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Bürozeiten im Bezirksverband

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Jubiläumssitzung zum 150. Geburtstag der FF Zell am Ziller

Die älteste noch bestehende Freiwillige Feuerwehr Tirols konnte vergangenen Freitag ihre 150. Jahreshauptversammlung im Gemeindesaal der Marktgemeinde Zell am Ziller abhalten. Die 1866 gegründete Sprengelfeuerwehr, deren Einsatzgebiet die Gemeinden Gerlosberg, Rohrberg, Zellberg und Zell am Ziller umfasst, stand vergangenes Jahr knapp 2.000 Stunden im Einsatz.              


Ortskommandant Siegfried Geisler konnte wieder zahlreiche Ehrengäste und unsere beiden Ehrenmitglieder, KR Walter Amor und Josef Rauch, zum Jahresrückblick begrüßen. Unteranderem folgte neben Vertretern der Gemeinden, Vereine und anderer Blaulichtorganisationen auch Vertreter des Bezirksfeuerwehrverbandes der Einladung. Das Kommando präsentierte in gewohnter Manier einen eindrucksvollen und ausführlichen Bericht.

 

Gedenkurkunde

Zu Beginn der Jahreshauptversammlung unterzeichnete der Ausschuss und Bezirksfeuerwehrinspektor Stefan Geisler eine Gedenkurkunde für die Gründerväter der FF Zell, die von Frau Birgit Schulz-Rothfuß aus Hall i. T. angefertigt wurde.

 

Zwei mal täglich für Ihre Sicherheit unterwegs

Insgesamt wurde die Wehr im Jahr 2015 zu 138 Einsätzen gerufen. Sieben Mal rückten die Feuerwehrfrauen und -männer zu Brandeinsätzen aus. Ein Vollbrand eines Zubaus in der Gemeinde Gerlosberg und der Saunabrand im Schulhotel Zellerhof, zählen zu den größten und anspruchsvollsten Brandeinsätzen im Berichtsjahr. Doch der Großteil der Einsätze fällt in die Kategorie „technische Einsätze“, die 107 mal die Florianijünger forderten. Darunter fallen auch unzählige Arbeitseinsätze. Bei 6 Einsätzen mit „eingeklemmten Personen“, kam leider zweimal jede Hilfe zu spät. Insgesamt konnten 9 Personen mit Verletzungen unbestimmten Grades gerettet werden. Die Florianijünger mussten auch zwei mal wegen Unfällen mit tonnenschweren Fahrzeugen ausrücken, bei denen beide male nur Sachschaden entstand. Bei der Unwetterkatastrophe im Sellraintal unterstützte die FF Zell mit 7 Mann und einem Fahrzeug den Katastrophen Zug des Bezirks Schwaz. Zusammen mit den vier Brandsicherheitswachen und den 20 Fehlausrückungen wurden im vergangenen Jahr 1.974 Einsatzstunden geleistet.

 

Kommandant-Stellvertreter Alexander Stock erläuterte bei seinem Bericht die 83 Übungen und 427 sonstigen Ausrückungen genauer. Besonders hob Stock die 55 Vorträge und Schulungen hervor. Im speziellen ging er auf die Lehrgänge an der Landesfeuerwehrschule in Telfs ein, bei denen es nicht selten vorkommt, dass sich Mitglieder dafür Urlaub nehmen müssen. Im abgelaufenen Jahr konnten diverse Bewerbsgruppen 2 mal Bronze beim Bezirksatemschutzbewerb in Fügen, 1 mal Silber und 1 mal Bronze beim Landesbewerb in Ainet i. O. nach Hause bringen.        

Aber auch die Feuerwehrjugend unter der Leitung von Jugendbetreuer Andreas Gurschler jun. konnte im Berichtsjahr 2015 zahlreiche Tätigkeiten verzeichnen. So konnte beim letztjährigen bezirksweiten Wissenstest in Tux, dreimal Gold, zweimal Silber und dreimal Bronze nach Hause geholt werden.

