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Bürozeiten - SOMMERPAUSE

Das Bezirksbüro ist ab 12. September wieder besetzt. Die Mitglieder des Bezirkskommandos sind jedoch telefonisch immer erreichbar.

Wir wünschen einen schönen Sommer.





 

Nachbarschaftshilfe der FF Wiesing beim Waldbrand in Münster

Nach dem strengen Winter und zahlreichen Einsätzen wegen umgestürzter Bäume, steigt nun, aufgrund der sommerlichen Temperaturen und längerer Trockenheit, die Waldbrandgefahr. In Münster wurde diese Gefahr schon zum Ernstfall. Seit nunmehr zwei Tagen hält ein ca. ein Hektar großer Waldbrand die Einsatzkräfte der Region auf Trapp.

 

1.Tag – Donnerstag, 15.03.2012

Am Donnerstag den 15.03.2012 wurde die Freiwillige Feuerwehr Münster um 16:35 Uhr mit der Pagermeldung „Dichter Rauch im Freien“ alarmiert. Bereits auf der Anfahrt erkannte Einsatzleiter OBI Mark Schrettl – Kdt. Stv. FF Münster, dass im Bereich „Gamswand“ ein noch relativ kleiner Waldbrand entstand und ließ daraufhin Sirenenalarm für die FF Münster auslösen. Da die Flammen im steilen und unzugänglichen Gelände immer weiter ausbreiten zu drohten und vom Boden aus ein Löschangriff unmöglich war, beschloss man umgehend, nach Rücksprache mit Bürgermeister Werner Entner, den Hubschrauber des BMI anzufordern. Gleichzeit machten sich auch die Flughelfer der Feuerwehr Kufstein mit den dementsprechenden Gerätschaften und die Bergrettung auf den Weg nach Münster. Mit Hilfe eines Bambi Puckets warf das Fluggerät Löschwasser auf den Brandherd ab, bis der Einbruch der Dunkelheit die Einsatzkräfte zum Beenden des Löschangriffes zwang.

 

2. Tag – Freitag, 16.03.2012

Um 07:00 Uhr morgens wurde der Einsatz von der Feuerwehr Münster, und um 08:30 Uhr vom Hubschrauber des BMI fortgesetzt. Da sich das Feuer in der Nacht weiter ausbreitete und sich bereits einzelne Brände am Fuße des Berges bildeten, wurden weiter Kräfte nachalarmiert:

 

07:27 Uhr – FF Kufstein mit Flughelfern

09:16 Uhr – FF Schwaz und FF Vomp mit AB Fliege und weiteren Gerätschaften für den Flug- und Waldbrandeinsatz

10:48 Uhr – FF Kramsach

11:03 Uhr – FF Wiesing

 

Auch die Bergrettung unterstütze die Löschkräfte wieder und sicherte diese im steilen Gelände.

 

Die Mannschaften dieser Wehren legten Versorgungsleitungen und bekämpften die Glutnester am Fuße des Berges. Da aufgrund des leichten Windes keine Löscherfolge vermerkt werden konnten, forderte man zur Unterstützung zwei weiter Hubschrauber an. Um 12:26 Uhr und 12:28 Uhr trafen eine Alouette 3 des Bundesheeres und eine Augusta Bell 212 der Fa. Knaus ein.

Nach der ersten Lagebesprechung um 12:45 Uhr, bei der sich Einsatzleitung der Feuerwehr und Bergrettung, die fliegerische Einsatzleitung, sowie das Bezirkskommando Kufstein miteinander absprachen, entschloss sich die Führungsebene das Hauptaugenmerk auf den Flugeinsatz zu legen, und die Bodenmannschaften so weit wie möglich zurückzuziehen. Nichtsdestotrotz hatten die Männer der Feuerwehr und Bergrettung alle Hände voll zu tun das Feuer in Schach zu halten. Um die Mannschaften an vorderster „Front“ zu entlasten, wurde um 15:43 Uhr die Feuerwehr Brixlegg nachalarmiert.

Nachdem unter dem Einsatz der drei Hubschrauber und der zahlreichen Einsatzkräfte am Boden im laufe des Nachmittags gute Löscherfolge erzielt  werden konnten, beschloss man nach der zweiten Lagebesprechung um 16:00 Uhr den Einsatz um 18:00 Uhr zu beenden und diesen am Samstag, den 17.03.2012 fortzusetzen. Ein Plan für den nächsten Tag wurde bereits ausgearbeitet und die Feuerwehren schon verständigt. Somit konnte der zweite Einsatztag um 18:00 Uhr beendet werden.

Natürlich soll auch die gute Organisation bezüglich der Verpflegung der Mannschaft erwähnt werden! Für Getränke und etwas zu Essen sorgte die Feuerwehr Münster und wurde dabei vom Roten Kreuz bestens unterstützt!

