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Erdrutsch in Kaltenbach

Die letzten Mitglieder der Feuerwehr Kaltenbach sind gerade von ihrem Feuerwehrball nach Hause gekommen, als um 0541 Uhr die Pipser zu einem Einsatz gerufen haben:

‚Erdrutsch – Kaltenbach, Dorf‘ lautete die Einsatzmeldung. Erdrutsch? Und das im November bei schönstem Wetter und keinem Regen mehr seit Tagen?

 

Die ausgerückten Kräfte mussten jedoch schnell feststellen, dass es sich um keinen Scherz handelte. Große Wasser- und Schlammmassen wälzten sich vom Emberg über den Wöscherhof talwärts. In der Finsternis wurde die Erkundung durch den Einsatzleiter und Kommandanten der FF Kaltenbach, OBI Erich Eberharter, und durch den BFI OBR Johann Steinberger vorgenommen. Nach einiger Zeit konnten sie in steilem Gelände eine große Wasseraustrittsstelle finden. Es stellte sich heraus, dass eine Quellfassungsleitung für die Trinkwasserversorgung von Kaltenbach geborsten war.  Schweres Geräte wurde angefordert um die Wassermassen zu leiten und die vermurten Straßen wieder frei zu bekommen. Gleichzeit wurde auch über die Gemeinde die Schließung der Wasserleitung veranlasst. In der Folge kam es zu Beeinträchtigungen bei der Wasserversorgung im gesamten Gemeindegebiet.

 

Die Arbeiten der Feuerwehr konzentrierten sich den ganzen Tag über auf die Sicherung der Abrisskante (der Hang war lange Zeit labil, das Gelände durfte nicht betreten werden) mittels Beobachtungsposten, die Auffangbecken wurden ausgeräumt und beim Wöscherhof Aufräumarbeiten geleistet. Weiters wurde der Hochbehälter gereinigt und damit begonnen, eine Notwasserversorgung einzurichten.

Mittels Flugzettel wurde jeder Haushalt über die Situation bei der Wasserversorgung informiert.

 

Der Einsatzstab unter der Führung des Ortsfeuerwehrkommandanten, unterstützt durch den Bezirksfeuerwehrkommanden und den Bürgermeister von Kaltenbach Klaus Gasteiger koordinierte den Einsatz von insgesamt 4 Feuerwehren die mit mehr als 50 Helfern im Einsatz standen. Erst um 1736 Uhr konnte Einsatzende gegeben werden.

 

HV Andreas Gerstenbauer, ÖA Bezirksverband Schwaz

 

 

Die Embergstrasse wurde verlegt und musste mit schwerem Gerät frei gemacht werden.
Die Abbruchsstelle befindest sich im Wald unterhalb der Hochspannungsleitung
Der Abbruch direkt unter der Hochspannungsleitung und der Weg der Mure bis zum Wöschenhof
Die Einsatzleitung wurde im Florian Kaltenbach installiert.
Absperrposten sichern die gefährdeten Gebiete
Ein Teil der geborstenen Wasserleitung
Dieses Auffangbecken musste geleert werden
Der Wöschenhof: die Schäden hielten sich zum Glück in Grenzen
Der Weg der Mure ca. 50m unterhalb des Abbruches
Großflächige Ausspülungen waren die Folge des starken Wasserschwalls
Das Wasser riss Schlamm und Bäume mit sich
Ein arbeits- und materialintensiver Einsatz
Lagebesprechung mit dem Bürgermeister von Kaltenbach und dem BFK OBR Hans Steinberger
Großes Medieninteresse . . .
Interviews mit dem Bürgermeister ...
und dem Einsatzleiter OBI Erich Eberharter
 
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