 

Bei der Zusammenfassung konnte Kommandant Siegfried Geisler wieder eindrucksvolle Zahlen präsentieren. Per 1. Jänner 2016 zählt die Freiwillige Feuerwehr Zell am Ziller 148 Mitglieder. Davon 86 im aktiven Dienst, 55 Reservisten und sieben Mitglieder in der Feuerwehrjugend. Im Berichtsjahr wurden insgesamt 13.910 Stunden bei 648 Ausrückungen verzeichnet.       

 

Beförderungen

Bei der Jahreshauptversammlung konnten auch zahlreiche Mitglieder befördert werden. So wurden Daniel Allesch, Lukas Huber, Martin Huber, Tobias Krucker, Matthias Scheffauer und Ferdinand Lechner jun. zum Feuerwehrmann und Peter Leo zum Oberbrandmeister ernannt.

 

Grußworte der Ehrengäste

Bezirksfeuerwehrinspektor Stefan Geisler hob bei seinen Grußworten die vorbildhafte Arbeit seiner Heimatfeuerwehr und die überregionalen Tätigkeiten der Funktionäre hervor. Er bedankte sich aber auch bei jedem einzelnen für seine geopferte Freizeit und betonte dabei die Schlagkräftigkeit der FF Zell. Auch Bürgermeister Robert Pramstrahler fand vertretend für alle vier Gemeinden dankende Worte für die Wehr und sicherte seiner Feuerwehr volle Unterstützung zu.

 

Vorschau auf das Jubiläumsjahr

Zum Abschluss gab er noch einen kurzen Ausblick auf die bevorstehenden Feierlichkeiten zum 150- Jahrjubiläum. Am 13. Mai findet der 129. Bezirksfeuerwehrtag in Zell statt, gefolgt von der Florianifeier mit Fahnenweihe und Weihe des neuen Tanklöschfahrzeuges am 15. Mai. Am 18. Juni veranstaltet die FF Zell den traditionellen Tag der offenen Tür mit vielen spannenden Programmpunkten. Das schon bekannte Zillertaler Manderfest ist von 22. – 24. Juli, wobei Freitag, der 22. Juli der FF Zell als Jubiläumsabend gewidmet ist. Als letztes Highlight im diesjährigen Kalenderjahr führt die FF Zell wieder das Herbstfest beim Landgut Zapfenhof am 24. September durch.

 

Schlussworte

Die Schlussworte des Kommandanten richteten sich neben dem Dank an die vier Gemeinden besonders an die Mitglieder. Er dankte für das Vertrauen und das Engagement eines jeden Einzelnen.

 

Überraschung der Bundesmusikkapelle

Im Anschluss an die 150. Jahreshauptversammlung überraschten die Freunde, der Bundesmusikkapelle Zell am Ziller, unter Leitung von Obmann Benjamin Hotter und Kapellmeister Fritz Joast, alle Erschienen mit mehreren Ständchen. Dafür möchte sich die FF Zell auf diesem Wege herzlichst bedanken.

 

 

 

 

Öffentlichkeitsarbeit

Freiwillige Feuerwehr Zell am Ziller

Stefan Armellini

Beförderung von Peter Leo (Zugskommandant) zum OBM
Beförderung der Probefeuerwehrmänner nach Ihrem Probejahr
Ehrengäste
Kommando der FF Zell mit Gedenkurkunde, Bezirksfeuerwehrinspektor Stefan Geisler und den Bürgermeistern der Sprengelfeuerwehr Zell (v.l.n.r. Josef Kerschdorfer (Gemeinde Gerlosberg), Robert Pramstrahler (Marktgemeinde Zell am Ziller), Kassier Stefan Rohrmoser, Kommandant Stv. Alexander Stock, Kommandant Siegfried Geisler, Schriftführer Martin Kuen, Bezirksfeuerwehrinspektor Stefan Geisler, Johann Schreyer (Gemeinde Rohrberg), Franz Fankhauser (Gemeinde Zellberg)
Ständchen der Bundesmusikkapelle Zell am Ziller
Unterzeichnung der Gedenkurkunde von Bezirksfeuerwehrinspektor Stefan Geisler
 
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