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Bürozeiten - SOMMERPAUSE

Das Bezirksbüro ist ab 12. September wieder besetzt. Die Mitglieder des Bezirkskommandos sind jedoch telefonisch immer erreichbar.

Wir wünschen einen schönen Sommer.





 

Bezirkskatastrophenübung 2015

Das Skigebiet Hochzillertal war am vergangenen Samstag, 11. April 2015 Schauplatz einer großangelegten Katastrophenübung. Über 250 Einsatzkräfte von Bergrettung, Feuerwehr, Polizei und Roten Kreuz waren bei zahlreichen realistisch dargestellten Übungsszenarien über 11 Stunden gefordert.

 

Übungsszenarien

Am Vormittag waren mehrere Jugendliche einer 30-köpfigen Jugendgruppe, die in der „Neuhüttensiedlung“ im Skigebiet Hochzillertal untergebracht waren, abgängig. Einsatzkräfte der Bergrettung und Polizei machten sich auf dem Weg ins Skigebiet und begannen mit der Suche. Während der großangelegten Suchaktion bricht Feuer in der Jugendherberge aus. Am Nachmittag brach im Keller des Almgasthofes „Marendalm“ Feuer aus. Das Feuer breitete sich über das Stiegenhaus ins Erdgeschoss aus. Mehrere Feriengäste waren zur Zeit des Brandes im Gebäude.

 

Der Einsatz

Bei beiden Szenarien war die Zusammenarbeit unter den Einsatzorganisationen der wichtigste Faktor für den Erfolg der Übung. Die Feuerwehren mussten für die Großbrände schweres Gerät auf 1740 Höhenmeter verfrachten. Auch mehrere Atemschutztrupps waren zur Personenrettung notwendig. Trotz des schnellen Einsatzes kam es bei beiden Übungslagen zu Waldbränden, die aber durch die Feuerwehrfrauen und -männer in Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern der Bergbahn unter Kontrolle gebracht werden konnten. Das Rote Kreuz war mit 20 Notfallsanitätern bei allen Übungslagen aktiv. Neben der Versorgung der verletzten Personen wurde auch die Verletztensammelstelle am Berg betrieben und der Transport vom Berg ins Tal organisiert und durchgeführt. Bei allen Ereignissen war auch die Polizei vertreten, die mit insgesamt sieben Beamten an den Übungen teilnahm. Gefordert war auch die Bergrettung. Sie hatten mit einer Vermisstensuche gleich zu Beginn des Übungstages ihren ersten großen Einsatz. Bei zahlreichen weiteren Einsätzen waren die Bergrettungskräfte ebenfalls gefragte Helfer.

 

Das Unerwartete

Während den Hauptszenarien kam es immer wieder zu weiteren Einsätzen. Mehrere Personen waren unter Bäumen und Pistengeräte eingeklemmt, die mit schwerem Gerät befreit werden mussten. Zudem traten über 200 Liter Diesel im Skigebiet aus. Aber auch ein Sessellift kam zum Stillstand. Zahlreiche Skifahrer mussten mit Hilfe eines Helikopters abgeseilt werden.

 

Hoher Besuch

Für die Übung wurde im Servicepark der Firma Empl eine Stabseinsatzleitung installiert, die unter Führung der Bezirks- und Gemeindeeinsatzleitung das Geschehen koordinierte. Bei einem unerwartetem Besuch in diesem Lagezentrum konnten sich Bundesminister Andrä Rupprechter, Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Geisler, Bezirkshauptmann Karl Mark sowie der Landesfeuerwehrkommandant Peter Hölzl und der Landesfeuerwehrinspektor Alfons Gruber von der effizienten Arbeit aller beteiligten Organisationen überzeugen.

 

Der Gemeindeeinsatzleiter von Kaltenbach, Bürgermeister Klaus Gasteiger fasste das Übungsereignis wie folgt zusammen: „Die schon längst notwendige Übung im Skigebiets Hochzillertal war perfekt vorbereitet und die Szenarien waren realistisch. Die Erfahrungen aus der Schlussbesprechung werden uns zeigen, dass wir als Gemeinden Investitionen vornehmen müssen, um den hoffentlich nie eintretenden Ernstfall bestens abwickeln zu können. Danke an alle Einsatzorganisationen!“

 

 

Patrick Taxacher

Team Öffentlichkeitsarbeit BFV Schwaz

Vom Übungserfolg am Vormittag ließen sich hochrangige Persönlichkeiten aus Politik und Feuerwehr überzeugen.

v.l.n.r.: LFI Alfons Gruber, LFK Stv. Hannes Mayr, LFK Peter Hölzl, LH Stv. Josef Geisler, Bundesminister Andrä Rupprechter, BFK Johann Steinberger, Bgm. Kaltenbach Klaus Gasteiger und Bgm. Aschau Andreas Egger

Eindrücke vom Übungsvormittag

Eindrücke vom Übungsnachmittag

 
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