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Morgendlicher Brand in einem Bauernhaus

Glück im Unglück hatte eine vierköpfige Familie in Schwaz am Mittwoch morgen: im alten Bauernhaus war im Bereich des Kamins ein Brand in der Holztram - Decke ausgebrochen, der Sohn wurde vom Rauch wach und weckte die Familie. Es war gegen 4 Uhr früh, als der Sohn die Rauchschwaden in seinem Schlafzimmer bemerkte. Sofort weckte er die restlichen Familienangehörigen, die das Gebäude dann rasch verlassen konnten. 

Die Feuerwehr Schwaz wurde mit dem Stichwort Wohnungsbrand alarmiert und konnte dann innerhalb von 5 Minuten mit fast 30 Mann und fünf Fahrzeugen ausrücken. 
Nach Eintreffen vor Ort ließ Kommandant Hilmar Baumann Sirenenalarm in Schwaz auslösen. "Anfangs dachten wir, dass wir das Gebäude nicht halten können, so stark war die Rauchentwicklung", so Baumann. Daher wurde massiv Mannschaft nachalarmiert, darunter auch die Betriebfsfeuerwehr Tyrolit. Mit 3 Atemschutztrupps und mehreren Kettensägen wurde dann begonnen, die Tramböden-, und Wände aufzuschneiden. 
"Solche Brände sind immer besonders schwierig zu bekämpfen, weil sich das Feuer in diesen alten, verwinkelten Holzbauten überall hin verkriechen kann. Als Einsatzleiter steht man dann vor dem Dilemma, dass man einerseits den Schaden durch die Arbeit der Feuerwehr gering halten möchte, die Bauweise einen aber dazu zwingt, großzügige Öffnungen zu schaffen, damit man ja kein Glutnest übersieht", so der Kommandant der FF Schwaz. "Gott sei Dank stehen heute Wärmebildkameras, Fernthermometer und Belüftungsgeräte zur Verfügung. In der Anschaffung kostspielig, im Einsatz aber unbezahlbar wertvoll, wie sich auch bei diesem Einsatz zeigt", meint Hilmar Baumann. 
Nach knapp zwei Stunden konnte der Brand endgültig gelöscht werden. Wobei das Löschen an sich kaum 100 Liter Wasser und insgesamt 5 Minuten benötigt hat. Das Öffnen der Wände und Böden und die Suche nach den versteckten Glutnestern war dafür so zeitaufwändig. 

Um 06.30 Uhr konnte das letzte Fahrzeug die Einsatzstelle verlassen, insgesamt standen die Feuerwehren Schwaz und Tyrolit mit 10 Fahrzeugen und 68 Mann im Einsatz.

 
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