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Einsätze

Einsätze (195)

In den frühen Morgenstunden des 16. Jänner 2026 wurde die Freiwillige Feuerwehr Mayrhofen um 02:29 Uhr zu einem Fahrzeugbrand alarmiert. Ein Pkw war aus bislang unbekannter Ursache in Brand geraten und befand sich in unmittelbarer Nähe eines Wohngebäudes, wodurch akute Explosions- und Übergreifgefahr bestand.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Fahrzeug bereits in Vollbrand. Umgehend wurde ein umfassender Löschangriff unter Atemschutz durchgeführt. Der Brand konnte mithilfe von Wasser und Löschschaum rasch unter Kontrolle gebracht und vollständig gelöscht werden. Durch das schnelle und koordinierte Vorgehen der Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf das angrenzende Wohnhaus erfolgreich verhindert werden.

Am Gebäude entstand lediglich leichter Sachschaden. Personen kamen bei dem Einsatz glücklicherweise nicht zu Schaden. Die Brandursache ist derzeit noch nicht geklärt; das Fahrzeug geriet aus unbekannter Ursache in Brand.

Neben den Löschmaßnahmen übernahm die Feuerwehr auch die Absicherung der Einsatzstelle. Insgesamt standen rund 35 Feuerwehrfrauen und -männer im Einsatz. Ebenfalls vor Ort waren die Polizei sowie der Rettungsdienst.

Nach Abschluss aller Maßnahmen und Übergabe der Einsatzstelle an die zuständigen Behörden konnte der Einsatz um 03:53 Uhr beendet werden.

Text und Bilder: BFV Schwaz / Team ÖA Magdalena Sporer

Am 08. Januar 2026 wurden die Freiwilligen Feuerwehren Achenkirch und Achental um 07:50 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Achensee-Bundesstraße B181 alarmiert. Eine Lenkerin war mit ihrem PKW von Achenkirch in Richtung Eben am Achensee unterwegs, als sie auf Höhe des Straßenkilometers 19,700 in einer leichten Rechtskurve auf der schneebedeckten Fahrbahn ins Schleudern geriet. In der Folge kam das Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit dem entgegenkommenden PKW.

Durch den heftigen Zusammenstoß wurden beide Fahrzeuglenker unbestimmten Grades verletzt. Nach der Erstversorgung an der Unfallstelle wurden diese von der Rettung in das Bezirkskrankenhaus Schwaz eingeliefert.

Die Feuerwehreinsatzkräfte übernahmen die Absicherung der Unfallstelle, die Verkehrsregelung auf der stark frequentierten Bundesstraße sowie das Sichern der beteiligten Fahrzeuge. Zudem wurden ausgelaufene Betriebsmittel gebunden und die Fahrbahn gereinigt. Nach Abschluss der Aufräumarbeiten konnte die Achenseestraße wieder für den Verkehr freigegeben werden.

 

Im Einsatz standen:

FF-Achenkirch

FF-Achental

Rettungsdienst

Notarzt

Polizei

 

Bericht: Fabian Woloschyn, Team ÖA - BFV Schwaz, Fotos: ZOOM.Tirol DANKE!

 

Donnerstag, 01 Januar 2026 09:45

Großbrand einer Wohnanlage in Schwaz

Schwaz – Am 1. Jänner 2026 wurde die Feuerwehr Schwaz um 01:21 Uhr zu einem vermeintlichen Brand eines Müllcontainers im Gartenbereich einer Wohnanlage alarmiert. Aufgrund zahlreicher Meldungen und der raschen Brandausbreitung auf mehrere Wohnungen löste die Leitstelle Tirol um 01:24 Uhr Sirenenalarm in Schwaz aus. Zeitgleich wurde die Betriebsfeuerwehr Tyrolit mitalarmiert.

 

Nach dem Eintreffen am Einsatzort veranlasste der Einsatzleiter Lukas Baumann (Kommandant-Stellvertreter der FF Schwaz) aufgrund der Lageentwicklung die Nachalarmierung der Feuerwehren Vomp, Stans sowie Vomperbach mit der Bezirkszentrale zur Lageführung.

Die Feuerwehr Jenbach wurde zur Bereitstellung eines zweiten Hubrettungsgerätes nachalarmiert.

