Sonstiges (234)
Außerordentliche Neuwahlen als zentraler Tagesordnungspunkt
Im Rahmen der Jahreshauptversammlung kam es zu außerordentlichen Neuwahlen der Feuerwehrführung, nachdem Kommandant Steindl Markus seinen Rücktritt bekannt gegeben hatte. Dieser Schritt wurde vor der Versammlung sowie gegenüber den Ehrengästen ausführlich begründet.
In weiterer Folge wurde ein Wahlvorschlag präsentiert. Zur Wahl standen:
- Kommandant: Mariacher Stefan
- Kommandant-Stellvertreter: Huber Renaldo
- Schriftführerin: Kern Natalie
- Kassier: Hannes Klausner (im Amt verbleibend)
Das Ergebnis der Abstimmung führte zur Neubesetzung der Führungsfunktionen:
- Kommandant: Stefan Mariacher
- Kommandant-Stellvertreter: Renaldo Huber
- Schriftführerin: Natalie Kern
Damit wurde Stefan Mariacher im Zuge der außerordentlichen Neuwahlen zum neuen Kommandanten der Feuerwehr Ginzling-Dornauberg gewählt.
Bericht und Bilder: FF Ginzling
Erfolgreich absolvierter Bezirksgrundlehrgang - Am Weg zum Truppmann für 62 Feuerwehrmitglieder
Zweimal im Jahr findet der Bezirksgrundlehrgang des Bezirk Schwaz im Bauhof Jenbach der statt, diesmal am Samstag, den 11. April 2026. Insgesamt 62 Kameradinnen und Kameraden aus verschiedenen Feuerwehren des Bezirks stellten sich der eintägigen Grundausbildung bei frühsommerlichen Bedingungen.
Praxisnahe Ausbildung in sechs Stationen
Der Lehrgang war in sechs abwechslungsreiche Stationen gegliedert und wurde von 12 erfahrenen Ausbildern der Feuerwehren Jenbach, Hart im Zillertal und Zell am Ziller betreut.
Im Fokus standen grundlegende Tätigkeiten für den Feuerwehrdienst – praxisnah, strukturiert und realitätsorientiert:
- Absichern von Einsatzstellen im Brand- und Technischem Einsatz
- Arbeiten mit Schiebe- und Steckleitern
- Aufbau einer Saugleitung
- Herstellung einer Angriffsleitung
- Formalexerzieren in der Feuerwehr
Die Teilnehmer wurden in Gruppen eingeteilt und durchliefen im Wechsel die verschiedenen Stationen. Unterstützt wurde die Ausbildung durch Einsatzfahrzeuge der Feuerwehren.
Zum Mittagessen trafen sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeinsam mit den Ausbildern. Danach ging es gestärkt in die zweite Ausbildungsrunde.
Erfolgreicher Abschluss des Ausbildungstages
Am Ende des Tages konnten alle Teilnehmer auf eine intensive und lehrreiche Ausbildung zurückblicken. Der Bezirksgrundlehrgang bildet eine wichtige Grundlage für den Feuerwehrdienst und eröffnet den Absolventinnen und Absolventen den nächsten Schritt zum Truppmann an der Landesfeuerwehrschule in Telfs.
Dank an alle Beteiligten
Ein besonderer Dank gilt Abschnittsbrandinspektor Siegried Geisler, den Ausbildern für ihren unermüdlichen Einsatz sowie der Feuerwehr und der Gemeinde Jenbach für die Bereitstellung der Infrastruktur und die Unterstützung bei der Organisation.
Der Bezirksgrundlehrgang leistet jedes Mal einen wichtigen Beitrag zur Ausbildung neuer Feuerwehrmitglieder und stärkt nachhaltig die Einsatzbereitschaft im Bezirk Schwaz.
Text & Bilder: BFV Schwaz/Team ÖA Stefan Erhart
Feuerwehr Wiesing zeigt ihr Können bei Technischer Leistungsprüfung
Nach intensiven Vorbereitungen seit Jänner stellte sich die Freiwillige Feuerwehr Wiesing am 11.04.2026 der Technischen Leistungsprüfung Form B mit Hebekissen in Bronze und Silber – und das mit Erfolg: Beide Gruppen konnten die Leistungsprüfung erfolgreich absolvieren.
Für das Bestehen dieser Prüfung haben 17 Mitglieder bei insgesamt 11 Übungen, für das Erlernen der Gerätekunde und den Abschluss eines 16-stündigen Erste-Hilfe-Kurses beachtliche 869 Stunden aufgewendet – die Vorbereitung von Unterlagen, Lernhilfen und organisatorische Arbeiten nicht eingerechnet.
So gelang es der Gruppe BRONZE, einen FEHLERFREIEN Durchgang innerhalb der Sollzeit zu absolvieren:
- Gruppenkommandant 1 – Andreas Singer
- Maschinist 1 – Jakob Achrainer
- Angriffstruppführer – Daniel Hackler
- Angriffstruppmann – Stefan Kerbl
- Sicherungstruppführer – Florian Gfrei
- Sicherungstruppmann – Martin Rofner
- Gruppenkommandant 2 – Thomas Lindenthaler
- Maschinist 2 – Markus Rofner
- Rettungstruppführer – Alexander Heim
- Rettungstruppmann – Franz Flöck
- Gerätetruppführer – Gerhard Geisler
- Gerätetruppmann – Johannes Breitenlechner
Die Gruppe SILBER konnte die Leistungsprüfung ebenfalls innerhalb der Sollzeit mit sechs Fehlerpunkten erfolgreich absolvieren:
- Gruppenkommandant 1 – Andreas Rofner
- Maschinist 1 – Christian Knapp
- Angriffstruppführer – Gerhard Geisler
- Angriffstruppmann – Walter Theuretzbacher
- Sicherungstruppführer – Franz Flöck
- Sicherungstruppmann – Florian Gfrei
- Gruppenkommandant 2 – Dominik Böck
- Maschinist 2 – Markus Rofner
- Rettungstruppführer – Johannes Breitenlechner
- Rettungstruppmann – Daniela Pickl
- Gerätetruppführer – Alexander Heim
- Gerätetruppmann – Martin Rofner
Bei der Leistungsprüfung wird ein realistisches Einsatzszenario angenommen: Ein Verkehrsunfall mit einem Kraftfahrzeug, bei dem sich eine Person unter einer Last befindet. Diese ist nicht eingeklemmt, jedoch eingeschlossen, leicht verletzt und sichtlich unter Stress. Zusätzlich besteht durch austretende Betriebsstoffe Brandgefahr, und das Fahrzeug droht seitlich beziehungsweise nach vorne über eine Böschung abzurutschen.
