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Bürozeiten - SOMMERPAUSE

Das Bezirksbüro ist ab 12. September wieder besetzt. Die Mitglieder des Bezirkskommandos sind jedoch telefonisch immer erreichbar.

Wir wünschen einen schönen Sommer.





 

Jahresbericht 2013 des Bezirksfeuerwehrverbandes Schwaz

30.000 Stunden freiwillige Hilfe!

Sechs Mal jeden Tag wurden im Bezirk Schwaz im Jahr 2013 Feuerwehren zu Hilfeleistungen alarmiert. Die Einsatzkräfte waren mit allen möglichen Situationen konfrontiert. Vom Großbrand bis zum Fehlalarm war alles dabei. Die häufigste Alarmierung erfolgte zu technischen Einsätzen. Knapp 1500-mal leisteten die Feuerwehren bei Unfällen, Hochwasser oder anderen Gefahren kompetente Hilfe.

 

Der wohl größte Einsatz in diesem Bereich war die Mobilmachung des Katastrophenzuges des Bezirkes zur Hilfeleistung im benachbarten Bezirk Pinzgau (Salzburg) bei der Hochwasserkatastrophe Anfang Juni. Mit 86 Mann und 13 Fahrzeugen aus mehreren Feuerwehren des Bezirkes konnten wir dort wichtige Hilfe leisten. In diesen Tagen ist auch die FF Strass mit der Großpumpe des Bezirkes in Kössen im Hochwassereinsatz gestanden.

 

Zu bemerken ist sicherlich auch der Einsatz im Zusammenhang mit einem drohenden Felssturz im Bereich der Landesstraße Finkenberg-Tux. Als die Straße gesperrt werden musste hat die Feuerwehr unbedingt notwendige Transporte von und ins Tal sichergestellt und konnte die Situation für die betroffenen Menschen so ein wenig erleichtern.

 

Tödliche Verkehrsunfälle sind Immer wieder eine Herausforderung für die Einsatzkräfte. Dabei geht es weniger um die eigentliche technische Hilfeleistung als mehr um die psychischen Belastungen die bei solchen Situationen – vor allem auch auf junge Feuerwehrmitglieder – zukommen.

 

340 mal – also fast an jedem Tag – hat es irgendwo im Bezirk gebrannt. Durch das meist schnelle Eingreifen der Feuerwehren konnten größerer Schaden oft verhindert werden. In diesem Bereich fordern entlegene Einsatzorte die Kräfte immer wieder besonders. So mussten z. B. bei einem Brand eines Bauernhauses in Tux Schlauchleitungen über weite Strecken verlegt werden um eine Brandbekämpfung zu ermöglichen. Auch im Ausland ist das Know-how der Feuerwehren aus dem Bezirk gefragt. So wurde die Feuerwehr Schwaz mit ihrem Flughelfer-System zur Leitung eines großen Hubschraubereinsatzes bei einem Waldbrand im Bereich des bayrischen Sylvensteinsees gerufen.

 

Bei 93 Veranstaltungen haben die Mitglieder der Feuerwehren Brandsicherheitswachen abgehalten und so einen wesentlichen Beitrag zur sicheren Durchführung der jeweiligen Veranstaltung geleistet. Es waren allerdings auch fast 400 Fehlalarme zu verzeichnen.

 

Hinter diesen Zahlen stehen beachtliche 30.000 freiwillig geleistete Einsatzstunden Arbeit der knapp 3000 aktiven Mitglieder aller 47 Feuerwehen im Bezirk. Für diese Leistung ist ein ganz großes Danke zu sagen.

 

395 Fehlalarme waren auch 2013 ärgerlich. Meistens ausgelöst durch Brandmeldeanlagen deren Betreiber nicht oder zu spät reagiert haben. 4000 freiwillige Sunden wurden dabei ‚vergeudet‘.

 

Regelmäßig haben sich die Mitglieder der Feuerwehren auf die Einsätze vorbereitet. So wurden für insgesamt 1003 Übungen über 24.000 Stunden aufgewendet. 3.300 sonstige Tätigkeiten – vor allem für die Geräte- und Fahrzeugwartung, Schulungen und Verwaltung – benötigten weitere 58.000 Stunden Aufwand.

 

Insgesamt sind die Feuerwehren ca. 6.500-mal zu verschiedensten Tätigkeiten ausgerückt und haben dabei 100.600 freiwillige Stunden für die Sicherheit geleistet.

 

Um auch für kommende Herausforderungen gerüstet zu sein, wurden im Bezirk einige neue Geräte beschafft. So wurde bei der FF Jenbach ein Körperschutzfahrzeug (KÖF) stationiert, das vor allem bei Einsätzen in der Tunneltrasse der Eisenbahn (BEG-Tunnel) zum Einsatz kommen wird. Für das Achental wurde ein 40 KvA Stromaggregat angeschafft, das vor allem die Versorgung von Pflegeeinrichtungen im Tal sicherstellen soll. Dieses Geräte wird von der FF Eben betreut.

 

Für das Jahr 2014 haben sich die Wehren des Bezirkes einiges vorgenommen. Es wird ein Jahr der Bewerbe werden. Bei diesen Bewerben geht es immer um das trainieren von Einsatztätigkeiten. Sie sind so gesehen also auch ein wichtiger Teil der Ausbildung.

 

Den Beginn wird am 13. und 14. Juni 2014 der Landesfeuerwehrbewerb in Ried im Zillertal machen. Am 4. und 5. Juli 2014 steht dann der eigene Bezirks Nassparallelbewerb in Uderns auf dem Programm. Nach dem Sommer wird dann am 13. September 2014 in Aschau die Landesmeisterschaft ausgetragen und der Landesfeuerwehrtag abgehalten. Beendet wird die Bewerbsfolge schon traditionell mit dem Atemschutz Leistungsbewerb des Bezirkes im November 2014.

 

Danke zu sagen gilt es auch den Gemeinden. So werden sie 2014 wieder ca. 3.250.000,00 Euro für die Sicherheit ihrer Bewohner und Gäste aufwänden. Ein Betrag, der angesichts der freiwillig geleisteten 100.000 Stunden sicher gut investiert ist.

 
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