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Unwettereinsätze und Murenabgang in Wiesing - 02.+03.06.2013

Um 09:45 Uhr begann der Arbeitstag für die FF Wiesing.

Auf Grund der starken Regenfälle konnte eine Quellenfassung im Bereich Astenberg die Wassermassen nicht mehr aufnehmen und so suchten sich diese den Weg ins Tal.Das Wasser drohte in einen Bauernhof einzudringen. Sofort wurden drei Tragkraftspritzen in Stellung gebracht und es wurde versucht das Wasser umzuleiten.

Da der Boden mit Wasser vollgesogen ist, lösten sich ebenfalls im Bereich Astenberg, oberhalb von Wohnhäusern zwei Muren, wobei eine davon ein Haus streifte. Als sich der Landesgeologe Dr. Gunther Heissel ein Bild vom Hang machte, konnte jedoch Entwarnung gegeben werden und für die Wohnhäuser bestand keine größere Gefahr.

Nach einem Wassereinbruch in einem Wohnhaus,wurde mittels Tauchpumpe, Wassersauger und Wasserschieber dem Wasser der Kampf angesagt. Da sich das Wasser jedoch den Weg durch sämtliche Ritzen und Fugen suchte, musste eine Fachfirma zu Hilfe gerufen werden.

Nach einer Lagebesprechung im Gerätehaus, wurden für die Nacht 5er Trupps zusammengestellt, welche sich im 3-Stundentakt abwechseln, um die Wassermassen, welche in das anfangs erwähnte Bauernhaus eindringen zu drohten, abzuwehren.

Gerade als die vierte Partie um 06:00 Uhr früh ihre Schicht übernehmen sollte heulten in Wiesing plötzlich die Sirenen. "Wasserschaden über 50cm Wohngebäude" - so schlimm war es dann zum Glück doch nicht und wir konnten das Wasser mit Hilfe einer Tauchpumpe und einem Nasssauger aus dem Keller Pumpen.

Am 03.06.2013 vormittags entspannte sich die Lage langsam und der Wasserspiegel bei der Quellenfassung sank wieder, sodass das große Aufräumen beginnen konnte. Die gröbsten Arbeiten wurden noch am Nachmittag erledigt, die Ansammlung an Schläuchen (61 B-Schläuche = 1.220m) werden dann am Abend statt der 14-tägigen Probe gewaschen.

Der Einsatz konnte nach ca. 26 Stunden beendet werden.

 

www.ff-wiesing.at 

 

Dominik Böck

Öffentlichkeitsarbeit Abschnitt Jenbach

Zwei Muren lösten sich im steilen Hang
Vizebürgermeister Peter Gruber und Kdt. Walter Theuretzbacher bei der Lageerkundung
Um eine Ansammlung von Schlamm und Geröll zu verhindern wurden diese sofort beseitigt

Auch der Landesgeologe Dr. Gunther Heissel machte sich ein Bild vom Hang
Lagebesprechung mit den Anwohnern

Im Schichtbetrieb wurde die ganze Nacht durchgearbeitet

Kampf der Generationen: eine alte GUGG Pumpe, FOX I und FOX III leisteten beste Dienste
Überall am Hang drang Wasser heraus
Die Anwohner kamen mit einem blauen Auge davon
Eine Materialschlacht - 61 B-Schläuche = 1.220m

Nach dem Einsatz - das Große Saubermachen

Video vom Murenabgang

 
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