Ziel der Übung ist es, unter möglichst realistischen Bedingungen einen strukturierten und sicheren Einsatzablauf zu zeigen. Dazu gehören unter anderem das richtige Absitzen und Aufstellen der Mannschaft, das Absichern der Einsatzstelle auf einer Bundesstraße – wobei eine Fahrspur frei bleibt – sowie der Aufbau einer Geräteablage, einer ausreichenden Beleuchtung und eines zweifachen Brandschutzes.
Ein wesentlicher Bestandteil ist die Sicherung und Stabilisierung des Fahrzeugs. In weiterer Folge kommt das Hebekissen zum Einsatz, um die Last anzuheben, wobei gleichzeitig mit Unterbaumaterial gearbeitet wird, um die Sicherheit laufend zu gewährleisten. Zusätzlich wird ein Hubzug zur weiteren Sicherung des Fahrzeugs aufgebaut.
Neben der praktischen Durchführung wird auch großer Wert auf die Gerätekunde gelegt. Alle Teilnehmer müssen ihre Kenntnisse über die Lagerung der Geräte im Fahrzeug unter Beweis stellen. Dabei müssen aus über 100 Geräten drei bei geschlossenen Geräteräumen gezeigt werden – nur eine Handbreit darf das jeweilige Gerät verfehlt werden.
In der Stufe Bronze werden die Funktionen innerhalb der Gruppe vorab festgelegt.
In der Stufe Silber werden die Funktionen der jeweiligen Trupps und der Maschinisten am Tag des Bewerbes gelost. Zusätzlich zu den Gerätekärtchen und Fragen sind erweiterte Sonderaufgaben für die Führungskräfte sowie für einen Maschinisten im Abschnitt „Rettung“ zu bewältigen.
Danksagung
Ein besonderer Dank gilt dem Bewerterteam rund um Hauptbewerter FT Josef Kometer, das durch seine Unterstützung bei mehreren Übungen sowie durch die professionelle Vorbereitung und die faire, objektive Bewertung maßgeblich zum Erfolg dieser Leistungsprüfung beigetragen hat.
Ein weiterer Dank gilt Stefan Rengo vom Team ÖA des BFV Schwaz, der sich am Samstagnachmittag Zeit nahm und den Bewerb mit seinen professionellen Fotos festhielt.
Der größte Dank gilt jedoch allen Teilnehmern der Freiwilligen Feuerwehr Wiesing für die geopferte Freizeit, die zahlreichen ehrenamtlich geleisteten Stunden sowie für die gelebte Kameradschaft und den starken Zusammenhalt - dadurch wurde dieser Erfolg erst möglich!
Text: Dominik Böck – FF Wiesing
Bilder: BFV Schwaz/Team ÖA Stefan Rengo
159. Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Schwaz
Im Rahmen der 159. Jahreshauptversammlung, am 20.03.2026 durfte die Freiwillige Feuerwehr Schwaz auf ein ereignisreiches und arbeitsintensives Jahr 2025 zurückblicken.
Zu Beginn der Versammlung wurden alle anwesenden Kameradinnen und Kameraden durch den Kommandanten ABI Hilmar Baumann herzlich begrüßt. Ein besonderer Gruß galt unseren geschätzten Ehrengästen, der hohen Geistlichkeit, den Vertretern des Bezirksfeuerwehrkommandos, den Vertretern der Stadtgemeinde Schwaz sowie den Abordnungen unserer Partnerorganisationen – insbesondere der Bundespolizei, dem Roten Kreuz, der Bergrettung und der Wasserrettung. Ihre Anwesenheit unterstreicht die enge und unverzichtbare Zusammenarbeit im Einsatzdienst.
Das vergangene Jahr war von einer hohen Einsatzfrequenz geprägt: Insgesamt wurde die Feuerwehr Schwaz zu 439 Einsätzen alarmiert.
Diese gliederten sich in 86 Brandeinsätze, 271 technische Hilfeleistungen, 17 Brandsicherheitswachen sowie 65 Brandmeldealarme. Die Anzahl an Einsätzen fordert ein hohes Maß an Professionalität und Einsatzbereitschaft der Kameradinnen und Kameraden.
Neben den Einsätzen investierten die Mitglieder auch unzählige Stunden in die Aus- und Weiterbildung. Zahlreiche Übungen und Schulungen wurden durchgeführt, um den stetig steigenden Anforderungen gerecht zu werden und im Ernstfall bestmöglich vorbereitet zu sein.
Ein besonderer Höhepunkt der Jahreshauptversammlung war die Durchführung von Beförderungen verdienter Kameraden.
Michael Gründhammer wurde zum Brandmeister befördert.
Zudem wurden langjährige Mitglieder für ihre Treue und ihren unermüdlichen Einsatz im Dienste der Allgemeinheit mit Langjährigkeitsmedaillen ausgezeichnet.
