Am 11.03.2026 um 19:00 Uhr führte die Freiwillige Feuerwehr Schwendau eine großangelegte Atemschutzübung durch. Neben der Feuerwehr Schwendau beteiligten sich auch die Feuerwehren Ramsau, Laimach, Ginzling und Tux an der Übung, zusätzlich unterstützte die Feuerwehr Tux die Übung mit dem Großraumlüfter.
Als Übungsobjekt diente das Gebäude der ehemaligen Tischlerei Steiner in Schwendau. In dem weitläufigen und stark verrauchten Gebäude mussten die Atemschutztrupps insgesamt zehn verletzte Personen sowie eine Gasflasche auffinden und aus dem Gefahrenbereich bergen. Insgesamt kamen zehn Atemschutztrupps zum Einsatz, die unter realitätsnahen Bedingungen das systematische Absuchen von Räumen, die Menschenrettung sowie den sicheren Umgang mit potenziellen Gefahrenquellen trainierten.
Die Übung stellte für die eingesetzten Kräfte eine wertvolle Möglichkeit dar, das Vorgehen unter Atemschutz sowie die Zusammenarbeit mehrerer Feuerwehren zu trainieren und zu festigen.
Eine besondere Gelegenheit bot das Übungsobjekt selbst: Da das Gebäude in nächster Zeit abgerissen wird, konnte die Feuerwehr diese einmalige Möglichkeit nutzen, um eine realitätsnahe Übung in einem größeren Gebäude durchzuführen.
Ein besonderer Dank gilt der Firma Wohnbau Schultz, die das Gebäude der ehemaligen Tischlerei Steiner für diese Übung zur Verfügung gestellt hat.
Insgesamt nahmen rund 50 Feuerwehrkameradinnen und -kameraden an der Übung teil. Solche Übungen sind ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung, um im Ernstfall schnell, sicher und effizient helfen zu können.
Text: BFV Schwaz / Team ÖA Marcel Kammerlander
Fotos: BFV Schwaz / Team ÖA Marcel Kammerlander