Im weiteren Verlauf entwickelte sich der Brand zu einem Großbrand in der Wohnanlage. Die Brandbekämpfung erfolgte unter Atemschutz durch mehrere Trupps sowohl im Innenangriff als auch von außen über Drehleiter und Hubsteiger. Nach rund 40 Minuten konnte „Brand aus“ gegeben werden.

Insgesamt wurden drei Personen mit unbestimmten Verletzungen zur weiteren Abklärung in das Krankenhaus Schwaz gebracht. 14 Personen mussten evakuiert und vorübergehend in einer Ersatzunterkunft in der Osthalle Schwaz untergebracht werden.

Nach Angaben der Polizei sind mindestens sieben Wohnungen derzeit unbewohnbar. Das Rote Kreuz betreut die betroffenen Personen in einer Ersatzunterkunft.

Die Brandursache ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

Der Einsatz für die Feuerwehr konnte um ca. 04:00 Uhr beendet werden.

Eingesetzte Kräfte:

Feuerwehr: 6 Feuerwehren mit 26 Fahrzeugen und 150 Einsatzkräften

-             FF Schwaz

-             FF Vomp

-             FF Vomperbach

-             FF Jenbach

-             FF Stans

-             BTF Tyrolit

Polizei:15 Einsatzkräfte und 7 Fahrzeuge

Rettungsdienst: 28 Einsatzkräfte und 13 Fahrzeuge

 

Text und Bilder: BFV Schwaz / Team ÖA Florian Galler

Am Sonntag, dem 21.12.2025, kam es im Bezirk Schwaz zu zwei Flächenbränden in Skigebieten, welche die Feuerwehren vor anspruchsvolle Einsätze in exponiertem Gelände stellten.

Flächenbrand im Schigebiet Spieljoch

Gegen 14:30 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Fügen zu einem gemeldeten Wald- bzw. Flächenbrand im Bereich des Onkeljochliftes im Schigebiet Spieljoch alarmiert. Aufgrund der schwer zugänglichen Lage erfolgte der Mannschaftstransport mittels Bergbahn. Zeitgleich wurden die Hubschrauber „Libelle Tirol“ sowie der Notarzthubschrauber Heli 4 mitalarmiert.

Vor Ort brannte eine Böschung im Liftbereich. In weiterer Folge wurde die Feuerwehr Schwaz mit dem Flugdienst zur Unterstützung nachalarmiert. Laut Polizei wurde der Brand durch einen vom Sessellift geworfenen Feuerwerkskörper ausgelöst. Dank des koordinierten Einsatzes aller Kräfte konnte gegen 16:15 Uhr „Brand aus“ gegeben werden. Verletzt wurde niemand.

Die Löscharbeiten wurden maßgeblich durch die Mitarbeiter der Spieljochbahn, welche mit Pistengeräten und Skidoos unterstützten, erleichtert. Gegen 17:00 Uhr rückten die letzten Einsatzkräfte ins Gerätehaus ein.

Im Einsatz standen die Feuerwehren Fügen und Schwaz, Polizei und Alpinpolizei, die Bergrettung Kaltenbach sowie die Hubschrauber Libelle Tirol und Heli 4 mit insgesamt rund 60 Einsatzkräften.

Brandeinsatz Lifttrasse Eggalmbahn

Nur kurze Zeit später, um 16:31 Uhr, wurde die Freiwillige Feuerwehr Tux mittels Pager und Sirene zu einem Flächenbrand im Bereich der Lifttrasse der Eggalmbahn alarmiert. Unverzüglich rückten 8 Fahrzeuge mit rund 50 Mann/Frau zum Einsatzort aus. Aufgrund der exponierten Lage wurden ebenfalls der Hubschrauber „Libelle Tirol“ sowie ein Füllbecken aus Mayrhofen nachalarmiert.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatten Mitarbeiter der Eggalmbahn den Brand bereits erfolgreich eingedämmt. Die Feuerwehr konzentrierte sich in weiterer Folge auf umfangreiche Nachlöscharbeiten, welche aufgrund des steilen und unwegsamen Geländes ausschließlich unter Hubschrauberunterstützung durchgeführt werden konnten. Insgesamt wurden acht Wasserabwürfe durchgeführt, um ein erneutes Aufflammen zu verhindern.