25 Jahre: Marco Klausner und Simon Danzl
40 Jahre: Stefan Hechenblaickner, Markus Toth, Thomas Steinlechner, Stefan Nikodim
50 Jahre: Hans Weissenhofer
60 Jahre: Hans Kometer
70 Jahre: Franz Knapp, Heinz Woditschka, August Baumann
Diese Ehrungen sind ein sichtbares Zeichen des Dankes und der Anerkennung für viele Jahre engagierter Tätigkeit im Feuerwehrwesen.
Die Ansprachen der anwesenden Ehrengäste rundete das Protokoll gelungen ab. Die Bürgermeisterin der Stadt Schwaz, Victoria Weber MSc, lobte in ihrer Ansprache das Engagement der Feuerwerhrmitglieder, von der Jugend bis zu den Senioren. Die Feuerwehr sei ein wichtiger und unverzichtbarer Teil der Stadt und weit darüber hinaus.
Im Anschluss an den offiziellen Teil der 159. Jahreshauptversammlung konnten sich die Anwesenden am perfekt vorbereiteten Buffet stärken und den Abend im Saal der Wirtschaftskammer genießen.
Bericht und Bilder: FF Schwaz
BFV Schwaz verlieh Verdienstzeichen in Gold
Seit 36 Jahren ist Klaus Höger Mitglied der Feuerwehr Terfens. Seit 2003 war er als Löschmeister und Gruppenkommandant tätig, seit 2023 bekleidet er die Funktionen des Brandmeisters und Zugskommandanten. Über all die Jahre hinweg übernahm er seine Aufgaben stets engagiert und gewissenhaft. So war er unter anderem 18 Jahre lang als Obermaschinist tätig und gleichzeitig fünf Jahre Atemschutzbeauftragter.
Auch auf Bezirksebene brachte sich Klaus Höger ein: 19 Jahre lang war er als Bewerter für die Atemschutzleistungsprüfung im Bezirksfeuerwehrverband aktiv. In Würdigung seiner besonderen Verdienste um das Feuerwehrwesen verlieh ihm der BFV Schwaz am 14. März 2026 im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Terfens das Verdienstzeichen in Gold. Die Auszeichnung wurde durch Bezirksschriftführer Marco Plattner überreicht.
Kommandant Hannes Klingler konnte zur Jahreshauptversammlung im Rathauskeller Terfens insgesamt 69 Kamerad:innen begrüßen, darunter Abschnittsbrandinspektor Hilmar Baumann, den Kommandanten der Feuerwehr Vomperbach Marco Plattner sowie Bürgermeister Florian Gartlacher.
Der aktuelle Mitgliederstand der Feuerwehr Terfens beträgt 120 Kamerad:innen. Davon sind 71 aktiv im Dienst, darunter zwei an diesem Abend aus der Feuerwehrjugend überstellte Mitglieder. Weiters gehören 9 Reservisten, 24 außer Dienst gestellte Mitglieder, 11 Mitglieder der Feuerwehrjugend sowie 5 Patinnen zur Feuerwehr.
Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 4.494 Stunden von 96 Mitgliedern geleistet. Dabei bewältigte die Feuerwehr 10 Einsätze, 14 Ordnungsdienste, 18 Übungen, 143 Tätigkeiten sowie 14 Ausbildungen. Zu den größten Einsätzen zählten das Hagelunwetter im Großraum Schwaz im Juli 2025 sowie der Großbrand des Recyclinghofs in Pill im August 2025.
Für die nahe Zukunft sind Ersatzbeschaffungen geplant: Gemeinsam mit der ÖBB-Infrastruktur wird derzeit der Austausch des veralteten ASF gegen ein LAST-Fahrzeug verhandelt. Zudem befindet sich die Neuanschaffung eines Löschfahrzeugs (LFB), das bald 30 Jahre alt ist, in Abstimmung mit der Gemeinde Terfens.
Im feierlichen Rahmen wurden Manuel Rainer und David Schallhart zum Feuerwehrmann angelobt.
Zum Oberfeuerwehrmann wurde Michael Moser befördert, zum Oberlöschmeister Fabian Hußl.
Für 25 Jahre verdienstvolle Tätigkeit im Feuerwehrwesen wurden Johannes Heim sowie (in Abwesenheit) Thomas Erhart ausgezeichnet.
Für 50 Jahre Tätigkeit wurden Harald Hußl, Hubert Hußl, Herbert Schallhart, Franz Hupfauf, Hansjörg Gollner und Martin Schallhart geehrt.
Wir gratulieren allen Angelobten, Beförderten und Geehrten herzlich.
Bericht & Bilder: BFV Schwaz / Team ÖA Stefan Erhart
Starke Bilanz bei der 129. Jahreshauptversammlung der FF Achenkirch
Am 06.03.2026 fand im Gasthof Fischerwirt in der Jagerei die 129. Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Achenkirch statt. Kommandant Helmut Künig begrüßte zahlreiche Kameradinnen und Kameraden sowie die anwesenden Ehrengäste und eröffnete die Versammlung. Nach einem Gedenken an die verstorbenen Feuerwehrkameraden folgte der Tätigkeitsbericht des Kommandanten.
Rückblick auf das Jahr 2025
Im vergangenen Jahr wurde die Feuerwehr Achenkirch zu 75 Einsätzen alarmiert. Darunter befanden sich unter anderem Brandmeldealarme, technische Hilfeleistungen sowie Bootseinsätze.
Die Gesamtstatistik zeigt den umfangreichen Einsatz der Mannschaft deutlich: Insgesamt wurden 585 Ereignisse – darunter Einsätze, Übungen, Bewerbe und Tätigkeiten – verzeichnet. Dabei waren 2.935 Mitglieder beteiligt, die gemeinsam 9.431 Stunden leisteten.
