uhr neben dem Rettungsdienst samt Notarzt auch die Feuerwehren Uderns, Fügen und Jenbach.
Ein Techniker einer externen Firma wurde durch den anwesenden Notarzt versorgt und durch den Rettungsdienst, mit Verdacht auf Chlorgasvergiftung in die Klinik Innsbruck eingeliefert.
Nach der Evakuierung des betroffenen Bereichs führten die Kameraden der FF Uderns umfassende Absperrmaßnahmen durch.
Im Anschluss übernahm der Gefahrgutzug der Feuerwehr Jenbach die notwendigen Kontrollmessungen, um eine weitere Ausbreitung auszuschließen.
Dank des raschen und professionellen Zusammenwirkens aller Einsatzkräfte konnte der Einsatz erfolgreich beendet werden.
„Bei einem Unfall mit gefährlichen Stoffen geht es um die Eindämmung bzw. Beseitigung des jeweiligen Stoffes. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Jenbach verfügen im Bezirk Schwaz über spezielle Ausrüstung sowie die entsprechende Ausbildung, um die Ortsfeuerwehren im Einsatzfall zu unterstützen. Eine der größten Herausforderungen für die Einsatzkräfte bei einem Gefahrstoffzwischenfall ist die Gefahr einer unkontrollierten Ausbreitung. Die Aufgabe der Ortsfeuerwehr im Gefahrguteinsatz ist die Herstellung einer stabilen Lage für Mensch und Tier, während die Aufgabe der Gefahrgut-Feuerwehr die Herstellung einer stabilen Lage für Umwelt und Sachgüter ist.“
– Emanuel Hanser, Sachgebietsleiter des Bezirks-Feuerwehrverbandes Schwaz
Eingesetzte Kräfte
- FF Uderns: Tanklöschfahrzeug, LAST-Fahrzeug
- FF Jenbach: Kommandofahrzeug, Gefahrgutfahrzeug, Körperschutzfahrzeug, Tanklöschfahrzeug
- Rettungsdienst mit Notarzt
- Polizei
- FF Fügen in Bereitschaft
Text und Bilder: BFV Schwaz/Team ÖA Marcel Kreidl
Großeinsatz der Feuerwehren in Pill – Vollbrand einer Restmüll Lagerhalle
Am Freitag, den 22.08.2025, wurde die Freiwillige Feuerwehr Pill um 16:51 Uhr zu einem Brand im Bereich des Recyclinghofes im Gewerbegebiet von Pill alarmiert.
Bereits auf der Anfahrt war eine massive Rauchentwicklung sichtbar, weshalb umgehend die Feuerwehren Schwaz, Weer, Terfens, Vomperbach, Wattens und Kolsass sowie die Bezirkszentrale nachalarmiert wurden.
Bereits Ende Februar gab es auf der Anlage einen Großbrand, diesmal stand die mittlere Restmüll Lagerhalle in Vollbrand und hatte bereits auf die angrenzende Lagerhalle übergegriffen.
Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde in Abstimmung mit dem Einsatzleiter Feuerwehr und dem Bezirksfeuerwehrkommandanten Hansjörg Eberharter der sogenannte AT-Alert von der Landeswarnzentrale in allen Gemeinden zwischen Schwaz und Wattens ausgelöst, damit die Bevölkerung rechtzeitig gewarnt werden konnte.
AT-Alert: Starke Rauchentwicklung aufgrund Brand Recyclinganlage Pill. Fenster geschlossen halten und Innenräume aufsuchen!
Insgesamt standen 174 Feuerwehrleute mit 22 Fahrzeugen im Einsatz. Zwischenzeitlich unterstützten 2 Traktoren mit Güllefässern den Löscheinsatz. Um den Brand einzudämmen, musste die Lagerhalle mit Radladern komplett vom Restmüll geleert und das Brandgut zerteilt werden.
Zur Absicherung war der Samariterbund mit einem Rettungswagen und Einsatzkräften des Samariterbundes und des Roten Kreuz vor Ort.
Durch den koordinierten und intensiven Einsatz konnte schließlich gegen 3:45 Uhr „Brand aus“ gegeben werden. Der Einsatz zeigte einmal mehr die hervorragende Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr, Polizei und Rettungsdiensten.
Text: BFV Schwaz/Team ÖA Marcel Kammerlander
Bilder: Stefan Schiessl und BFV Schwaz/Team ÖA Stefan Erhart
Hoher Frauentag 2025 – Hohe Auszeichnung für unseren Landesfeuerwehrkommandanten
Am 15. August 2025, dem Hohen Frauentag, standen in Tirol und Südtirol wieder Menschen im Mittelpunkt, die mit ihrem Einsatz das Leben anderer bereichern und das gesellschaftliche Miteinander stärken. In feierlichem Rahmen in der Kaiserlichen Hofburg in Innsbruck würdigten Landeshauptmann Anton Mattle und Südtirols Landeshauptmann Arno Kompatscher zahlreiche Persönlichkeiten.
Insgesamt wurden 103 Personen mit der Verdienstmedaille des Landes Tirol für ihr außergewöhnliches Wirken geehrt. Darüber hinaus erhielten 22 Lebensretterinnen und Lebensretter die Tiroler Lebensrettungsmedaille für ihren mutigen Einsatz in Notfällen, und sechs Bauernhöfe wurden mit dem Titel „Erbhof“ ausgezeichnet.
Besondere Freude bei der Feuerwehr:
Unser Landesfeuerwehrkommandant Jakob Unterladstätter wurde für seine herausragenden Verdienste um das Feuerwehrwesen in Tirol mit der Verdienstmedaille des Landes Tirol ausgezeichnet. Diese hohe Ehrung unterstreicht seinen Einsatz und sein unermüdliches Wirken zum Wohle der Feuerwehr und der Bevölkerung.
Der Bezirksfeuerwehrverband Schwaz gratuliert unserem Bezirksfeuerwehrkommandanten A.D. und Ehrenmitglied, Landesbranddirektor Jakob Unterladstätter sehr herzlich zu dieser verdienten Auszeichnung und bedankt sich für seinen unermüdlichen Einsatz im Dienste der Tiroler Feuerwehren.
Text: BFV Schwaz/Team ÖA Marcel Kreidl
Bilder: LFV Tirol