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ASF - Atemschutzfahrzeug

 

 

AB Atemschutz Schwaz

Der Container ersetzt wie bereits erwähnt das Atemschutzfahrzeug Baujahr 1991. Der Container wurde von der Firma Speckbacher aus Weer geliefert. Es ist bereits der dritte Abrollbehälter aus dem Hause Speckbacher. Thomas und Werner Speckbacher haben einmal mehr ein wahres Gustostück abgeliefert.


Neben 9 Atemschutzgeräten, 3 Schutzanzügen Stufe 3, mehreren Anzügen Schutzstufe 2, sind auch 120 Stahl und 48 Composite - Flaschen an Bord. Ein Schnelleinsatzzelt samt Zeltheizung ist für die kalte Jahreszeit verladen, genauso wie ein kleiner Kühlschrank mit Getränken. Funkgeräte, Wärmebildkamera, Stromerzeuger, Lichtmast, Staubmasken, Einweganzüge ergänzen die Ausrüstung. Der Container kann sowohl auf-, als auch abgesattelt betrieben werden. Dazu steht am Heck ein so genannter Vertikallift mit einer Hubkraft von 2 Tonnen zur Verfügung. Insgesamt stehen der Feuerwehr Schwaz nun drei Trägerfahrzeuge und 11 Abrollbehälter zur Verfügung. 

 

 

 

Weitere Bilder AB Atemschutz samt Trägerfahrzeug

ASF Terfens

Technische Daten:

 

  • MB Sprinter Cdi 515
  • Bj: 2008

 

Ausrüstung:

  • 3 St. ATS-Geräte  300 bar
  • 3 St. ATS-Geräte300 bar mit Twinpack
  • 3 St. T-Stücke für Twinpack
  • 2 St.  MAS AUER EX-Meter II Gasmessgeräte mit Zubehör
  • 18 St. Combosite 300 bar Reserve
  • 6 St. ATS-Masken  Reserve
  • ATS Überwachung für 6 Trupps
  • Lagekoffer und ATS-Sammelstelle
  • 4 St. ATS-Hand Funk
  • 3 St. ATS-Hand Funk mit Sprechgarnitur
  • 1 St. ATS-Mobil Funk
  • 2 St. Hand Funk Digital  
  • Schnelleinsatzzelt 4m x 5m mit Licht und Heizlüfter
  • 6 St. Decke
  • Wärmebildkamera
  • 2 St. Not-Rettungsset
  • Schaufeltrage  Korbschleiftrage mit Abseilspinne  Krankentrage
  • Steckleiter 8m Teleskopleiter

 

 

 

ASF Schwaz - alt

Das Atemschutzfahrzeug - ASF (Bild: FF Schwaz)

Um bei Großbränden genügend Reserveflaschen vor Ort zu haben wurde vom BFV-Schwaz ein Atemschutzfahrzeug bei der Feuerwehr Schwaz stationiert. In diesem befinden sich 45 Stahl- und 12 Compositflaschen.

 

Zusätzlich kann noch ein Rollwagen mit extra Flaschen über eine Rampe aufgeladen werden. Damit stehen den Einsatzkräften vor Ort dann 100 Stahl- und 30 Compositflaschen zur Verfügung.

 

Natürlich befinden sich nicht nur Flaschen sondern auch 6 dazugehörigen Atemschutzgeräte im Fahrzeug. Damit können am Einsatzort die Kameraden auch mit 2 Trupps unterstützt werden.

 

Ist auch diese Masse an Flaschen vor Ort noch zu wenig, werden die Einsatzkräfte zuerst von den Kameraden aus Mayrhofen mit den dort gelagerten Flaschen unterstützt und in zweiter Instanz werden mit dem LAST Schwaz bereits die ersten leeren Flachen von der Einsatzstelle abgeholt und zum Füllen nach Schwaz gebracht.

Für die Alarmierung des ASF hat jedes der 20 Mitglieder der Füllstation die Schleife „ATS Füllstation“ auf den Pagern programmiert.

 

 

Beispiel Großbrand Gerlos

Als gutes Beispiel für die Notwendigkeit des ASF und die Arbeit der Füller gilt der Großbrand in Gerlos am 19. Jänner 2014.

Um 03:23 Uhr brach dort im Dachbereich eines Hotels ein Feuer aus. Um die Versorgung mit Atemschutzflaschen sicher zu stellen wurde seitens der Leitstelle Tirol bereits um 03:38 Uhr beim Einsatzleiter nachgefragt, ob das ASF Schwaz alarmiert werden soll - was dann auch umgehend getan wurde. Auch der LAST der Feuerwehr Schwaz musste einmal leere Flaschen holen und volle liefern, um genügend Reserve vorrätig zu haben.

Auch als eine gute strategische Einrichtung, hat sich das Atemschutzflaschenzwischenlager bei der Feuerwehr in Mayrhofen bewährt. Diese haben ebenfalls sofort reagiert, und die Luftflaschenreserve in kürzester Zeit vor Ort nach Gerlos gebracht. Die Zusammenarbeit zwischen Schwaz und Marhofen war, wie immer vorbildlich!

„Brand aus“ konnte um 11:40 Uhr gegeben werden und die Feuerwehren rückten wieder in die Gerätehäuser ein.

Jedoch war der „Arbeitstag“ für die Schwazer Füller noch lange nicht beendet. Parallel zum Einsatz starteten einige von ihnen schon um 08:00 Uhr mit dem Füllen der Flaschen bis schließlich kurz nach 17:00 Uhr die letzte Atemschutzflasche voll war.

Das heißt, diejenigen, die bereits mit dem ASF nach Gerlos ausrückten standen von 03:38 Uhr bis 17:00 Uhr im Einsatz – 13 Stunden und 22 Minuten und das freiwillig.

 

Ein enormer Aufwand, der nur dank unzähliger freiwilliger Helfer überhaupt erst möglich ist.

 

Insgesamt wurden 136 Stahlflaschen und 36 Compositflaschen verbraucht und am selben Tag wieder gefüllt.

 

 

 
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