Mitgliederstand
Mit Stand 31.12.2025 zählt die Feuerwehr Achenkirch 124 Mitglieder, davon 75 aktive Mitglieder, 34 Reservisten und 15 Mitglieder der Feuerwehrjugend. Kommandant Künig bedankte sich bei allen Kameradinnen und Kameraden für ihren engagierten Einsatz und hob besonders die gute Zusammenarbeit mit den Einsatzorganisationen wie Polizei, Rotes Kreuz, Wasserrettung und Bergrettung hervor. Gleichzeitig wünschte er allen ein unfallfreies und erfolgreiches Jahr 2026.
Ausbildung und Bewerbe
Kommandant-Stellvertreter Stefan Rupprechter berichtete über die umfangreichen Ausbildungs- und Übungstätigkeiten des vergangenen Jahres. Insgesamt wurden 124 Übungen mit 1.043 Teilnehmern durchgeführt, wobei 2.506 Stunden aufgewendet wurden. Zusätzlich absolvierten Mitglieder 38 Online- sowie Präsenzkurse an der Landesfeuerwehrschule, um ihr Fachwissen weiter zu vertiefen.
Auch bei Bewerben war die Feuerwehr Achenkirch erfolgreich vertreten. Zwei Gruppen stellten sich dem Technischen Leistungsabzeichen in Silber und Gold und absolvierten dieses erfolgreich. Zudem nahmen zwei Trupps am Atemschutzbewerb teil und konnten das silberne Abzeichen erringen. Darüber hinaus beteiligte sich die Mannschaft mit zwei Gruppen an Nassleistungsbewerben.
Kassabericht und Anschaffungen
Im Anschluss präsentierte Kassier Johannes Wieser den Kassabericht und informierte die Versammlung über die Einnahmen und Ausgaben des vergangenen Jahres. Die Kassaführung wurde von der Versammlung entlastet.
Ein besonderer Dank galt den zahlreichen Gönnerinnen und Gönnern, die die Feuerwehr Achenkirch im Laufe des Jahres unterstützen. Durch diese Unterstützung konnten unter anderem ein Notfallrucksack für die Erstversorgung bei Wasserdiensteinsätzen sowie zwei neue Zelte für Einsätze und Veranstaltungen angeschafft werden.
Berichte und Neuwahl
Unter Tagesordnungspunkt sechs berichteten die Bereichsleiter über ihre Tätigkeiten sowie über Neuerungen in ihren jeweiligen Bereichen.
Da Christian Huber sein Amt als Schriftführer nach 13 Jahren niederlegte, wurde unter Tagesordnungspunkt sieben eine Neuwahl durchgeführt. Dabei wurde Martin Knapp einstimmig zum neuen Schriftführer gewählt. Die Feuerwehr Achenkirch bedankte sich noch einmal bei Christian Huber für seine langjährigen Dienste.
Angelobungen, Beförderungen und Ehrungen
Im Rahmen der Versammlung wurden mehrere Kameraden angelobt, befördert und geehrt.
Angelobung und Beförderung zum Feuerwehrmann (FM):
Michael Müller
Beförderung zum Hauptfeuerwehrmann (HFM):
Marco Lechner
Beförderung zum Löschmeister (LM):
Lukas Stoffaneller
Stefan Künig
Fabian Adler
40-jährige Ehrung als Dank und Anerkennung im Dienste der Feuerwehr:
Franz Unterberger
Stefan Messner
Abschluss
Nach den Ansprachen der Ehrengäste sowie dem Punkt „Allfälliges“ beendete Kommandant Helmut Künig die Versammlung mit den Worten:
„Gott zur Ehr – dem Nächsten zur Wehr.“
Die Feuerwehr Achenkirch bedankt sich bei allen erschienenen Kameradinnen und Kameraden sowie bei den Ehrengästen für ihre Teilnahme und gratuliert allen Angelobten, Beförderten und Geehrten herzlich.
Ein weiterer Dank gilt Kamerad Martin Knapp für die zur Verfügung gestellten Bilder sowie dem Fischerwirt-Team für die ausgezeichnete Verköstigung.
Text: FF Achenkirch / ÖA Theresa Künig
Bilder: FF Achenkirch Martin Knapp
114. Jahreshauptversammlung der FF Aschau im Zillertal
Im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Aschau im Zillertal am 7.März 2026 nahmen 64 Mitglieder teil und zahlreiche Ehrengäste konnten begrüßt werden. Unter ihnen befanden sich Pfarrer Mag. Piotr Patyk, Abschnittskommandant ABI Siegfried Geisler, Bezirks-Feuerwehrinspektor OBR Stefan Geisler, Bürgermeister Andreas Egger sowie Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Geisler.
Am Anfang wurden in eindrucksvollen und interessanten Berichten die vielfältigen Tätigkeiten des vergangenen Jahres präsentiert. Neben den Einsätzen im Brand- und technischen Dienst wurde auch über zahlreiche Übungen, Schulungen, die Feuerwehrjugend und der Bewerbsgruppe berichtet.
Ein Programmpunkt der Versammlung waren die Beförderungen diverser Mitglieder sowie die Verleihung der Feuerwehr Ehrenzeichen und Verdienstzeichen des Bezirksfeuerwehrverbandes.
Der besonderste Moment der Versammlung war die Amtsübergabe des Kommandant-Stellvertreters. Nach mehreren Jahren engagierter und verantwortungsvoller Tätigkeit legte Brandinspektor Johann Schweiberer seine Funktion als Kommandant-Stellvertreter zurück.
