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Montag, 26 Oktober 2026 16:16

20 Atemschutztrupps bei Abschnittsübung in Schwaz gefordert

Fünf Stationen, unterschiedliche Herausforderungen und klare Kommunikation: Bei der Atemschutz-Abschnittsübung am 23. Oktober 2026 in der Kläranlage der Stadtwerke Schwaz trainierten 20 Atemschutztrupps aus dem Abschnitt für den Ernstfall. Parallel dazu stand für die Führungskräfte das Thema Belüftung im Feuerwehreinsatz auf dem Programm.

Die sichere Handhabung der Atemschutzausrüstung, das strukturierte Vorgehen bei unterschiedlichen Einsatzszenarien und vor allem die Kommunikation mit der Atemschutzüberwachung standen im Mittelpunkt der Übung. In der Kläranlage der Stadtwerke Schwaz erwarteten die Teilnehmer fünf Stationen, bei denen sowohl technisches Geschick als auch Teamarbeit und eine präzise Umsetzung der Aufgaben gefragt waren.

Fünf Stationen – vielfältige Herausforderungen

Zum Auftakt ging es hoch hinaus: Über die Drehleiter der Feuerwehr Schwaz gelangten die Atemschutztrupps auf das Dach der Kläranlage. Dort führten sie eine Gasmessung durch und übermittelten die ermittelten Werte an die Atemschutzüberwachung.

Bei der zweiten Station stand technisches Arbeiten im Vordergrund. Die Teilnehmer mussten einen Flansch fachgerecht montieren und sicher verschrauben.

Die Suche und Rettung einer abgängigen Person stellte die Trupps bei der dritten Station vor eine weitere Herausforderung. In einem stark verrauchten Gang galt es, die Person zu lokalisieren und mithilfe eines Bergetuchs in Sicherheit zu bringen.

Ein klassischer Löschangriff mit einem C-Strahlrohr war bei der vierten Station gefordert. Dabei mussten die Teilnehmer den Löschangriff entsprechend aufbauen und durchführen.

Bei der fünften und letzten Station war technisches Rettungsgerät gefragt: Eine unter einem Stapler eingeklemmte Person musste mithilfe von Hebekissen befreit werden.

Belüftung im Brandeinsatz

Parallel zur Atemschutzübung fand für die Führungskräfte ein Vortrag zum Thema Belüftung im Feuerwehreinsatz statt. Im Anschluss konnten die vermittelten Inhalte bei einer praktischen Übung vertieft werden.

Klare Kommunikation als entscheidender Faktor

Ein wesentliches Augenmerk lag bei sämtlichen Stationen auf dem Funkverkehr mit der Atemschutzüberwachung. Klare, verständliche und vollständige Meldungen sind im Atemschutzeinsatz entscheidend, um den Überblick über die eingesetzten Trupps zu behalten und deren Sicherheit zu gewährleisten.

Die Abschnittsübung bot den teilnehmenden Atemschutztrupps damit eine wertvolle Gelegenheit, ihre Kenntnisse unter realitätsnahen Bedingungen zu festigen und das Zusammenspiel zwischen eingesetzten Kräften und Atemschutzüberwachung zu trainieren.

Im Anschluss an die Übung ließen die Teilnehmer den Abend bei einer gemeinsamen Jause im Gerätehaus der Feuerwehr Schwaz gemütlich ausklingen.

Text: BFV Schwaz / Team ÖA Marcel Kreidl

Bilder: FF Vomp - Leo Dibiasi & FF Terfens

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