Der Einsatz konnte gegen 18:00 Uhr erfolgreich beendet werden.

Ein Dank gilt in beiden Einsätzen der Polizei Tirol, den Bergbahnbetreibern sowie allen eingesetzten Organisationen für die hervorragende Zusammenarbeit.

Text: BFV Schwaz/Team ÖA Stefan Schwaiger und Marcel Kreidl

Bilder: BFV Schwaz/Team ÖA Stefan Schwaiger und FF Tux

Montag, 10 November 2025 06:51

Brand Einfamilienhaus in Schlitters

Am 09.11.2025 wurde die Freiwillige Feuerwehr Schlitters um 15:38 Uhr zu einem vermeintlichen Kaminbrand alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich jedoch heraus, dass es sich nicht um einen Kaminbrand, sondern um eine in Vollbrand stehende Küche handelte.

Bereits von weitem war eine deutliche Rauchsäule über dem Ort sichtbar. Beim Öffnen der Haustür schlug den Einsatzkräften dichter Rauch entgegen.

Umgehend wurde die Feuerwehr Bruck am Ziller nachalarmiert. Unter schwerem Atemschutz konnten der Küchenbereich sowie weitere Teile des Hauses erfolgreich gelöscht werden.
Durch das rasche Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf das Obergeschoss und weitere Gebäudeteile verhindert werden.

Zur Unterstützung wurde außerdem die Freiwillige Feuerwehr Schwaz mit dem Wechselladerfahrzeug und dem Abrollbehälter Atemschutz (AB-Atemschutz) nachalarmiert, um die eingesetzten Atemschutztrupps mit neuen Atemluftflaschen zu versorgen.

Der Brand konnte nach rund 30 Minuten unter Kontrolle gebracht werden. Anschließend wurden Möbel und Teile der Kücheneinrichtung aus dem Gebäude entfernt und im Freien nachgelöscht.

Insgesamt waren 50 Einsatzkräfte der Feuerwehren im Einsatz.

Die Brandursache ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

Im Einsatz standen:

  • Freiwillige Feuerwehr Schlitters
  • Freiwillige Feuerwehr Bruck am Ziller
  • Freiwillige Feuerwehr Schwaz (AB-Atemschutz)
  • Einsatzleiter und RTW - Rotes Kreuz Schwaz
  • Polizei
  • Elektriker der TIWAG
  • Kaminkehrer

Der Einsatz konnte nach etwa drei Stunden beendet werden.

Text und Bilder: BFV Schwaz / Team ÖA Florian Galler und FF-Schlitters

Am 24. Oktober 2025 wurde die Feuerwehr Mayrhofen um 15:37 Uhr zu einem Gefahrguteinsatz in einem Gastronomiebetrieb mit Schwimmbadbereich alarmiert. Beim Eintreffen war ein deutlicher Chlorgasgeruch wahrnehmbar. Personen befanden sich keine mehr im Gefahrenbereich, und es wurde niemand verletzt.

Zur Unterstützung wurde die Feuerwehr Jenbach nachalarmiert, um unter Vollschutz die Ursache zu lokalisieren. Der Bereich wurde abgesperrt, Messungen bestätigten erhöhte Chlorgaswerte. Nach Belüftung und Kontrolle konnte Entwarnung gegeben werden.

Im Einsatz standen rund fünfzig Kräfte von Feuerwehr – Mayrhofen und Jenbach, Rettungsdienst und Polizei. Dank des raschen Eingreifens konnte eine Gefährdung von Personen verhindert werden.

Bilder: Marcel Kreidl/BFV Schwaz – ÖA-Team

Text: Magdalena Sporer/BFV Schwaz – ÖA-Team

Am Dienstagnachmittag, den 21. Oktober 2025, kam es auf der Neuen Landesstraße (L225) zwischen Terfens und Vomperbach zu einem Verkehrsunfall. Ein 20-jähriger Einheimischer fuhr aus bislang unbekannter Ursache in der sogenannten Lang-Kurve geradeaus, verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und überschlug sich über die Böschung in das darunterliegende Bachbett des Vomperbachs.