Im Zuge der Neuwahl wurde Martin Hinterberger zu seinem Nachfolger gewählt. Die Feuerwehr bedankt sich bei Johann Schweiberer für seinen langjährigen, verlässlichen Einsatz und seine wertvolle Arbeit in der Feuerwehr. Mit großem Engagement und Verantwortungsbewusstsein hat er in seiner Funktion wesentlich zur positiven Entwicklung der Wehr beigetragen.
Dem neu gewählten Kommandant-Stellvertreter Martin Hinterberger wurden die besten Wünsche für seine neue Aufgabe übermittelt. Die Kameraden wünschen ihm viel Erfolg und eine gute Zusammenarbeit zum Wohle der Feuerwehr.
Den Abend ließen die Mitglieder und die Ehrengäste bei einem gemeinsamen Abendessen im Gasthof zum Löwen gemütlich ausklingen.
Text: FF Aschau - Kimberly Höllwarth
Bilder: FF Aschau & Archiv BFV Schwaz
Technische Leistungsprüfung der Feuerwehr Uderns
Zwei Gruppen der Feuerwehr Uderns stellten sich am 27.02.2026 den kritischen Augen des Bewerter Teams und absolvierten die Technische Leistungsprüfung Form B in Bronze.
Teilnahme und Ablauf der Leistungsprüfung
Beide angetretenen Gruppen erfüllten die Vorgaben innerhalb der vorgeschriebenen Zeit und erhielten das begehrte Abzeichen. BFK OBR Hansjörg Eberharter, BFKstv. BR Herbert Eibl, AK ABI Reinhard Haun, Kdt. OBI Reinhard Gruber und Bgm. BI Ing. Josef Bucher zeigten sich beeindruckt von der Leistung der Kameraden. Besonders BR Herbert Eibl, selbst Mitglied der Feuerwehr Uderns, war stolz und lobte seine Feuerwehr in seinen Schlussworten.
Danksagung und Abschluss
Funk-Leistungsprüfung 2026 – Erfolgreiche Teilnahme aus dem Bezirk Schwaz
Am 20. und 21. Februar 2026 wurde an der Landes-Feuerwehrschule Tirol in Telfs die diesjährige Funk-Leistungsprüfung (FULA) des Landesfeuerwehrverband Tirol durchgeführt. Auch zahlreiche Feuerwehrmitglieder aus dem Bezirk Schwaz stellten sich dieser anspruchsvollen Leistungsüberprüfung und unterstrichen damit einmal mehr den hohen Ausbildungsstand im Bereich der Einsatzkommunikation.
Der professionelle und sichere Umgang mit dem Digitalfunk ist im modernen Feuerwehrwesen unverzichtbar. Eine klar strukturierte, präzise und regelkonforme Kommunikation bildet die Grundlage für eine funktionierende Einsatzführung – insbesondere bei größeren Schadenslagen oder bezirksübergreifenden Einsätzen.
Im Zuge der Leistungsprüfung waren mehrere Stationen zu absolvieren, bei denen sowohl theoretisches Fachwissen als auch praktische Fertigkeiten unter Beweis gestellt werden mussten. Gefordert wurden unter anderem:
-
Gerätekunde und sicherer Umgang mit den Funkgeräten
-
korrekt abgewickelte Funkgespräche nach Tiroler Funkordnung
-
Übermittlung und Aufnahme von Einsatzaufträgen
-
strukturiertes Arbeiten unter Zeitdruck
Besonderes Augenmerk wurde auf eine exakte Ausdrucksweise, konsequente Einhaltung der Funkordnung sowie eine rasche und möglichst fehlerfreie Arbeitsweise gelegt. Die Prüfung wurde am Freitag in der Stufe Bronze und am Samstag in der Stufe Silber durchgeführt. Nach erfolgreichem Absolvieren aller Stationen und Erreichen der erforderlichen Punktezahl wurde das Funkleistungsabzeichen in Bronze beziehungsweise Silber verliehen – ein sichtbares Zeichen für Fachwissen, Disziplin und intensive Vorbereitung.
Die erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Bezirk Schwaz bestätigten mit ihren Leistungen die kontinuierliche und qualitätsvolle Ausbildungsarbeit in den Feuerwehren des Bezirkes. Eine verlässliche Einsatzkommunikation ist ein entscheidender Faktor für die Sicherheit der Einsatzkräfte und den Einsatzerfolg.
Ein besonderer Dank gilt neben den engagierten Ausbilderinnen und Ausbildern auch den Bewertern aus dem Bezirk Schwaz, die im Rahmen der Leistungsprüfung Verantwortung übernommen und mit ihrer fachlichen Kompetenz zu einem objektiven und professionellen Ablauf des Bewerbes beigetragen haben. Ihr Einsatz stellt einen wichtigen Beitrag zur Qualitätssicherung in der Ausbildung dar.
Der Bezirks-Feuerwehrverband Schwaz gratuliert allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern herzlich zur erfolgreich bestandenen Funk-Leistungsprüfung 2026 und bedankt sich bei allen Mitwirkenden – insbesondere bei den Bewertern und Ausbildern – für ihr Engagement im Dienste der Feuerwehr und der Bevölkerung.
Text: BFV Schwaz / Team ÖA Marcel Kreidl
Bilder: Lukas Lintner & Marco Plattner
Feuerwehrfreundliche Arbeitgeber: Starke Partner der Feuerwehren
Tirols Unternehmen setzen ein klares Zeichen für das Ehrenamt
Schwaz / Telfs, 07. Februar 2026 – Die Einsatzbereitschaft der Tiroler Feuerwehren basiert maßgeblich auf dem Engagement tausender freiwilliger Feuerwehrfrauen und -männer. Dass diese ihren Dienst für die Sicherheit der Bevölkerung leisten können, ist in vielen Fällen nur durch das große Entgegenkommen ihrer Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber möglich. Für dieses vorbildliche Engagement wurden kürzlich 15 Tiroler Unternehmen mit dem Prädikat „Feuerwehrfreundlicher Arbeitgeber“ ausgezeichnet.
