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Abschnitt Schwaz übte verschiedene Einsatzszenarien

Wie jedes Jahr, fand auch heuer wieder die Abschnittsübung im Bezirk Schwaz statt. Dieses Mal war das Übungsareal die Fa. Derfeser, bei der wir uns schon hier im Vorhinein recht herzlich bedanken. Ernst Derfeser sagte sogar bei seiner Schlussrede, dass die Feuerwehr sowie auch die Rettung jederzeit willkommen seien, und er das Areal gerne wieder einmal zur Verfügung stellen würde.

Nun jedoch zurück zur Übung. Heuer war das Areal zwar sehr überschaubar, jedoch die Szenarien sehr knifflig vorbereitet. Andreas Kröll von der Feuerwehr Vomp war dieses Mal gemeinsam mit Abschnittsbrandinspektor Karl Rinnergschwentner gefordert, die Übung bis ins kleinste Detail vorzubereiten. Und dass die Verantwortlichen sehr gute Arbeit im Vorfeld geleistet haben, sah man dann schlussendlich ab 13:00 Uhr, als die Übung von der Leitstelle gestartet wurde.

 

Folgende Übungsannahmen mussten die Feuerwehren abarbeiten:

1.)   Werkstättenbrand mit mehreren Personenbergungen: Einen Werkstättenbrand bei der Fa. Derfeser, mit Übergriff der Flammen auf den Dachstuhl. Mehrere Personen flüchteten in das oberste Geschoss, wo sie auf rasche Hilfe hofften. Die Rauchentwicklung war enorm, sodass ein Vordringen nur unter schwerem Atemschutz möglich war. Diverse Gasflaschen und Schweißzubehör musste aus der Werkstätte hinaus in das Freie gebracht werden, um Explosionen zu verhindern. Zeitgleich musste die Werkstatt nach Personen durchsucht, sowie mit der Drehleiter gleich die Rettung aus den Obergeschossen vorbereitet werden.  Hier hat man wieder einmal gesehen, wie die Feuerwehren Hand in Hand zusammenarbeiten, und alle Herausforderungen meistern, so der Abschnittskommandant, Karl Rinnergschwentner.  Auch Kommandant, Andreas Kröll, hatte alle Hände voll zu tun, denn von allen Seiten her musste er schnelle und präzise Antworten und Arbeiten verteilen. Denn wie konnte es anders sein, mussten gleich drei Großereignisse abgearbeitet werden.

 

2.)   Verkehrsunfall mit einem Schülerbus: Wohl für jeden Feuerwehrmann/-Frau eine echte Horrormeldung am Pager. Die Feuerwehren wussten bei der Anfahrt nur, dass ein Schülerbus verunglückt sei, und auch noch abstürzten konnte. Jugendliche befinden sich noch verletzt im Bus, und müssen teilweise schnellstens geboren werden. Hier war die Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst extrem wichtig, denn der Notarzt musste der Feuerwehr mitteilen, in welcher Reihenfolge die Patienten aus dem Bus geholt werden müssen. Zuvor musste der Bus jedoch noch abgesichert werden. Mit dem Rüstfahrzeug wurde der Bus vor dem Abrutschen gesichert, sowie von vorne her unterbaut. Erst dann war ein sicherer Zugang für die Rettungskräfte möglich. Eine Jugendliche lief schon auf die Feuerwehr zu  und schrie: „Schnell, schnell meine Schulkameraden brauchen Hilfe, bitte schnell“. Obwohl das alles nur gespielt war, machte das die Arbeit nicht gerade leichter, und der Einsatzleiter musste mit Bedacht an diese Situation herangehen. Der Busfahrer wurde in das Bachbett geschleudert und blieb dort schwer Verletzt liegen. Die Bergung mit der Schleifkorbtrage über die Steckleiter, war ebenfalls eine echte Herausforderung für alle Rettungskräfte.  Jedoch  auch diese Situation konnte zur Zufriedenheit der Übungsbeobachter abgearbeitet werden. Bezirksfeuerwehrinspektor, Stefan Geisler hat sich eben auch dieser Übung angenommen, und alles genauestens protokolliert. Aber nicht nur bei dieser Übung war er mit dabei, auch beim Werkstättenbrand und bei Szenario 3, Waldbrand, hieß es die Augen offen zu halten.

 

3.)   Sekundärbrände, östlich vom Derfeser: Vielleicht war dies optisch für die Zuschauer nicht der spektakulärste Einsatz, aber intern wusste man genau um was es hier ging. Die wohl schwierigste Herausforderung bei dieser Übung war wohl die Wasserversorgung. Und dies meisterten unsere Kameraden von Pill sowie die der Betriebsfeuerwehr Tyrolit einwandfrei. Sogar Bürgermeister Josef Schubert sagte: „Ich wusste gar nicht wie viel Wasser wir hier in diesem Bereich haben“. Weiters war er sehr beeindruckt, wie die Rettungsorganisationen miteinander so professionell zusammen arbeiten. Zu keiner Zeit gab es Versorgungsschwierigkeiten und es war sowohl beim Werkstättenbrand wie auch beim Waldbrand immer mehr als genug Wasser vorrätig. Sogar mehrere Wasserwerfer und ein sogenanntes Hydroschild konnte ohne Probleme mit genug Wasser versorgt werden.

 

Ein herzlicher Dank gilt allen Feuerwehren und Einsatzleitern, die mit so viel Herz und Verstand immer und immer wieder für den Ernstfall proben.

 

 

An dieser Abschnittsübung haben teilgenommen:

Die Feuerwehren: Vomp, Schwaz, Pill, Weer, Vomperbach, Terfens, Stans, Betriebsfeuerwehr Tyrolit und Weerberg.

 

Weiters waren der Bezirksinspektor, Stefan Geisler, Ernst Derfeser (der uns auch das Gelände zur Verfügung gestellt hat) und Bürgermeister Josef Schubert mit voller Aufmerksamkeit mit dabei.

 

Die Rettung mit mehreren Fahrzeugen, sowie Notärzten und ein KAT Zug, der die Patienten vorbildlich und menschlich versorgte.

 

Mehrere Statisten, die zum Großteil die Jugendfeuerwehren stellten, ohne die  eine solch reale Übung nicht möglich wäre.  Auch ein herzlicher Dank an die Schminker, die unsere Verletzten so realistisch für die Übung vorbereitet haben.

 

Im Anschluss gab es noch eine Übungsnachbesprechung, bevor uns dann die Kameraden von Vomp zu „Ihnen“ auf Würstel und Getränke aller Art, einluden. Herzlichen Dank auch dafür, wir  waren alle bestens versorgt.

 
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