Der PKW wurde dabei von Bäumen und einem Baumhaus abgebremst und kam schwer beschädigt zum Stillstand. Der Lenker hatte großes Glück im Unglück: Er erlitt nur leichte Verletzungen und konnte sich selbstständig aus dem Fahrzeug befreien. Aufgrund der anhaltenden Trockenheit führte der Vomperbach an dieser Stelle derzeit kein Wasser, da dieses vollständig für die Stromerzeugung zum Kraftwerk abgeleitet wird – ein Umstand, der Schlimmeres verhinderte.

Das Rote Kreuz brachte den Verunfallten vorsorglich ins Krankenhaus nach Schwaz.

Im Einsatz standen:

  • Feuerwehr Vomperbach mit 2 Fahrzeugen (KLF und TLF), 1 Frau und 11 Mann

  • Polizei, Rotes Kreuz, Wasserrettung

  • sowie ein örtlicher Abschleppdienst

Die Feuerwehr Vomperbach sicherte die Unfallstelle ab, unterstützte bei der Fahrzeugbergung und half beim Abtransport des Unfallwracks. Nach rund einer Stunde konnte der Einsatz erfolgreich beendet werden.

Bericht: BFV Schwaz / Team ÖA Marcel Kreidl

Bilder: FF Terfens

Am 20.10.2025 um 11:17 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Wiesing mittels Pager zu einem Brand im Freien im Bereich des Gipfelkreuzes Kirchenspitze unterhalb des Ebner Jochs alarmiert. Laut Meldung waren dort Glutnester in unmittelbarer Nähe zum Gipfelkreuz erkennbar.

Nach telefonischer Rücksprache mit der Melderin konnte Einsatzleiter OBI Andreas Rofner, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Wiesing die Lage genauer einschätzen und entschied, zur Unterstützung die Libelle Tirol (Hubschrauber des BMI) sowie die Flughelfer der Freiwilligen Feuerwehr Schwaz nachzualarmieren. An ein Erreichen des Einsatzortes zu Fuß war aufgrund eines ca. 1 1/2 Stündigen Fußmarsches nicht zu denken.

Die Freiwillige Feuerwehr Wiesing rückte in weiterer Folge mit TLFA 3000/100 und LFA-B in Richtung Altersheim Eben am Achensee aus, um dort gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Eben am Achensee, die ebenfalls nachalarmiert wurde, einen geeigneten Landeplatz in deren Gemeindegebiet für den Hubschrauber vorzubereiten.

Schnell war ein passender Platz gefunden, dieser wurde eingerichtet und für den Hubschrauberbetrieb abgesichert. Zwei Flughelfer der Freiwilligen Feuerwehr Schwaz wurden direkt beim Gerätehaus Schwaz aufgenommen und führten sofort einen Erkundungsflug über das Einsatzgebiet durch.

Währenddessen bereiteten die Einsatzkräfte am Landeplatz Schanzwerkzeug, Löschrucksäcke, Motorsägen und weiteres Gerät vor. Auch eine Löschwasserleitung wurde von der Freiwilligen Feuerwehr Eben aufgebaut, um das Bambi Bucket – Löschbehälter für den Flugeinsatz befüllen zu können.

Die Libelle Tirol flog vier Mann der FF Wiesing in das Einsatzgebiet auf den Berg, um die Flughelfer bei den Löscharbeiten zu unterstützen. Vor Ort wurden die betroffenen Flächen umgegraben, Latschen entfernt und der Bereich mittels insgesamt zehn Wassertransportflügen vollständig abgelöscht.

Nach rund drei Stunden intensiver Arbeit konnte schließlich „Brand aus“ gegeben werden. Die eingesetzten Kräfte kehrten daraufhin in ihre Gerätehäuser zurück und stellten die Einsatzbereitschaft wieder her.

Im Einsatz standen:

  • FF Wiesing mit TLFA 3000/100 und LFA-B
  • FF Eben am Achensee mit MTFA, TLFA 3000/100, LFA und LAST
  • FF Schwaz mit WLF Fliege Tirol, LAST 2 und Flughelfern
  • Berufsfeuerwehr Innsbruck mit dem Hubschrauberbetankungsfahrzeug
  • Libelle Tirol
  • Polizei
  • AK Jenbach – Walter Theuretzbacher

Besonders hervorzuheben ist bei diesem Einsatz die hervorragende Zusammenarbeit und Koordination zwischen den beteiligten Feuerwehren Wiesing, Eben am Achensee und Schwaz sowie der professionellen Unterstützung durch die Libelle Tirol.