In Tirol rücken die freiwilligen Feuerwehren täglich rund 50-mal zu Einsätzen aus – oftmals während der regulären Arbeitszeit. Die Unterstützung durch die heimische Wirtschaft ist daher ein entscheidender Faktor für die Schlagkraft der insgesamt 336 Freiwilligen Feuerwehren im Land.
Wertschätzung für freiwilliges Engagement
Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Foyer der Landes-Feuerwehrschule in Telfs würdigten der Landes-Feuerwehrverband Tirol und das Land Tirol Unternehmen, die ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das Ausrücken zu Einsätzen während der Arbeitszeit ermöglichen und darüber hinaus vielfältige Unterstützung leisten.
Sicherheitslandesrätin Astrid Mair unterstrich die Bedeutung dieses Engagements: Tirols Unternehmen schaffen die notwendigen Rahmenbedingungen, damit freiwilliger Feuerwehrdienst mit dem Berufsalltag vereinbar bleibt. Damit leisten sie einen unverzichtbaren Beitrag zur Sicherheit der Bevölkerung und setzen ein starkes Zeichen für das Ehrenamt im ganzen Land.
Auch Landes-Feuerwehrkommandant Jakob Unterladstätter betonte, dass die Einsatzfähigkeit der Feuerwehren ohne den Rückhalt der Arbeitgeber nicht in diesem Ausmaß möglich wäre. Die Auszeichnung „Feuerwehrfreundlicher Arbeitgeber“ würdige genau diesen wichtigen Beitrag zur Sicherheit Tirols.
Unternehmen übernehmen Verantwortung
Neben der Freistellung im Einsatzfall unterstützen viele Betriebe die Feuerwehren zusätzlich durch Schulungen, die Bereitstellung von Infrastruktur für Übungen, durch vorbeugenden Brandschutz im eigenen Betrieb oder durch finanzielle Beiträge. Landes-Feuerwehrinspektor Ing. Rene Staudacher hob hervor, dass dieses Verantwortungsbewusstsein weit über den Arbeitsplatz hinausgehe und die Sicherheit in den Gemeinden spürbar stärke.
Auch aus Sicht der Wirtschaft ist das Engagement ein Gewinn: WK-Bezirksobfrau Rebecca Kirchbaumer verwies darauf, dass ehrenamtlich engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter häufig über besonders hohe fachliche und soziale Kompetenzen verfügen – Eigenschaften, von denen auch die Unternehmen profitieren.
Auszeichnungen für den Bezirk Schwaz
Besonders erfreulich ist, dass auch zwei Unternehmen aus dem Bezirk Schwaz für ihre Unterstützung der freiwilligen Feuerwehren ausgezeichnet wurden:
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Lagger Maschinenbau GmbH (Achenkirch)
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Verbund Hydro Power
Der Bezirks-Feuerwehrverband Schwaz bedankt sich herzlich bei diesen Betrieben für ihre vorbildliche Haltung gegenüber dem Feuerwehrwesen. Ihr Einsatz ist ein starkes Zeichen der Wertschätzung für unsere freiwilligen Einsatzkräfte und ein wichtiger Beitrag zur Sicherheit im gesamten Bezirk.
Text: BFV Schwaz/Team ÖA Marcel Kreidl
Bilder: LFV Tirol Lukas Lintner
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150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Mayrhofen – Einsatz, Gemeinschaft und gelebte Tradition
Die Freiwillige Feuerwehr Mayrhofen feiert im Jahr 2026 ein besonderes Jubiläum: Seit nunmehr 150 Jahren steht sie im Dienst der Sicherheit der Bevölkerung. Gleichzeitig begeht auch die Jugendfeuerwehr Mayrhofen ihr 50-jähriges Bestehen, was das Jubiläumsjahr zu einem doppelten Grund zur Freude macht.Die Freiwillige Feuerwehr Mayrhofen feiert im Jahr 2026 ein besonderes Jubiläum: Seit nunmehr 150 Jahren steht sie im Dienst der Sicherheit der Bevölkerung. Gleichzeitig begeht auch die Jugendfeuerwehr Mayrhofen ihr 50-jähriges Bestehen, was das Jubiläumsjahr zu einem doppelten Grund zur Freude macht.
Die Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Mayrhofen reicht bis ins Jahr 1876 zurück. Auslöser für die Gründung war ein Brand im Krämerladen des Wechselberger-Hauses. Zwar wurde eine Löschspritze angefordert, doch zeigte sich in der entscheidenden Phase ein gravierendes Problem: Es war niemand anwesend, der mit der Handhabung des Gerätes vertraut war. Dieses Ereignis machte deutlich, wie notwendig eine organisierte und geschulte Feuerwehr für den Ort war. Noch im selben Jahr wurde die Gründung beschlossen. Maßgeblich vorangetrieben wurde sie von Forstassistent Robert Fink und Schulleiter Johann Margreiter, die mit Weitsicht und großem Engagement den Grundstein für eine Institution legten, die bis heute fest im Gemeindeleben verankert ist.
Aktuell zählt die Feuerwehr Mayrhofen 128 Mitglieder, davon 91 aktive, 13 Mitglieder der Jugendfeuerwehr, 6 Reservemitglieder, 18 außer Dienst sowie 4 Ehrenmitglieder. Im Jahr 2026 konnten mit Dominik Bliem, Florian Pfister und Andre Rauch drei neue Mitglieder in die Wehr aufgenommen werden. Besonders erfreulich ist die erfolgreiche Nachwuchsarbeit: Aus der Jugendfeuerwehr wurden Julien Gredler, Maximilian Kröll, Georg Eberl und Manuel Schwaiger in den aktiven Dienst überstellt.