Erwähnt werden sollte auch, dass trotz des steilen Geländes jeder Mann den Einsatz heute und am Donnerstag ohne Verletzungen beenden konnte!

 

Einige Daten zum zweiten Einsatztag:

7 Feuerwehren mit 16 Fahrzeugen und 90 Mann

Bergrettung Kramsach und Alpbach mit 2 Fahrzeugen und 15 Mann

Rotes Kreuz mit 3 Fahrzeugen und 15 Mann

3 Hubschrauber flogen 178000 Liter Wasser auf den Berg

22 Transport und Materialflüge

 

Chronologischer Ablauf am 16.02.2012:

08:53 Uhr - Erkundungsflug

09:00 Uhr - Personentransport

09:00 Uhr - Beginn der Löscharbeiten

09:12 Uhr - Anforderung von zwei weiteren Hubschraubern

09:16 Uhr - Alarmierung FLIEGE Tirol

10:00 Uhr - Erste Lagebesprechung

10:48 Uhr - Alarmierung FF Kramsach

11:03 Uhr - Alarmierung FF Wiesing

12:17 Uhr - Nur noch Wasserflüge

12:26 Uhr -  Alouette 3 des Bundesheeres landet

12:28 Uhr - Augusta Bell 212 der Fa. Knaus landet

14:30 Uhr - Rotes Kreuz übernimmt Verpflegung

15:43 Uhr - Alarmierung FF Bixlegg

16:00 Uhr - Zweite Lagebesprechung

16:29 Uhr - Letzter Erkundungsflug der Einsatzleitung am 16.03.2012

 

3.Tag – Samstag,17.03.2012

Am dritten Tag des Waldbrandes in Münster übernahm HBI Armin Lechner, Kdt. FF Münster, die Einsatzleitung. Nach einem Erkundungsflug am Vormittag, standen 50 Mann im steilen Gelände im Löscheinsatz. Weiters transportierten wieder drei Hubschrauber das Löschwasser auf den Berg und warfen es über dem Brandherd ab.

Nach einem weiteren kräfteraubenden Einsatztag ging um 17:00 Uhr endlich die lang ersehnte Meldung „Brand aus“ an die Einsatzkräfte. Die Löschleitungen und Gerätschaften bleiben zur Vorsicht noch bis Montag im Gelände liegen, und werden dann im Laufe des Nachmittags von einem Hubschrauber wieder ins Tal gebracht.

Somit kann der dreitägige Waldbrandeinsatz in der „Gamswand“ in Münster beendet werden.

 

Einige Daten zum dritten Einsatztag:

21 Feuerwehren standen mit 205 Mann im Einsatz

25 Mann der Bergrettung unterstützten die Feuerwehrmänner

12 Mann des Roten Kreuz

67000 Liter Wasser wurden auf den Berg geflogen

 

Im Einsatz standen:

Flughelfer Kufstein

Flughelfer Innsbruck Land

Flughelfer Kitzbühel

 

         Ab 07:00 Uhr:

FF Münster mit MTF, LAST, KLF und TLFA

FF Alpbach mit KLF und 6 Mann

FF Aschau mit MTF und 6 Mann

FF Brandenberg mit KLF und 6 Mann

FF Brixlegg mit LFA und 6 Mann

FF Reith i.A. mit Mann

 

Ab 09:00 Uhr:

Abschnbitt Niederndorf mit 3 KLF und je 6 Mann

Abschnitt Kufstein mit 2 KLF und je 6 Mann

Abschnitt Kirchbichl mit 4 KLF und Je 6 Mann

Abschnitt Langkampfen mit 2 KLF und je 6 Mann

 

Insgesamt wurden an den drei Tagen von den Hubschraubern 151 Rotationen geflogen und 1100 Einsatzstunden von der Mannschaft der Feuerwehr geleistet.

 

 

www.ff-wiesing.at 

 

www.feuerwehr-muenster.at 

Dominik Böck

Öffentlichkeitsarbeit Abschnitt Jenbach

 


Das steile Gelände erschwerte die Löscharbeiten erheblich
Die FF Wiesing stand mit LFA-B, KLF und 18 Mann von 11:03 Uhr bis 18:00 Uhr im Einsatz
Auch die FF Schwaz war mit AB Fliege und diversen Gerätschaften für den Flug- und Waldbrandeinsatz vor Ort
Ein Großaufgebot von Feuerwehr und Bergrettung kämpfte gegen den Waldbrand




Durch den massiven Löscheinsatz konnten erste Löscherfolge verbucht werden

Einsatzleiter OBI Mark Schrettl, Kdt. Stv. FF Münster
 
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