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Bürozeiten - SOMMERPAUSE

Das Bezirksbüro ist ab 12. September wieder besetzt. Die Mitglieder des Bezirkskommandos sind jedoch telefonisch immer erreichbar.

Wir wünschen einen schönen Sommer.





 

Katastrophenübung Bezirk Schwaz

Lageführung im Gerätehaus Mayrhofen
Lageführung im Gerätehaus Mayrhofen (2)
Lageführung im Gerätehaus Mayrhofen (3)
Koordination im Bereitstellungsraum / Kat-Zug Zillertal
Koordination im Bereitstellungsraum / Kat-Zug Achental/Inntal
Verpflegung mit der neuen Feldküche durch die FF Ried
Flugdienst
Verkehrsunfall
Eingeklemmte Person
Höhenrettung / Kraftwerk Häusling – Zillergrund
Höhenrettung / Kraftwerk Häusling – Zillergrund (2)

Am 2. April fand im hinteren Zillertal die Katastrophenübung der Feuerwehren des Bezirks Schwaz statt. Mit der Übungsannahme „Schwere Gewitter und Sturm im hinteren Zillertal“ wirkten über 160 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Übung mit.

Vorbereitungen

Bereits Tage zuvor wurden vorbereitende Maßnahmen in den betreffenden Gemeinden sowie in der Bezirkszentrale Schwaz getroffen. Die beiden für die Übung Verantwortlichen, Abschnittskommandant Reinhard Haun und Abschnittskommandant Hansjörg Eberharter, zeigten vollen Einsatz um die Kat-Übung so realistisch wie nur möglich zu gestalten.

Beide Kat-Züge des Bezirks Schwaz mobilisiert

Einer der Schwerpunkte der Übung war die Mobilisierung des Kat-Zuges Zillertal sowie des Kat-Zuges Achental/Inntal. Um einen realen Ablauf darzustellen wurden vorab nur wenige Informationen an die einzelnen Feuerwehren des Bezirk Schwaz weitergegeben. So wussten diese am Tag der Übung noch nicht was auf sie zukommt.

Dienstbeginn 07.00 Uhr

Schon in den frühen Morgenstunden fand sich die Bezirkseinsatzleitung im Gerätehaus Mayrhofen ein und installierte eine Lageführung. Der Krisenstab setzte sich aus mehr als 10 Personen zusammen die verantwortlich für die Koordination der Einsatzkräfte waren. Trotz kleineren Problemen am Beginn der Übung zeigten die vorgegebenen Strukturierungen das einwandfreie Funktionieren des Krisenstabes.

Real dargestellte Einsätze

Um 09.00 Uhr wurde dann der Kat-Zug Zillertal alarmiert. Durch verschiedene real dargestellte Szenarien wie zum Beispiel teilweise verschüttete Personen, PKW durch Mure verschüttet, Dieseltank droht umzustürzen, Höhenrettung, Brandeinsatz Containerbrand usw. waren die Kameraden sehr gefordert.  Zudem wurde in den Kabelschächten unter der Gemeinde Mayrhofen eine SSG (Sauerstoffschutzgeräte) Übung durchgeführt. Durch die gute Ausbildung und die Zusammenführung der verschiedensten Gerätschaften des gesamten Bezirkes konnten die Szenarien aber professionell abgewickelt werden.

Um 13.00 Uhr war Schichtwechsel angesagt. Die Mitglieder des Kat-Zuges Zillertal rückten wieder ab und der Kat-Zug Achental/Inntal rückte im Bereitstellungsraum beim VHP-Gelände ein und arbeite die Szenarien ab.

Fiktive Übungen

Auch die Lageführung war neben den Alarmierungen für die realen Übungen auch durch über 30 fiktive Übungen gefordert. Beginnend mit der Alarmierung durch die Bezirksleitstelle bis hin zur Einteilung der Mannschaft und Zuweisung der Fahrzeuge. Durch die genau vorgegebenen Strukturierungen konnten aber auch die fiktiven Übungen schnell und professionell abgewickelt werden.

Flugdienst

Da bei Katastropheneinätzen meist die Hilfe aus der Luft benötigt wird, wurde im Gelände der VHP-Mayrhofen (Verbund Hydro Power)  ein Stationsbetrieb des Flugdienstes aufgebaut. Die Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner hatten die Möglichkeit sich ein Bild der verschiedensten Gerätschaften für den Flugdienst zu machen und konnten den Flughelfern ihre Fragen stellen.

Vorzügliche Versorgung

Die neu angeschaffte Feldküche des Bezirksfeuerwehrverbandes Schwaz wurde bei der Kat-Übung ebenfalls eingebunden. Die über 160 TeilnehmerInnen genossen die vorzügliche Bewirtung der Freiwilligen Feuerwehr Ried. Auch hier zeigte sich wieder die Notwendigkeit der verschiedensten Gerätschaften bei Großereignissen.

Schlussbesprechung

Bei der Schlussbesprechung wurde der gesamte Übungstag nochmals durchbesprochen. Verschiedene Verbesserungsvorschläge wurden aufgebracht um bei Katastrophen noch effizienter zu handeln.

Bezirkskommandant Johann Steinberger zeigte sich erfreut über den positiven Übungsverlauf und betonte die Qualitäten des Bezirksfeuerwehrverbandes Schwaz. Auch wurde erwähnt, dass die Kat-Übungsstruktur ein Vorbild für gesamt Tirol sei und vom Landesfeuerwehrverband auch anderen Bezirken so weiterempfohlen wird.

Der Bezirksfeuerwehrverband möchte sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern bedanken. Besonderer Dank gilt den verantwortlichen der Übung, Abschnittskommandant Reinhard Haun und Abschnittskommandant Hansjörg Eberharter. Auch dem Orts-Kommandanten, Gebhard Klotz, und der kompletten Mannschaft die für die Vorbereitungen verantwortlich waren gilt großer Dank.

 

Patrik Taxacher

 

 

 
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