Die Einsatzbilanz des vergangenen Feuerwehrjahres unterstreicht eindrucksvoll die Leistungsbereitschaft der Mannschaft. Insgesamt wurden 115 Einsätze mit einem Gesamtaufwand von 977 Stunden bewältigt. Diese gliederten sich in 28 technische Einsätze, 19 Brandeinsätze, 57 Brandmeldealarmierungen sowie 11 Brandsicherheitswachen. Zusätzlich wurden 70 Übungen mit 2.292 Stunden abgehalten und 38 Weiterbildungen an der Landesfeuerwehrschule besucht. Die Einsatzfahrzeuge legten dabei 17.285 Kilometer zurück, und es wurden 131 Atemschutzflaschen benötigt.
Im Jubiläumsjahr sind zahlreiche Veranstaltungen geplant, die das Feuerwehrwesen und die Gemeinschaft in den Mittelpunkt stellen. Den Auftakt bildet die Florianifeier am 1. Mai, gefolgt vom Fest der Vereine am 13. Juni am Waldfestplatz. Ein sportlicher Höhepunkt wird der Bezirksnassbewerb am 4. Juli in Mayrhofen sein. Den sommerlichen Abschluss bildet das Sommerfest der Freiwilligen Feuerwehr Mayrhofen am 2. August. Im Herbst ist zudem eine Chronikausstellung geplant, bei der die bewegte Geschichte der Feuerwehr präsentiert wird – der genaue Termin wird noch bekannt gegeben.
Ein besonderes Augenmerk gilt im Jubiläumsjahr auch der Jugendfeuerwehr Mayrhofen, die 1976 gegründet wurde und zu den ersten Jugendfeuerwehren im Bezirk Schwaz zählt. Seit 50 Jahren leistet sie wertvolle Arbeit in der Ausbildung des Feuerwehrnachwuchses und sichert damit nachhaltig den Fortbestand der Wehr.
Das 150-jährige Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Mayrhofen steht somit nicht nur für eine lange Geschichte, sondern vor allem für gelebten Zusammenhalt, ehrenamtliches Engagement und die stetige Bereitschaft, Verantwortung für die Sicherheit der Bevölkerung zu übernehmen.
Bilder: Archiv FF Mayrhofen & Archiv BFV Schwaz
Text: FF Mayrhofen Magdalena Sporer
Feuerwehr Tux zog bei 127. Jahreshauptversammlung Bilanz
TUX – Am 23. Jänner 2026 hielt die Feuerwehr Tux ihre 127. Jahreshauptversammlung im Zirbensaal des Tux-Centers ab. Kommandant HBI Benjamin Stöckl konnte zahlreiche Ehrengäste sowie rund 100 Kameradinnen und Kameraden begrüßen und präsentierte eine eindrucksvolle Leistungsbilanz des abgelaufenen Jahres 2025.
Im Berichtsjahr leistete die Feuerwehr Tux insgesamt 10.188 Stunden bei 476 Tätigkeiten, an denen 3.260 Mitgliederbeteiligungen verzeichnet wurden. Der Mannschaftsstand belief sich zum 31.12.2025 auf 169 Mitglieder (97 Aktive, 23 Jugendmitglieder sowie 49 Reservisten und außer Dienst).
Die Feuerwehr Tux wurde im Jahr 2025 zu 63 Einsätzen alarmiert, darunter 3 Brandeinsätze, 29 technische Einsätze, 12 Brandsicherheitswachen sowie 19 Fehlausrückungen. Dabei standen 812 Kameradinnen und Kameraden insgesamt 1.259 Stunden im Einsatz. Zusätzlich wurden 88 Übungen mit einem Zeitaufwand von 2.261 Stunden durchgeführt.
Neben dem laufenden Einsatz- und Übungsdienst prägten mehrere besondere Ereignisse das Jahr, darunter die Indienststellung eines neuen Logistikfahrzeuges mit Container, ein Hochwassereinsatz im Juni, die Teilnahme an überregionalen Aus- und Weiterbildungen sowie großangelegte Übungen, unter anderem eine Busunfallübung in Zell am Ziller.
Ein besonderer Schwerpunkt lag erneut auf der Feuerwehrjugend. Jugendbetreuerin FM Anna Maria Geisler berichtete über ein aktives und engagiertes Jahr, in dem die Nachwuchsarbeit als wesentliche Säule für die Zukunft der Feuerwehr hervorgehoben wurde.
Im Rahmen der Versammlung wurden zahlreiche Angelobungen, Beförderungen und Ehrungen vorgenommen. Mehrere Kameraden wurden für ihre 25-, 40-, 50- und 60-jährige Tätigkeit im Feuerwehrwesen ausgezeichnet.
Die Ehrengäste dankten der Feuerwehr Tux für ihre hohe Einsatzbereitschaft und Professionalität. Kommandant Stöckl schloss die Versammlung mit einem Ausblick auf die geplanten Schwerpunkte und Übungen im Jahr 2026.
Bilder und Text: FF Tux / Team ÖA Marcel Kreidl
33. Landesfeuerwehrskimeisterschaft in Westendorf – Sensationelle Leistungen aus dem Bezirk Schwaz
Am Samstag, dem 17. Jänner 2026, fand in Westendorf die 33. Landesfeuerwehrskimeisterschaft statt. Insgesamt stellten sich 179 Feuerwehrfrauen und -männer aus ganz Tirol dem sportlichen Wettkampf auf der Skipiste.
