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Mittwoch, 15 April 2026 20:02

Feuerwehr Wiesing zeigt ihr Können bei Technischer Leistungsprüfung

Nach intensiven Vorbereitungen seit Jänner stellte sich die Freiwillige Feuerwehr Wiesing am 11.04.2026 der Technischen Leistungsprüfung Form B mit Hebekissen in Bronze und Silber – und das mit Erfolg: Beide Gruppen konnten die Leistungsprüfung erfolgreich absolvieren.

Für das Bestehen dieser Prüfung haben 17 Mitglieder bei insgesamt 11 Übungen, für das Erlernen der Gerätekunde und den Abschluss eines 16-stündigen Erste-Hilfe-Kurses beachtliche 869 Stunden aufgewendet – die Vorbereitung von Unterlagen, Lernhilfen und organisatorische Arbeiten nicht eingerechnet.

So gelang es der Gruppe BRONZE, einen FEHLERFREIEN Durchgang innerhalb der Sollzeit zu absolvieren:

  • Gruppenkommandant 1 – Andreas Singer
  • Maschinist 1 – Jakob Achrainer
  • Angriffstruppführer – Daniel Hackler
  • Angriffstruppmann – Stefan Kerbl
  • Sicherungstruppführer – Florian Gfrei
  • Sicherungstruppmann – Martin Rofner
  • Gruppenkommandant 2 – Thomas Lindenthaler
  • Maschinist 2 – Markus Rofner
  • Rettungstruppführer – Alexander Heim
  • Rettungstruppmann – Franz Flöck
  • Gerätetruppführer – Gerhard Geisler
  • Gerätetruppmann – Johannes Breitenlechner

Die Gruppe SILBER konnte die Leistungsprüfung ebenfalls innerhalb der Sollzeit mit sechs Fehlerpunkten erfolgreich absolvieren:

  • Gruppenkommandant 1 – Andreas Rofner
  • Maschinist 1 – Christian Knapp
  • Angriffstruppführer – Gerhard Geisler
  • Angriffstruppmann – Walter Theuretzbacher
  • Sicherungstruppführer – Franz Flöck
  • Sicherungstruppmann – Florian Gfrei
  • Gruppenkommandant 2 – Dominik Böck
  • Maschinist 2 – Markus Rofner
  • Rettungstruppführer – Johannes Breitenlechner
  • Rettungstruppmann – Daniela Pickl
  • Gerätetruppführer – Alexander Heim
  • Gerätetruppmann – Martin Rofner

Bei der Leistungsprüfung wird ein realistisches Einsatzszenario angenommen: Ein Verkehrsunfall mit einem Kraftfahrzeug, bei dem sich eine Person unter einer Last befindet. Diese ist nicht eingeklemmt, jedoch eingeschlossen, leicht verletzt und sichtlich unter Stress. Zusätzlich besteht durch austretende Betriebsstoffe Brandgefahr, und das Fahrzeug droht seitlich beziehungsweise nach vorne über eine Böschung abzurutschen.

Ziel der Übung ist es, unter möglichst realistischen Bedingungen einen strukturierten und sicheren Einsatzablauf zu zeigen. Dazu gehören unter anderem das richtige Absitzen und Aufstellen der Mannschaft, das Absichern der Einsatzstelle auf einer Bundesstraße – wobei eine Fahrspur frei bleibt – sowie der Aufbau einer Geräteablage, einer ausreichenden Beleuchtung und eines zweifachen Brandschutzes.

Ein wesentlicher Bestandteil ist die Sicherung und Stabilisierung des Fahrzeugs. In weiterer Folge kommt das Hebekissen zum Einsatz, um die Last anzuheben, wobei gleichzeitig mit Unterbaumaterial gearbeitet wird, um die Sicherheit laufend zu gewährleisten. Zusätzlich wird ein Hubzug zur weiteren Sicherung des Fahrzeugs aufgebaut.

Neben der praktischen Durchführung wird auch großer Wert auf die Gerätekunde gelegt. Alle Teilnehmer müssen ihre Kenntnisse über die Lagerung der Geräte im Fahrzeug unter Beweis stellen. Dabei müssen aus über 100 Geräten drei bei geschlossenen Geräteräumen gezeigt werden – nur eine Handbreit darf das jeweilige Gerät verfehlt werden.

In der Stufe Bronze werden die Funktionen innerhalb der Gruppe vorab festgelegt. 
In der Stufe Silber werden die Funktionen der jeweiligen Trupps und der Maschinisten am Tag des Bewerbes gelost. Zusätzlich zu den Gerätekärtchen und Fragen sind erweiterte Sonderaufgaben für die Führungskräfte sowie für einen Maschinisten im Abschnitt „Rettung“ zu bewältigen.

Danksagung

Ein besonderer Dank gilt dem Bewerterteam rund um Hauptbewerter FT Josef Kometer, das durch seine Unterstützung bei mehreren Übungen sowie durch die professionelle Vorbereitung und die faire, objektive Bewertung maßgeblich zum Erfolg dieser Leistungsprüfung beigetragen hat.

Ein weiterer Dank gilt Stefan Rengo vom Team ÖA des BFV Schwaz, der sich am Samstagnachmittag Zeit nahm und den Bewerb mit seinen professionellen Fotos festhielt.

Der größte Dank gilt jedoch allen Teilnehmern der Freiwilligen Feuerwehr Wiesing für die geopferte Freizeit, die zahlreichen ehrenamtlich geleisteten Stunden sowie für die gelebte Kameradschaft und den starken Zusammenhalt - dadurch wurde dieser Erfolg erst möglich!

Text: Dominik Böck – FF Wiesing

Bilder: BFV Schwaz/Team ÖA Stefan Rengo

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