Durch das rasche und abgestimmte Vorgehen konnte eine weitere Brandausbreitung erfolgreich verhindert werden.

Bilder: BFV Schwaz / Team ÖA Marcel Kreidl und Dominik Böck

Text: BFV Schwaz / Team ÖA Dominik Böck

Am 19. Oktober 2025 wurden die Feuerwehren Uderns und Fügen um 01:32 Uhr zu einem Dachstuhlbrand eines Ferienhauses alarmiert. Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte standen Teile des Daches in Flammen, weshalb umgehend weitere Feuerwehren nachalarmiert wurden.

Zur Unterstützung bei den Löscharbeiten sowie zur Bereitstellung zusätzlicher Atemschutztrupps wurden die Feuerwehren Hart im Zillertal, Ried im Zillertal, Bruck am Ziller, Schlitters sowie Schwaz (mit Atemschutzcontainer) nach Uderns nachalarmiert.

Der Dachstuhl wurde nach den Löscharbeiten zur Kontrolle und Bekämpfung von Glutnestern geöffnet und mit Wärmebildkameras überprüft. Insgesamt waren sieben Atemschutztrupps im Einsatz. Die Drehleiter der Feuerwehr Fügen unterstützte bei den Löscharbeiten am Dach.

Die Wasserversorgung wurde über eine Tragkraftspritze aus dem Finsingbach sichergestellt. Ebenfalls vor Ort waren Rettungsdienst und Polizei.

Gegen 04:30 Uhr konnte „Brand aus“ seitens Einsatzleiter Kommandant Reinhard Gruber (FF Uderns) gemeldet werden. Die Aufräum- und Nachlöscharbeiten dauerten noch bis in die Morgenstunden an.

Insgesamt standen 108 Einsatzkräfte von sieben Feuerwehren mit 14 Fahrzeugen im Einsatz. 

Die Brandursache ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

Bilder und Text: BFV Schwaz / Team ÖA Florian Galler 

Montag, 06 Oktober 2025 15:39

Brand im Brettfalltunnel

Am 06. Oktober 2025 um 12:49 Uhr wurden die Feuerwehren Strass im Zillertal, Wiesing, Jenbach und Schlitters zu einem Brand im Brettfalltunnel alarmiert.

Der Brettfalltunnel ist derzeit aufgrund von Bauarbeiten im Zeitraum von 06.10.2025 bis 16.11.2025 für sechs Wochen in beiden Fahrtrichtungen vollständig gesperrt. Der Verkehr wird in dieser Zeit sowohl taleinwärts als auch talauswärts über das Ortsgebiet Strass im Zillertal umgeleitet.

Aus bislang ungeklärter Ursache gerieten im Tunnel Baumaterialien in Brand. Der Brand konnte noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte durch anwesende Bauarbeiter mittels Feuerlöscher gelöscht werden.

Die Feuerwehren Wiesing und Jenbach übernahmen die Bereitstellung und Kontrolle am Nordportal, die Feuerwehr Schlitters sicherte das Südportal, und die Feuerwehr Strass im Zillertal stellte die Erkundung und Kontrolle über den Rettungsstollen sicher, der etwa in der Tunnelmitte in Richtung Strass verläuft.

Durch die Tunnellüftung konnte der betroffene Bereich rasch rauchfrei gemeldet werden, so konnten die Einsatzkräfte ungehindert in den Tunnel einfahren.
Verletzte Personen wurden keine gemeldet. Nach einer umfassenden Kontrolle des Tunnels sowie des Fluchtstollens konnte der Einsatz gegen 13:30 Uhr beendet werden.

Im Einsatz standen:

  • 4 Feuerwehren mit 8 Fahrzeugen und 53 Einsatzkräften
  • FF Strass im Zillertal mit TLF
  • FF Wiesing mit TLF und LFB
  • FF Jenbach mit KDO, TLF und KÖF
  • FF Schlitters mit LF und TLF
  • Rettungsdienst
  • Polizei

Text: BFV Schwaz / Team ÖA Florian Galler
Bilder: FF Strass und PI Strass

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