Neben dem sportlichen Kräftemessen stand vor allem die Kameradschaft im Mittelpunkt dieser traditionsreichen Veranstaltung. Der persönliche Austausch unter den Feuerwehrmitgliedern aus allen Teilen des Landes machte die Landesfeuerwehrskimeisterschaft einmal mehr zu einem wichtigen Treffpunkt innerhalb der Tiroler Feuerwehren.
Starke Beteiligung aus dem Bezirk Schwaz
Bezirkskassier Hannes Eberharter konnte in der Klasse Funktionäre den 4 Platz erreichen, in der selben Kategorie erreichte auch Landesfeuerwehrkommandant Jakob Unterladstätter den 7. Platz. In der Kategorie Kommandanten 2 erreichte Kommandant Stv. Franz-Josef Hauser aus Hart den sensationellen 2. Platz. Den Sieg in der Klasse Jugend m2 konnte sich Jugendfeuerwerhmitglied Thomas Laimböck aus der Feuerwehr Uderns sichern!
Für einen sensationellen Erfolg sorgte die Feuerwehr Laimach:
Florian Rohrmoser sicherte sich mit einer herausragenden Laufzeit von 37,04 Sekunden den Landessieg in der Einzelwertung. Auch in der Mannschaftswertung ließ die Feuerwehr Laimach nichts anbrennen und holte sich mit einer Gesamtzeit von 1 Minute 54 Sekunden den Titel der schnellsten Mannschaft. Besonders in der Kommandantenwertung konnte sich Brandinspektor Markus Troppmair souverän den Sieg sichern. In der Kategorie Jugend 2 erreichte Wieser Johannes einen starken 3. Platz. Abräumen konnte die Feuerwehr Laimach auch in der AK 1: Mathias Kolb gewann die Kategorie, dicht gefolgt von Christoph Kolb auf dem 2. Platz.Der Bezirksfeuerwehrverband Schwaz gratuliert allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus dem Bezirk Schwaz herzlich und spricht der Feuerwehr Laimach besondere Anerkennung zu diesem außergewöhnlichen Doppelsieg aus.Ein großes Dankeschön gilt zudem der Feuerwehr Westendorf sowie dem Skiclub Westendorf für die perfekte Organisation und Durchführung dieser gelungenen Landesmeisterschaft.
Bericht: BFV Schwaz/Marcel Kammerlander
Fotos: BFV Kitzbühel/ Markus Rabl & Feuerwehr Laimach
Abschied nach 32 Jahren: LFA-B nach Kroatien übergeben
Nach 32 Jahren verlässlichen Dienstes bei der Feuerwehr Achental hat für das Löschfahrzeug mit Allrad und Bergeausrüstung (LFA-B) ein neues Kapitel begonnen: Am 16. Jänner 2026 wurde das Fahrzeug im Rahmen der Kroatienhilfe des Landes Tirol feierlich an die kroatische Feuerwehr Trenkova übergeben.
Die Übergabe fand in kleinem Rahmen statt und markierte einen emotionalen Moment für die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Achental. Das LFA-B war über mehr als drei Jahrzehnte hinweg ein zentrales Einsatzfahrzeug, das bei zahlreichen Brandeinsätzen, technischen Hilfeleistungen, Katastropheneinsätzen und Übungen zuverlässig seinen Dienst versah. Generationen von Feuerwehrmitgliedern wurden auf diesem Fahrzeug ausgebildet, viele prägende Einsätze sind untrennbar mit ihm verbunden. Auch Kommandant außer Dienst und Ehrenmitglied OBI Josef Woloschyn war gekommen um „sein“ Fahrzeug zu verbschieden, welches bei seiner Indienststellung im Jahr 1994 einen enormen Wandel der Einsatzbereitschaft bewirkte.
Im Zuge der Kroatienhilfe unterstützt das Land Tirol seit Jahren Feuerwehren in Kroatien mit ausgemusterten, aber bestens gewarteten Einsatzfahrzeugen und Ausrüstungsgegenständen. Ziel ist es, die Einsatzbereitschaft der kroatischen Wehren nachhaltig zu stärken und die partnerschaftliche Zusammenarbeit über Landesgrenzen hinweg zu fördern. Bei der feierlichen Schlüsselübergabe überreichten Vertreter der Feuerwehr Achental, der Gemeinde Achenkirch gemeinsam mit dem Koordinator des Hilfsprojekts Peter Logar, symbolisch den Fahrzeugschlüssel an eine Delegation der Feuerwehr Trenkova. In den Ansprachen wurde nicht nur die technische Bedeutung des Fahrzeugs hervorgehoben, sondern auch der kameradschaftliche Gedanke der europäischen Feuerwehrzusammenarbeit betont. Kommandant OBI Michael Lagger zeigte sich erfreut darüber, dass das Löschfahrzeug der Marke Mercedes nun in guten Händen ist und auch künftig in Kroatien seinen Dienst zum Schutz der Bevölkerung leisten wird. Die Feuerwehr Trenkova brachte ihre Dankbarkeit für die erhaltene Unterstützung zum Ausdruck. Das LFA-B wird dort künftig vor allem im Bereich der Brandbekämpfung und technischen Hilfeleistung eingesetzt und stellt eine wertvolle Ergänzung der bestehenden Fahrzeugflotte dar.
Mit der Übergabe endet für das LFA-B zwar der aktive Dienst in Tirol, sein Einsatz für die Sicherheit der Bevölkerung geht jedoch weiter – nun in Kroatien. Für die Feuerwehr Achental bleibt das Fahrzeug ein Stück gelebter Feuerwehrgeschichte, das nun unter neuer Flagge weiterhin Leben schützt und Hilfe leistet.
Bericht: Fabian Woloschyn, Team ÖA BFV Schwaz
Fotos: FF-Achental